„Und ich genieße die Natur im Innenhof
Und ich treff‘ mich gern‘ mit Freunden in Chatverläufen
Nett, dass du anrufst
Nett, dass du fragst, wie‘s mir geht
Es ist okay“
– AnnenMayKantereit // Spätsommerregen

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„Und ich genieße die Natur im Innenhof
Und ich treff‘ mich gern‘ mit Freunden in Chatverläufen
Nett, dass du anrufst
Nett, dass du fragst, wie‘s mir geht
Es ist okay“
– AnnenMayKantereit // Spätsommerregen
Niemand versteht es.
Als du damals gegangen bist, war ich am Ende. Jeder hat es mir angesehen. Selbst die Lehrer in der Schule. Manchmal sind sie in der Pause zu mir gekommen und fragten mich, ob alles okay mit mir ist, ich sehe so aus, als würde ich gleich in Tränen zusammen brechen. Ich antwortete immer, Nein, alles ist gut mit einem Lächeln. Sie schauten besorgt und gingen. Auch meine Freunde wussten was passiert ist, dass du gegangen bist ohne ein Wort. Ohne einen Grund. Sie versuchten mich dir aus den Kopf zu schlagen, redeten dich schlecht. Ich habe dich immer gut geredet, dass es seinen Grund schon hat. Ich hab geweint. So viel geweint. Ich habe versucht das alles in Alkohol zu ertränken. Doch dadurch wurde es schlimmer, nervenzusammenbruch. Vor meinen Freunden. Alle wollten mir helfen, ich hab jeden angeschrien. Jeden. Ich habe niemanden an mich ran gelassen. Wollte alleine sein. Diese Zeit war für mich die schlimmste. Und das weiß jeder meiner Freunde die unsere Geschichte kennt. Wir waren Internetfreunde, aber du hast mir was gegeben was mir vorher niemand gegeben hatte. Ein Ohr, was mir immer zugehört hat. Ein mund, der immer den richtigen Rat hatte. Ein Herz, wo ich drinne war. Das Gefühl geliebt zu werden. Etwas wert zu sein. Du hast mir dein Lächeln geschenkt, wenn ich meins verloren hatte. Und dann bist du gegangen. Ohne mir einen Grund zu nennen. Aber das ist okay. Ich bin gefallen, jeden Tag ein Stück tiefer. Aber das ist okay. Ich habe geweint, jeden Tag. Aber das ist okay. Du hast mich kaputt gemacht. Aber das ist okay. Alles war okay. Solange es dir gut ging. Schon damals hatte niemand verstanden dass ich dich gut Rede, dass ich unsere Freundschaft wieder haben will. Obwohl du mir doch so sehr weh getan hast.
Irgendwann kamst du wieder, aber irgendwann bist du immer gegangen. Immer hatte ich Hoffnung. Und alle meine Freunde verstanden nicht, weshalb ich dir immer wieder eine Chance gegeben habe.
Du bist wieder da. Schon seit einen halben Jahr. Ich kann es nicht fassen, dass es dieses mal wieder klappt. Alle meine Freunde meinen, vertrau ihr nicht; sie wird wieder gehen. Es ist okay. Für mich ist es okay, wenn ich sie verliere und wieder kaputt gehe. Für euch vielleicht nicht, aber für mich ist es okay. Es wird immer okay sein, solange Sie glücklich ist. Und es ist mir egal, ob es für euch okay ist. Zu viele versuchen mir mein persönliches Glück schlecht zu reden. Versetzt euch einmal in mich hinein, versucht einmal zu verstehen wieso und weshalb Und es wird für euch okay sein. Mit ihr bin ich glücklich, ohne sie traurig. Ohne sie für immer, wäre ich wieder dort, wo ich damals war. Ich glaube jeder hat einen Menschen den er immer wieder vezeihen wird, egal was er/sie macht. Und wieso? Weil wir ohne die Person schlimmer dran wären als mit diesen Schmerz. Ihr braucht nicht zu verstehen, warum ich sie immer wieder in mein Leben zurück aufnehme. Das ist okay. Aber bitte, verurteilt mich nicht dafür, wenn ich den Menschen zurück genommen habe, die mich glücklicher macht, als jeder anderer.
