Ich bin müde von einem Krieg, der nur in meinem Kopf stattfindet
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Ich bin müde von einem Krieg, der nur in meinem Kopf stattfindet
"In der Einsamkeit weint die Seele stumme Tränen, die niemand sieht, und das Herz trägt eine Last, die nur die Dunkelheit versteht."
eigenes
Angstwellen
Da ist sie wieder, diese Bindungsangst.
Diese Angstwelle.
Der innige Wunsch in mir und die Suche nach dieser Art von Nähe,
nicht nur körperlich, sondern tiefergehend,
um innerlich berührt zu werden.
Emotionaler Austausch auf Augenhöhe, Verletzlichkeit, Authentizität,
in einer Verbindung suchend.
Kaum ist sie da, diese Verbindung,
meldet sich meine innere Zerrissenheit.
Meine Angst vor dieser Nähe.
Der Kampf in mir beginnt zu toben.
Wie ein Sturm fällt er über mich ein, diese Angstwellen.
Das Gefühl, sich in dieser Nähe zu verlieren.
Die Angst, nicht genug zu sein,
oder vielleicht sogar zu viel.
Unsicherheit inmitten der Angstwellen.
Es überschwemmt mich wie eine zu hohe Welle,
ich drohe in meinen Ängsten zu ertrinken.
Der Gedanke an Flucht kommt auf,
ein Kampf gegen die Ambivalenz,
gegen die innere Zerrissenheit dieser Gefühle.
Angstwellen machen sich breit,
und der Verlust meiner klaren Rationalität
ertrinkt in diesem Meer aus Ängsten
und den emotionalen Wellen, die über mich einbrechen.
Mein Überlebenskampf beginnt erneut.
Die Luft zum Atmen fällt mir schwer,
ich schmecke das salzige Meer auf meiner Zunge
und versuche, nicht in ihm unterzugehen.
Verloren in meiner Angst,
sie übernimmt.
Und los geht die altbekannte Reise.
Ich verliere die Kontrolle über mein inneres Schiff
und werde über Bord gefegt.
Sehnsucht nach Nähe
und die darauf folgende Angst,
der Sturm, den sie in mir auslöst.
Ein Wechselspiel der Wellen.
Bindungsangst in ihrer Vollkommenheit,
mit all ihren Facetten.
Also, was bleibt mir,
als dieser Angst ihren Raum zu geben,
mich ihr zu stellen, ihr zu trotzen
und dem Sturm, den sie mit sich bringt.
Ich kenne die Unwetterfront, die sie mit sich bringt.
Ich klettere wieder auf mein inneres Schiff
und übernehme den Kurs.
Ich korrigiere ihn Stück für Stück, übernehme die Kontrolle
und segle mit jeder Welle,
nicht gegen die Wellen,
um den Sturm hinter mir zu lassen.
So trotze ich ihr, wachse daran
und setze den Kurs aus dem Sturm heraus.
Ich blicke zurück und sehe,
das Unwetter liegt erneut hinter mir.
Die Bedrohung weicht dem Strahlen der Sonne,
die Wellen werden seichter,
und die Erleichterung,
einen weiteren Sturm gemeistert zu haben,
macht sich breit.
Ich setze Kurs Richtung Heimathafen,
um mich von der harten Reise zu erholen
und den festen Boden endlich wieder
unter meinen Füßen spüren zu dürfen.
Kein Sturm reißt mich in den Abgrund.
ich: die sterne.
warum soll ich nicht golden sein warum nicht faszination warum soll ich nicht grenzenlos sein warum nicht kornblumen, mohn
warum soll ich nicht die sterne sein warum nicht der anfang von allem was seh ich, wenn ich mich auszieh und dreh was fehlt noch, um mir zu gefallen
(c) prosa kleiner stunden
Mein Meer
Menschen betrachten Menschen von außen und sehen nicht das tiefe Meer der Emotionen im Inneren. Ein Meer, das unerforscht bleibt, wie die Tiefen des Ozeans. Die Emotionen verändern die Farbe und Wärme meines Sees. Aber es ist so kalt. Was ist geschehen? So viele Facetten, aber man sieht nur ein Gesicht.
Bewegungen in Richtung Zukunft, schnelles Schreiten, um noch zu schaffen, was nie zu schaffen sein wird. Wo sind meine Emotionen? Auf dem Weg zum Ende sah auch ich nur noch mein Gesicht und verlor den Zugang zu der Bucht meines Selbst. Emotionen, stark und wild, zärtlich und warm.
Kann ich den Atem anhalten, um tiefer zu tauchen? Kann ich im Dunkeln schwimmen, ohne Angst zu haben? Bring mich zurück zu meinem Meer, bring mich zurück zu meinen Emotionen. Der Lauf der Zeit ließ mich allein zurück in meinem Labyrinth, ohne den Zugang zu meinem Ozean.
Die Zukunft raubt die Gegenwart wie ein Pirat der Emotionen und lässt den Tsunami der Gefühle seicht. Bring mich zurück zu mir. Ich will mich diesmal selbst sehen, nicht von außen, sondern von innen in meinem Meer.
©️ Sunny Solis
Wie kann man von Liebe reden, wenn man nichts davon weiß? Du hast mich als Besitz gesehen. Gehorsam und Duldung. Schweigen und Anonymität, waren deine Grundregeln. Du zerstörtest alles gute und menschliche in mir. Immer wenn ich die Kraft hatte zu gehen, hielten du mich auf. Gewalt und Drohungen bestimmten deine Reaktion auf nicht Gehorsam. Du bist schlimmer als der Teufel. Nun habe ich mir mein Leben zurückgeholt, aber was ist das für Leben? Du nahmst mir die Freude am Leben, alles was mir lieb und teuer war, alles ist weg. Ich bin ein ein Mensch im totem Körper.... quasi eine lebendetote.
Es fährt ein Zug nach Nirgendwo mit mir allein als Passagier
Mit jeder Stunde, die vergeht führt er mich weiter weg von dir.
Bereicherung
wie lange es dauert
bis man feststellt,
dass manche abschiede
kein verlust
sondern bereicherung sind
@mbk00