„Dann treten Menschen in deinem Leben, die zu deinem Wegweiser werden. Sie zeigen dir den Weg wenn es noch so dunkel erscheint.“
-stiller gedanke
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„Dann treten Menschen in deinem Leben, die zu deinem Wegweiser werden. Sie zeigen dir den Weg wenn es noch so dunkel erscheint.“
-stiller gedanke
Die echten strahlen stärker als das Licht
Ich 🤞🏻
Es waren nur paar Wochen. Paar Wochen voller Emotionen. Aber für mich, von großer Bedeutung.
-stiller gedanke
es gibt momente, die wirst du niemals in deinem leben vergessen. menschen, die du einfach nicht gehen lassen kannst, egal wie sehr sie dich verletzt haben. es wird immer momente und menschen geben, die teil von dir bleiben werden. sie sitzen ganz tief fest in deinem herzen. vielleicht versteht keiner wieso, aber tief in dir weißt du es. sie haben dein herz berührt. und das ist alles was zählt.
pure-un-vernunft
Miese Tage
Die letzten Tage waren nicht wirklich toll. Alle ekeloiden Gedanken und Gefühle, die sich schon zur Weihnachtszeit bemerkbar gemacht hatten, sind hervorgekommen und haben mich mindestens drei Päckchen Taschentücher gekostet. Egal, was man bis jetzt erreicht hat, irgendwann schleicht sich wieder diese kleine Stimme ein, die stets zur rechten Zeit flüstert (oder schreit), es habe doch keinen Sinn, die Angst wird man nie los und überhaupt ist man ein ziemlicher Versager.
Ich schreibe das so locker weg, doch locker sind solche Zeiten ganz und gar nicht. Alles wird zu einem grauen Brei, die Freude, die Motivation, die Hoffnung und das Selbstbewusstsein verflüchtigen sich. Man bleibt mit einem Gefühl der Leere, Traurigkeit, Wut und Hoffnungslosigkeit zurück. Diese Stimme (ich nenne sie Stimme, man könnte auch sagen die Gedanken, die Bilder, die Gefühle oder Harald) saugt einem die Energie aus, man kann ihr nichts entgegensetzten, es fehlt die Kraft. In diesen Momenten, Zeiten, Phasen kann man gut Hilfe von außen gebrauchen. Freunde, Partner, Familie, Therapeut, jemanden, der bereit ist, zuzuhören, die Tränen auszuhalten und sich der Stimme zu stellen. Ich habe diese ekeloiden Gedanken und Gefühle rausgeschluchzt, rausgeredet und rausgeknurrt. Man kann sie auch rausschreiben, -schreien oder –tanzen. Wichtig ist sie rauszulassen. Es wird ihnen den Wind aus den Segeln nehmen, allerdings wird es nicht schön und nicht leicht. Ich hatte das Gefühl, alle Hoffnung sei weg, trotzdem war da eine kleine, leise Stimme, die gesagt hat, du musst dich stellen. Hör zu, lass die Tränen fließen, lass es raus. Halte es durch, lauf nicht weg, sondern bleib. Alles doof, alles grau, alles dumpf, nur das winzige Gefühl, da durch zu müssen. Aber wie gesagt, wichtig war/ist sie rauszulassen. Die Gedanken und Gefühle in seinen Kopf, seiner Seele einzuschließen, gibt ihnen nur noch mehr Kraft. Ich denke, sie wollen gehört werden, wollen aussprechen, was uns belastet, uns zeigen, wie schlecht wir von uns selbst denken oder mit uns umgehen. Das Schwierige daran ist, zuzuhören, den Gedanken und Gefühlen allerdings