Fast
Fast hätte ich dich erweckt.
Fast hätte ich dich so gebraucht,
wie du mich gebraucht hättest.
Fast wärst du gewachsen,
wie andere auch.
Fast hätte ich dich zu meinem gemacht,
zum Leben vollbracht.
Fast hätte ich mich dir gezeigt,
vielleicht der Freude geneigt,
die einen vervollständigen kann,
wenn ein Kinderlachen Räume erfüllt.
Doch du bleibst nun mein verborgener Schatz für immer,
denn ich hab’ nur fast die Kraft besessen meine Blume erblühen
zu lassen.
Nur fast, denn nun bist du weg und ich bleib’ ohne dich.
Allein mit meinem Kummer,
der mit dir, aber auch ohne dich besteht.
Meine Blume, die fast erblühte zum Herbst.
Aber nur fast.












