Gegendemonstationen gehören verboten!
Egal, aus welcher politischen Ecke sie auch kommen oder gegen wen sie sich auch richten, denn sie sind ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit. Im Klartext: Gegendemonstranten akzeptieren mit ihrer bis zum Himmel stinkenden doppelten Moral nicht, dass der andere seine Meinung öffentlich macht. Sie beanspruchen auf intolerante Weise ein Alleinvertretungsanspruch in Sachen „Demonstrationsrecht“. Sie möchten mit ihrer Gegendemonstration die Demonstration Andersdenkender verhindern. Im Grunde genommen sie ganz verbieten. Wie eine stalinistische Diktatur. Um die zuerst ordnungsgemäß angemeldete Demonstration vor den „Gegendemonstranten“ zu schützen, muss ein dreimal so großes Polizeiaufgebot bereitgestellt werden, wie bei einem normalen Ablauf, wo nur der Autoverkehr zu regeln oder umzuleiten ist.
Schaden in Milliardenhöhe
Der Volkswirtschaftliche Schaden, der durch die starke Polizeipräsenz bei Gegendemonstrationen entsteht dürfte sich – ähnlich wie bei Ausschreitungen vor und nach Fußballspielen – inzwischen im Milliardenbereich bewegen. Also nach jedem Großeinsatz wird das Jahres Budget einer Kita mit vier Erziehern fällig. Und dies nur weil dekadente Salonkommunisten und Berufsdemonstranten aus Wohlstandsfamilien nicht akzeptieren wollen, dass Menschen andere Ansicht vertreten, die ganz im Sinne Voltairs durchaus „abscheulich“ sein können, aber im Zuge der Meinungsfreiheit in einer Demokratie – wieder mit Voltaire – „bis zum Tode verteidigt“ werden müssen. Obwohl ich sowohl Trump als auch jede Art von Rassismus „abscheulich“ finde, muss ich dem amerikanischen Präsidenten beipflichten, dass an den Ereignissen von Charlottesville, die Schuld nicht einseitig auf eine Seite abgewälzt werden kann. Wer Denkmäler zerstört, handelt wie ein Bilderstürmer. Er will etwas auslöschen, was fest zur Identität und auch Geschichte einer Bevölkerungsgruppe zählt. Das gleiche gilt auch für Friedhöfe. Es ist Markenzeichen von Diktaturen - faschistischen, stalinistischen und islamischen - solche steinernen Landmarken zu vernichten. Die Türken vernichteten armenische Gräber, Kirchen und Klöster, die Nazis vergriffen sich an den Synagogen und Judenfriedhöfen. Die Stalinisten an den Kirchen. Wer sich in solches Fahrwasser begibt, handelt wie der IS.
Demonstrationen intoleranter Mundtotmacher
Dass sich gegen den Abriss eines Denkmals – also ein Dokument der Zeitgeschichte – Widerstand bildet, ist nachvollziehbar. Für die Gegendemonstration dagegen bleibt nur der „Hass auf eine andere Meinung“ als Trieb und Handlungsstrang übrig. Die Forderung den anderen mundtot zu machen. Ihm nicht nur das Denkmal zu rauben, sondern auch noch das Recht dagegen zu demonstrieren. Mit diesen dünnen, antidemokratischen, neostalinistischen Plattitüden hätten die linken Berufsdemonstranten auch am nächsten Tag auf die Straße gehen können. Dann wäre alles ruhig in Charlottesville geblieben. Aber genau dieser Krawall war ja von den Gegendemonstranten eiskalt eikalkuliert worden. Sie jetzt als Märtyrer darzustellen ist verlogen und perfide und hat vor allem ein erklärtes Ziel: Die Amerikanische Gesellschaft weiter zu spalten.