nicht zu glauben und ihnen zu widersprechen. Die Stimme sagt dir, dass du immer alles falsch machst, deswegen bist du auch noch kein bisschen weiter beim Loswerden der Angst. Dieses Gefühl lebt in dir. Es gibt immer wieder Situationen, die dir vermeintlich zeigen, dass du wirklich alles falsch machst. Dieses ekeloide Gefühl belastet dich, mal mehr, mal weniger, aber es ist immer da. Ja es stimmt, ich habe das Gefühl immer alles falsch zu machen. Du hast der Stimme zugehört, du hast das Gefühl herausgelassen, doch jetzt wird es noch viel schwieriger. Aber ich mache nicht alles falsch. Ich mache Fehler. Ich bin ein Mensch und Menschen machen Fehler, daran ist nichts Ungewöhnliches. Fehler sind ein Bestandteil des Lernens. Wenn wir bei einem Diktat einen Fehler machen, liegt es womöglich daran, dass wir die Rechtsschreibregel noch nicht verstanden haben. Der Fehler zeigt uns, dass wir sie noch einmal durchlesen/lernen müssen. Entspricht es denn wirklich der Realität, dass du alles falsch machst, oder geben dir vielleicht manche Leute aus Prinzip das Gefühl, es nicht richtig machen zu können, egal, was du machst? Hast du es wirklich falsch gemacht oder bist du nur verunsichert? Hast du dir die Schuhe heute Morgen richtig herum angezogen? Hast du dir mit der Zahnbürste die Zähne und nicht die Zehen geputzt? Hast du den Kaffee in eine Tasse und nicht in den Toaster geschüttet? Herzlichen Glückwunsch, das bedeutet, du hast heute schon mindestens drei Dinge richtig gemacht. Ich fühle mich heute besser. Es fühlt sich an, als hätte ich einen Teil dieser ekeloiden Gedanken und Gefühle rausgeschwemmt. Heute habe ich wieder Mut und Kraft, ich weiß, dass ich mein Wohlbefinden finden werde. Die Motivation zu arbeiten, Dinge auszuprobieren und neue Projekte zu beginnen und durchzuführen ist wieder da. Ohne meinen Partner und meine beste Freundin würde ich heute wahrscheinlich immer noch heulen. Es ist eigentlich unglaublich simpel (und doch so kompliziert) mit was sie mir geholfen haben. Wir sind für dich da. Du bist nicht allein. Wir lieben dich, ohne wenn, aber, trotz, obwohl. Schieb uns nicht weg! Manchmal glaubt man, allein zu sein. Man zieht sich aus Scham, Zweifel und dem Wunsch, andere nicht zu belasten mit der Angst zurück. Man lässt keinen wirklich an sich ran, was einem das Gefühl von Einsamkeit gibt, was die Angst stärkt. Es gibt viele, die nicht verstehen, was Angst ist (obwohl jeder Angst kennt) und man wird auch auf Ablehnung stoßen, wenn man offen zu sich und der Angst steht. Allerdings wird es auch die Person oder Personen geben, die bleiben und einem die Hand entgegenstrecken. Es ist an einem selbst, sie zu ergreifen. Vielleicht liest das gerade jemand, der auch einen miesen Tag voller ekeloider Gedanken und Gefühle hat, dem möchte ich sagen: Du wirst da rauskommen! Du wirst mir gerade nicht glauben können, du wirst sagen, was weiß die schon. Das ist okay, trotzdem wirst du da wieder rauskommen. Ich wünsche allen einen richtig guten Tag. Angela P.S: Frohes Neues Jahr
Naiv oder paranoid?
