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Little behind the scenes preview of the Frontier system, from gamescom
Eindrücke von der Gamescom 2013
Den Anfang soll das übliche machen. Wie zu erwarten, wurden einige sehr wahrscheinlich erfolgreiche Triple-A Titel vorgestellt wie Battlefield, neue Teile zu Diablo und World of Warcraft. Für die MMORPG-Fans unter euch soll gesagt sein, dass das neuen Final Fantasy - A Realm Reborn auch zu mindest optisch einen guten Eindruck macht. Von Square Enix erwartet man ja auch nichts anderes. Mein persönliches Interesse galt dort einem Spiel, dass ich spielte als ich ungefähr 15 war. Dem HD-Remake von Final Fantasy X & X-2. Die Geschichte um Tidus und Yuna ist die selbe, nur die Optik wurde ein bisschen aufgefrischt. Ein HD-Remake eben. Von den neuen Sachen bei Sony gab es nichts was einen Kenner nicht bekannt sein würde. Assassin´s Creed 4 - Black Flag durfte ich auf der PS4 anzocken und es hat richtig gebockt! Ubisoft scheint einen hohen Wert auf die schon im Vorgänger grandiosen Seeschlachten zu legen. Immerhin ist der Hauptprotagonist ein Pirat. Auch hier offenbart sich die Ideenlosigkeit der gesamten Branche. Ubisoft wird die Assassin´s Creed Kuh melken bis es weht tut, also bis ein Nachfolger floppt. Mir graut es davor, weil ich ein Fan der Serie bin. Neues war rar. Herauszuheben sind "Beyond Two Souls" und "Watchdogs".
In "Beyond Two Souls" spielt man das Mädchen Jodie Holmes, sie lebt mit einer Art körperlosen Entität in ihrem Körper namens Aiden. Der Spieler begleitet Jodie über 15 Jahre ihres Lebens. Das Entwicklerstudio dahinter ist Quantic Dream. Es ist schon für den Titel "Heavy Rain" verantwortlich. Von der kurzen Sequenz die ich spiele durfte, kann ich sagen, dass Beyond Two Souls etwas interaktiver ist als "Heavy Rain". In dem dachte ich an manchen Stellen ich würde einfach zu einem Film begleitend ein paar Tasten drücken. Bei Beyond fühlte ich mich schon eher an ein Spiel erinnert. Jodie Holmes wird übrigens gespielt von der Schauspielerin Ellen Page. Ihr Partner bei der Polizei, mit dem sie zusammenarbeitet, Nathan Dawkins, wird gespielt von Willem Dafoe. Es spricht vieles dafür, dass Quantic Dream die Mankos von "Heavy Rain" verbessert hat und so für noch mehr Spaß gesorgt hat.
Watchdogs spielt in einer Chicago nachempfundenen Nordamerikanischen Metropole. Dort spielt man den Hacker Aiden Pearce, der sich in ein die gesamte Stadt umfassendes Netzwerk einhacken kann und damit alles kontrolliert. Durch die gegenwärtigen NSA Skandale erhält dieses Thema aktuelle Brisanz. Von den wenigen Szenen die ich sehen konnte, erinnerte mich Watchdogs stark an ein AC im 21. Jahrhundert. Es hat ebenfalls ein interessant klingendes Onlinespiele Konzept. Watchdogs wird zu Beginn für PS3 und PS4 veröffentlicht und von der Grafik her scheint es sehr gut zu sein.
Kommen wir jetzt zu meinem persönlichen Höhepunkt der Messe. Die Vorstellung der PS4. Das erste Spiel, das ich selber zocken durfte war AC4 und das erste was mir auffiel war der neue Controller. Er ist etwas größer geworden und ist dadurch wesentlich griffiger geworden. Weiter haben die Analog Sticks keine gerundete Kuppel mehr, sondern eine Mulde. Dadurch sind sie viel besser zu bedienen, besonders bei schwitzigen Händen ;) Die angespielten Spiele waren Killzone - Shadow Fall, Infamous - Second Son, Assassin´s Creed 4 und Watchdogs. Bei jedem Titel machte die Konsole einen sehr überzeugenden Eindruck. Der erste Exklusivtitel für die Konsole wird wohl Knack sein. Ein Spiele das nicht unbedingt meine Aufmerksamkeit auf sich zog, da es einen sehr kindischen Eindruck machte. Es sieht vieles danach aus, dass es eine Übergangszeit geben wird, in der Spiele für jeweils PS3 und PS4 veröffentlicht werden.
Der Grund warum ich mir jedes Jahr diese Schinderei antue sind Geheimtipps. In einer Branche die sich scheinbar an Ideenlosigkeit übertreffen will, sind Geheimtipps das Salz in der Suppe. Die Enttäuschung folgte auf dem Fuß. Etwas so richtig neues vorher unbekanntes gab es nicht. Es seien jedoch drei Sachen unterstrichen. Das Spiel Rain, in dem man einen Jungen spielt, den der Spieler nur sehen kann, wenn er durch den Regen geht. Man jagt einem Mädchen hinterher, dass unter dem selben Mysterium leidet und dabei von bösen Monstern verfolgt wird. Grafisch sieht es wunderbar aus, die Musikuntermalung macht einen guten Eindruck, aber die Geschichte hinter den Charakteren ist noch unbeleuchtet und deswegen nicht zu bewerten.
Ein weiters Spiel das mir allerdings nur durch seinen Trailer auffiel, war "Rime". Das ist ein Titel der wohl exklusiv für die PS4 erscheint und mich stark an "Shadow of the Colossus" erinnert. Eine Comicgrafik und eine niedliche Musikuntermalung runden das Bild ab. Noch eine Sache, die meiner Meinung nach nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat, war Occulus VR. Hier geht es um eine Umsetzung für Virtual Reality. Es war meine erste Erfahung damit und ich fand es geil. Die Schlange hätte meiner Meinung nach doppelt so lang sein müssen wie die von Battlefield und Diablo III zusammen, da es ein total neues Konzept ist. Das Spiel das man spielen konnte, hieß Hawken. Der Spieler schlüpfte in einen Battlesuite und konnte mit der VR-Brille die Sicht im Spiel steuern. Die Begeisterung wurde nur dadurch geschmälert, dass man sich nur im Cockpit des Suites umschauen konnte, die Blickrichtung des Roboters selber musste mit dem Analogstick gesteuert werden. Trotzdem hatten meine Begleitung und ich nach dieser Erfahrung ein wenig Schwindelgefühle.
Die Stimmung allgemein auf der Messe war hervorragend.Ich selber konnte statt der üblichen vier Tage nur Samstag und Sonntag ins gelobte Land. Neu war eine sehr große Fan Shop Arena in der man sein Geld lassen konnte. Jedenfalls das Geld, das man nicht für vollkommen überteuertes und mieses Essen und Getränke ausgibt. Immer wieder schön sind auch die vielen Cosplayer, die ich sehr bewundere, sofern sie ihre Kostüme selber machen. Ein Wochenende unter Gamern macht mir immer bewusst was für freundliche Leute dort eigentlich unterwegs sind, doch mit der immer mehr in den Mainstream rutschende Szene der Zocker, waren auch einige Amöben mehr als sonst unterwegs. Drängler, Pöbler und das übliche halt, man kennt das. Ich hatte wie immer sehr viel Spaß und werde nächstes Jahr hoffentlich über die vollen 4 Tage angreifen können.
Vielleicht sieht man sich ja. Fröhliches Zocken :)
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