Dachte wirklich, dass du bleiben würdest.
Und am Ende waren alle da, nur du nicht.
Und es ist gut so.
© M.K.B.
Mir fällt es schwer, mir einzugestehen, das es okay ist, mich so zu fühlen. Es ist okay nicht gut drauf zu sein und dagegen anzukämpfen ist auch nicht immer der richtige Weg. Das bin nunmal ich. Mit all den Macken und den Fehlern. Und dazu gehören meine ganz eigenen Dämonen.
30. Goldene Regeln
1.Ich werde mich für mein Verhalten nicht mehr entschuldigen oder rechtfertigen, solange es die Gefühle anderer nicht verletzt. 2. Ich werde mich anderen Menschen nicht unterordnen und mich nicht als weniger wichtig einstufen. 3. Wenn mich jemand nicht mag, ist das deren Problem. Ich werde mich nicht verstellen, um einer anderen Person zu gefallen. 4. Wenn es zwischen mir und einer Person nicht klappt, ist es nicht immer meine Schuld. Das heißt nicht, dass ich nicht gut genug bin. Manchmal passt es einfach nicht. 5. Wenn jemand Kontakt abbrechen möchte, laufe ich der Person nicht hinterher. Die haben ihre Gründe und ihre Entscheidungen getroffen. 6. Nur weil jemand nicht mehr mit mir Kontakt haben möchte, heißt es nicht, dass ich nicht gut genug oder eine schlechte Person bin. 7. Ich bin nicht weniger Wert, als andere und nicht weniger wichtig als andere. 8. Meine Gefühle sind wichtig und nicht weniger wichtig, als die Gefühle anderer. 9. Wenn mich jemand nicht liebt, heißt das nicht, dass ich nicht gut genug bin. 10. Ich habe das Recht, meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse ebenso ernst zu nehmen, wie die anderer. 11. Ich darf Fehler machen, bin nicht schlechter, wenn ich diese mache und werde die Folgen dafür tragen müssen. 12. Ich darf Bitten abschlagen, ohne mich schuldig zu fühlen und für egoistisch zu halten. 13. Es ist ok, wenn ich nicht immer für andere da sein kann. Ich trage keine Schuld. 14. Es ist ok, wenn nicht immer jemand für mich da sein kann. 15. Ich möchte mich nicht in die Angelegenheiten anderer einmischen, wenn sie nicht wollen. Es sind deren Entscheidungen. 16. Trotzdem kann ich helfen, wenn jemand Hilfe braucht und bin nicht schlechter, wenn ich nicht helfen kann. 17. Ich gebe nicht auf, kämpfe und ich bin nicht schlechter, wenn mir etwas nicht gelingt. 18. Irgendwann haben Personen Chancen nicht mehr verdient, egal wie wichtig sie einem sind. 19. Ich darf meine Meinung ändern. Andere ebenso. 20. Nur weil ich was nicht verstehe, heißt das nicht, dass ich dumm bin. 21. Ich darf neugierig sein und fragen und muss mich nicht dafür entschuldigen, solange ich nicht die Gefühle anderer verletze. 22. Manchmal muss man die Menschen, die man liebt, loslassen. 23. Ich darf “unlogisch” sein. 24. Ich habe das Recht, selber zu entscheiden, ob ich das, was andere mir als Fehler vorwerfen, ändern will. 25. Ich bin es wert geliebt zu werden. 26. Menschen, die mir das Gefühl geben, schlecht zu sein und ich das Gefühl von ihnen bekomme, dass es schwer ist, mich zu lieben, sind keine Menschen, mit denen ich mich abgeben muss. 27. Ich lege mein eigenes Glück nicht in die Hände anderer. - Mein Glück sollte nicht von anderen abhängen. 28. Es ist ok zu weinen. 29. Es ist ok, wenn mal nichts ok ist. 30. Ich sollte und kann die Vergangenheit loslassen. Mit der Zeit wird es einfacher, auch wenn es manchmal unmöglich erscheint.