amateur astronomer eise eisinga’s mechanical planetarium was built into the timber roof of the living room ceiling of his historic canal house. Eise Eisinga Planetarium - Wikipedia

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amateur astronomer eise eisinga’s mechanical planetarium was built into the timber roof of the living room ceiling of his historic canal house. Eise Eisinga Planetarium - Wikipedia
Eise Eisinga's planetarium in Franeker, the Netherlands. An amateur astronomer in the 18th century built this mechanical model of the solar system in his living room. It still works to this day!
the ceiling with the planets from the planatarium in Franeker
Its the oldest working panatarium in the world its 238 years old
eise eisinga was the maker of the planatarium
He was 84 years old when he died
Born Dronrijp 21 februari 1744 died franeker 27 August 1828
Rust in vrede, Eise Eisinga. A Frisian amateur astronomer, Eisinga built a planetarium orrery (working model of the solar system) in his home in Franeker in the 1770s, which orrery is still in working order and now open to the public as a museum, making it the oldest working planetarium in the world. Eisinga, a wool carder by trade, died on this date in 1828 at the age of 84.
Stamp details: Issued on: May 5, 1994 From: Amsterdam, Netherlands MC #1514
Holland IV 2026 - Tag 9
Mannen en vrouwen, dames en heren! Herrschaften!
An der Wohnzimmerdecke eines Hauses in Franeker in Friesland befindet sich ein waschechtes UNESCO-Welterbe.
Hier hängt das weltweit größte bewegliche Modell unseres Sonnensystems aus den 1770er-Jahren und das älteste noch funktionierende Planetarium der Welt.
Der Erfinder setzte mit dem Planetarium auf sachliche Information als Mittel gegen Fake News.
Dieses präzise bewegliche Modell des Sonnensystems wurde zwischen 1774 und 1781 vom friesischen Wollkämmer Eise Eisinga gebaut.
Eise Eisinga wurde am 21. Februar 1744 in Dronrijp geboren. Wie viele Kinder zu dieser Zeit musste auch Eise arbeiten.
Er half in der Wollkämmerei seines Vaters mit, und es war auch sein Vater, der im kleinen Eise das Interesse an Astronomie und Mathematik weckte.
Eise war derart wissbegierig, dass er schon als kleiner Junge wöchentlich zu Fuß nach Franeker ging, wo er gemeinsam mit dem Wollfärber Willem Wijtses an der Akademie von Franeker die mathematischen Werke von Euklid studierte.
Astronomie und Mathematik waren nur seine Hobbys. Auf Basis des Selbststudiums schrieb er bereits im Alter von 15 Jahren ein Mathematikbuch.
Zwei Jahre später folgte ein Buch über Astronomie.
Im Alter von 24 Jahren heiratete Eise die junge Pietje Jacobs, und im Jahr 1768 ließ er sich als Wollkämmer in Franeker nieder.
Der friesische Pfarrer Eelco Alta sagte für Mai 1774 voraus, dass der Mond mit den Planeten kollidieren und die Erde untergehen würde.
Eise Eisinga wusste jedoch, dass „die Erde doch weiter bestehen würde“.
So beschloss er, eine Maschine zu bauen, „die mir jederzeit zeigen kann, was am Himmel gerade passiert“.
Mit dieser Maschine konnte er Interessierten zeigen, wie sich die Planeten bewegen.
Im Jahr 1778 gab er öffentlich bekannt, dass er bereits vier Jahre lang an einem beweglichen astronomischen Planetarium arbeitete.
Und das mit tatkräftiger Unterstützung seiner Familie, denn sein Vater stellte Scheiben und Zahnräder aus Holz her, während sein Bruder das Planetensystem auf die Decke des Wohnzimmers malte.
Wilhelm I., Prinz von Oranien und erster König der Niederlande, war so beeindruckt von Eisingas Konstruktion, dass er das Haus kaufte und zum königlichen Planetarium erklärte.
Auf diese Weise wurde es für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Modell der Sonne mit den sechs um sie kreisenden Planeten funktioniert auch heute noch.
Damit ist Eisingas Maschine das älteste funktionierende Planetarium der Welt.
Eisinga starb im Jahr 1828 im Alter von 84 Jahren. Er hinterließ ein Testament, in dem er die Funktionsweise seines Planetariums genau beschrieb.
Das von ihm gebaute Planetarium zeigt bis heute die aktuelle Position der Planeten.
Die Planeten des Planetariums bewegen sich zeitgleich mit den realen Planeten um die Sonne: Merkur zum Beispiel in 88 Tagen, die Erde in einem Jahr und Saturn sogar in mehr als 29 Jahren!
Der Mechanismus funktioniert über ein ausgeklügeltes Räderwerk aus Holzreifen und Scheiben, mit zehntausend handgeschmiedeten Nägeln als Zähnen.
Eine Pendeluhr und neun Gewichte treiben das System an.
Das Planetarium ist zugleich ein Museum mit einer umfangreichen Sammlung historischer und astronomischer Instrumente und Einblicken in die moderne Astronomie.
Zudem gibt es einen kleinen Kinosaal, in dem Filme zum Thema gezeigt werden.
Nach einem langen Vorlauf von mehr als acht Jahren, in dem das Planetarium 2010 als offizieller niederländischer Kandidat in die „Vorläufige Liste des UNESCO-Welterbes“ aufgenommen wurde, wurde 2012 der Aktionsplan erstellt.
Im Jahr 2023 wurde das Planetarium in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Das ganze Museum besteht inzwischen aus drei nebeneinander liegenden Kaufmannshäusern zu denen auch ein Kaffee gehört.
Im Innenhof, der von den Häusern umschlossen ist, lässt es sich angenehm ruhig sitzen und den sehr leckeren Kuchen genießen.
Tot ziens!
Angie, Micha, Honey & der Hasenbär
Er op uit: 'Lezing over Eise Eisinga op 18 januari in Wieringerwerf: meer dan een planetariumbouwer'
Eise Eisinga Planetarium watch
Translation:
Fear of apocalypse was the final 'push' for the Eisinga planetarium in 1774 In the year 1774, many people feared that the world would end because four planets and 'our' moon were close to each other. Amateur astronomer Eise Eisinga decided to build a planetarium to explain that it wouldn't be so bad.
Big shout-out to Eise Eisinga who build a whole-ass planetarium because people in 1774 already had bonkers doomsday theories.
Source: nos.nl
Info: The Eisinga Planetarium is the oldest still working planetarium in the world. You can find more info here.