Rezension -Wenn du mich heute wieder fragen würdest-
Klappentext
Gillam, eine New Yorker Vorstadt mit ordentlichen Häusern und großen Vorgärten. Hier wohnen die Gleesons, bleiben aber nicht lang allein, denn ins Haus auf der anderen Straßenseite ziehen die Stanhopes. Lena Gleeson würde sich gern mit Anne Stanhope anfreunden, doch diese - kühl, elegant, psychisch labil - verweigert jeden Kontakt. Erst ihre Kinder Kate und Peter finden den Weg zueinander. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft, eine Liebe, die durch einen tragischen Vorfall auf die Probe gestellt wird. Ein Vorfall, dessen wahre Wurzeln erst viele Jahre später ans Licht kommen wird ...
Cover
Das Cover ist sehr schlicht und sehr ansprechend. Es zeigt die beiden Häuser und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es es sich um das Haus der Gleesons und den Stanhopes handelt.
Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ganz sanft sinkt man in die Geschichte und wird ganz einfach von ihr mitgezogen.
Inhalt/Rezension
Durch die vielen positiven Meinungen über das Buch, bin ich darauf aufmerksam geworden und ich kann mich ihnen nur anschließen.
Die Protagonisten schließt man sofort ins Herz und fühlt mit ihnen mit. Durch die zeitlichen Sprünge begleitet man sie sehr lange und erlebt die Entwicklung der Personen mit.
Auch durch das ständige Wechseln der Erzählfigur bekommt man einen intensiven Einblick in die Geschehnisse und kann jeden Einelnen sehr gut verstehen.
Kate und Peter wachsen als Nachbern sehr eng miteinander auf, jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Kate hat zwei größere Schwestern und erlebt eine behütete und angenehme Kindheit. Peter hat nicht so viel Glück. Sein Vater hat ein intensives Problem und auch seine Mutter Anne kämpft mit ihrer Vergangenheit, die sich auf die ganze Familie und auch etwas später auf die Familie der Gleesons auswirkt.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es hat mich tief berührt und mitfühlen lassen. Mich hat die Veränderung einzelner Personen sehr zum Nachdenken angeregt. Jeder hat seine Vergangheit, seine Ängste und seine Wunden, doch man kann auch an ihnen arbeiten.
Auch das Thema Vergebung spielt in dem Buch eine wichtige Rolle. Manchmal geschieht es ganz leise, ohne das man es selbst gemerkt hat. Oder man sagt und zeigt es, dass man darüber hinweg ist.
Fazit
Ein berührender und bewegender Roman, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Ich danke dem Eisele Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares, dies beeinflusst meine Meinung darüber nicht.
Zum Buch
Autorin: Mary Beth Keane
Preis: 24 Euro
Verlag: Eisele
Buchlänge: 464 Seiten












