Und es ist wieder soweit, dass ich in alte Muster falle.
Ich esse nichts mehr oder nurnoch sehr geringe Mengen. Ich lüge meinen Freund an, indem ich ihn Bilder von Essen schicke und das Essen anschließend entsorge, damit er im Glauben ist dass ich was aß. Damit er keine Sorgen bekommt, er mich nicht unter Druck setzen könnte uvm.
Ich habe Angst vor Essen, Angst vor dem Kontrollverlust, Angst vor dem Völlegefühl.
Ich versuche allen Gelegenheiten in denen ich Essen müsste auszuweichen, ausreden zu finden und den Anschein zu bewahren gegessen zu haben.
Ich versuche iwas zu kompensieren, wovon ich aber nichts weiß. Solange mein Tag nurnoch aus dem nichts essen besteht und dem groben zählen der kcal am Tag, sowie Ausreden zu finden nicht essen zu müssen, habe ich keine Zeit mehr mich mit anderen unangenehmen Dingen auseinanderzusetzen.
Zudem gibt mir das nichts essen Kraft, es zeigt mir dass ich das kontrollieren kann, dass ich doch wieder abnehmen kann, dass ich stärker bin als die körperlichen Verlangen nach Essen. Ich ignoriere den Hunger, die Kreislaufprobleme und Schwindel, ich ignoriere die Übelkeit und Kraftlosigkeit, ich ignoriere die Körperlichen Symptome, da die Endorphine stärker sind und die Bestätigung als der Hunger.
Vor 1,5w bekam ich Lob, dass ich abgenommen hätte und ich besser ausschauen würde, obwohl ich dato nicht bewusst abnahm und mir essen verboten hatte. Aber das gibt mir Kraft, Kraft zum weiter abnehmen.











