Die Kinokartenkontrolle wird kleiner und mobiler
Am Eingang zum Kino wird der QR-Code auf den Tickets mit Geräten eingelesen, die mir neu sind. Vielleicht sind sie mir auch bisher nur nicht aufgefallen. Ich frage den Kartenkontrolleur. Er ist aber noch nicht so lange im Geschäft und kann dazu nichts sagen. Ich darf das Gerät fotografieren, “ist ja eh Ihr eigenes Ticket”.
“Ist das ein eigenes Gerät oder ein normales Smartphone?”, frage ich. “Das ist ein iPod.” Der iPod steckt in einer Spezialhülle mit Einleseding, nach Google-Bildervergleich wahrscheinlich ein Linea Pro 5. Mit viel gutem Willen erkennt man auf meinem Foto auch den Kreditkartenleseschlitz, außerdem das Polar-Fitnesstracker-Armband des Kontrolleurs.
Die Kinokarte selbst ist eine Art Kassenbon auf dem kassenbonüblichen dünnen Papier. Wann sich das geändert hat, kann ich noch nicht sagen, im Laufe künftiger Schreibtisch- und Jackentaschenaufräumaktionen werden aber vermutlich alte Kinotickets zum Vorschein kommen, die eine Datierung ermöglichen.
Anderswo im Kino sind Geräte im Einsatz, die mir bekannter vorkommen. Sie sind nicht so mobil wie die iPod-Lösung, sondern hängen mit Kringelkabel an einer Kartenlesestation:
Warum im gleichen Kino unterschiedliche Ticketscantechnik zum Einsatz kommt, frage ich dann ein andermal.