Als ich heute die Wäsche aufgehangen habe, überlegte ich so vor mich hin und dann kam mir diese typische Filmszene: Eine Frau will die Wäsche machen, greift in die Taschen der Hose des Ehemannes und zieht einen Zettel heraus, auf dem eine Telefonnummer und ein Kussmund zu sehen sind. Ich dachte jetzt also über diese Szene und das Fremdgehen nach und dann wurde mir bewusst, dass mich wahrscheinlich viele Menschen in diesem Punkt für sehr naiv halten würden, wüssten sie, wie grenzenlos mein Vertrauen in dieser Sache ist. Ich bin kein leichtgläubiger Mensch, eher etwas misstrauisch und vorsichtig, aber meinem Freund und meiner besten Freundin vertraue ich blind. Unsere Beziehung ist für Außenstehende sicher etwas merkwürdig (auf den ersten Blick). Für meinen Freund ist meine beste Freundin wie eine kleine Schwester. Die beiden gehen auch zusammen einkaufen oder trinken einen Kaffee. Das ist für mich ganz normal. Für manche Menschen ist das eher ein Grund zur Sorge. Aber ist es nicht schlimm, wenn man nicht einmal den Menschen, die einem am nächsten sind, vertraut? Es gibt so viele Dinge, über die man sich Sorgen machen muss, sollte nicht in diesen Beziehungen Sicherheit herrschen? Alle Worte, die ich in diesem Zusammenhang verwende, können als naiv ausgelegt werden. Wenn ich sage, ich weiß, dass mein Freund mich nicht betrügt, dann ist die Antwort darauf: Das haben auch schon andere gesagt und dann … Sie ist meine beste Freundin, sie ist Blut für mich. Das muss nichts heißen, denk an … Warum ist es so viel leichter zu glauben, dass man betrogen wird, als seinem Partner zu vertrauen? Am Anfang unserer Beziehung hatten wir wegen dieses Themas mal einen sehr schlimmen Streit. Kurze Zusatz Info zum besseren Verständnis; Während des Studiums arbeitete mein Freund auf Messen. Er war für eine Woche weg, kam wieder und alles war super. Doch dann traf ich mich mit einer Freundin und das Gespräch wurde von ihr auf das Thema Fremdgehen gelenkt. Es dauerte ca. eine Stunde, bis sie mit der Sprache rausrückte. „Ich muss dir was sagen. Von X habe ich gehört, dass sich dein Freund auf der Messe anderweitig vergnügt hat. Mit irgendeiner Blondine.“ „Das kann nicht sein, so etwas würde er nicht tun“, sagte ich und meine Worte waren voller Sicherheit. „X weiß das aber von Y und Y hat das von W erzählt bekommen ... Dein Freund hat es W erzählt.“ „Mein Freund ist doch nicht doof. Wenn er mich betrügen würde, dann würde er es doch keinem erzählen“, sagte ich und war immer noch von seiner Unschuld überzeugt, auch wenn sich mein Magen leicht verkrampfte. Als ich von ihr wegging und die Straßen entlanglief, wandelte sich die Sicherheit zu Unsicherheit. Ich brauchte ungefähr fünfzehn Minuten bis nach Hause, das reichte, um mich in ein schluchzendes Elend zu verwandeln. Die Zweifel kamen, nagten. Wie kannst du nur so naiv sein?! So viele Leute essen auswärts. Was, wenn doch? Ich wollte vernünftig mit ihm darüber reden, doch mittlerweile war der Zweifel so stark, war ich in einem Strudel aus Gedanken und Hohngelächter, dass die Vernunft in Urlaub gefahren war. „So ein Unsinn! Wir rufen jetzt W an und fragen, was er erzählt hat!“ Das taten wir (bzw. mein Freund rief an und ich hörte zu). Er schilderte W, in kurzen Worten, was getuschelt wurde. W überlegte und sagte dann, dass er mit Y gesprochen habe … Was war geschehen? Ganz einfach! Stille Post. Mein Freund war Freitag abends von der Messe gekommen, einen Tag früher als erwartet. Anstatt sofort zu sich nach Hause zu fahren, war er direkt zu mir gekommen. Mein Freund war also gerade am Bahnhof angekommen und auf dem Weg zu mir, als W anrief und fragte, wo er sei und ob er mit ihm und Y weggehen wolle. Mein Freund lehnte ab und erklärte, er hätte schon ein Date mit einer Blondine (damals war ich noch etwas heller). Lach, schmunzel, ein paar Männerwitze. Es stellte sich raus, dass mein Freund wirklich rumgeknutscht hatte, mit mir. Ich hatte geheult und stritten, weil er mich mit mir betrogen hatte. Nette Geschichte, eigentlich hätte man an diesem Punkt zusammen lachen können, doch mein Freund war ziemlich sauer. „Warum vertraust du anderen mehr als mir?“ Auf der einen Seite konnte er schon verstehen, warum ich misstrauisch geworden war, doch änderte das nichts an der Tatsache, dass ich ihn damit sehr getroffen hatte. Natürlich würde jemand, der einen betrügt auch seine Unschuld beteuern und manchmal braucht man dann eine gute Freundin, die einem die Augen öffnet. Trotzdem bleibt die Frage, warum ist es so viel leichter davon auszugehen, dass man betrogen wird, als dem anderen zu vertrauen? Ich wünsche allen einen vertrauenswürdigen Tag. Angela Gäde