5.2.2018
Die Grenzen der Fernwartungsprogramme
Jemand aus der Familie schreibt mir eine E-Mail und hat ein Problem am Computer. Jetzt wird ja auf Twitter das schöne Meme gepflegt, dass meine Generation inzwischen hauptsächlich zu Weihnachten zu den Eltern fährt, um dort Computerprobleme zu lösen – und Weihnachten ist schon vorbei. Ich möchte also gar nicht fahren.
Zum Glück habe ich für solche Fälle irgendwann früher einmal eine Verknüpfung zum Fernwartungs-Tool „Teamviewer“ auf allen in Frage kommenden familiären Desktops abgelegt und auch schon diverse Mal erfolgreich eingesetzt.
Diesmal aber leider nicht: Teamviewer besteht nämlich darauf, dass beide Seiten der Fernwartung die gleiche Version installiert haben. Benutzt man das Programm häufiger, hat man quasi automatisch immer eine aktuelle Version – denn spätestens, wenn man jemand damit zum ersten Mal hilft, bekommt der ja die aktuellste Version von der Website und man selbst muss mitmachen.
Normalerweise gelingt es mir, am Telefon das jeweilige Familienmitglied zur Teamviewer-Website, zum Download und zum Start der neuen Version zu lotsen, doch diesmal ist das nicht möglich, denn: Das aktuelle Computerproblem betrifft den Browser, der irgendwie so verstellt ist, dass er sich nicht mehr nutzen lässt. Also erst recht nicht, um die neue Version des Teamviewers herunterzuladen.
Ich vermute zwar, dass es nicht mehr als eine fremde Startseite oder eine ausgeblendete Symbolleiste ist, muss mich aber dieses Mal dafür auf den Weg machen, um das vor Ort herauszufinden.
(Christian Fischer)











