Die Wände sind leer und grau,
die Atmosphäre trüb und kalt.
Ich fühle mich nicht lebendig,
denn ich bin gefangen.
Gefangen hinter diesen Stäben, hinter der lang ersehnten Freiheit.
Ob ich jemals frei sein werde?
Ich sehne mich nach meiner Routine, meinem Alltag.
Selbst die alten Probleme, die nur noch winzig erscheinen.
Ich schätze die kleinsten Dinge,
die ich damals, nicht einmal wahrgenommen habe.
Alles war für mich total normal,
ich habe gelebt, wie jeder andere freie, undankbare Mensch.
Ich möchte mit meinen liebsten sein,
aber auch meine Privatsphäre wieder genießen.
Ich büße Tag für Tag,
meine Sünden sind groß,
aber mein Herz ist größer.
Ich möchte aus diesem Käfig hinaus,
wieder ein freier Vogel sein,
und fliegen, einfach fliegen.