DAVID - Judith W. Taschler
Judith W. Taschler steigt zu meiner absoluten Lieblingsschriftstellerin auf. Selten finde ich Romane, die mich wirklich so fesseln.
Der Grund, warum das Bild so blass wirkt, ist der, dass ich erstmals ein Buch mit dem Kindle gelesen habe. Es ist einfach nur ein Screenshot der Kindle-Seite. Aber zurück zum Thema Kindle - ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit diesem Medium. Klein, dünn und leicht, total praktisch.
Keine Sorge, ich möchte trotzdem weiterhin Bücher in Papierform lesen aber eher nur mehr die dünnen. Dan Brown liegt mittlerweile schon seit 2 Wochen auf dem Nachtkastl und wartet aufs weiterlesen. Da bekommt man aber einen Krampf in den Fingern wenn man den vorm Einschlafen lesen will. Deshalb wollte ich zur Abwechslung mal etwas weniger anstrengendes zum halten haben. Dabei kann der Kindle auf jeden Fall punkten.
David - eine berührende Geschichte eines Adoptivkindes. Die Autorin beschreibt unglaublich einfühlsam und spannend die Erlebnisse dreier Generationen, bis es zum Showdown kommt. Sie schafft es bei mir, die Charaktere so sympathisch und authentisch zu beschreiben,, dass ich sie als gute alte Bekannte verstehe.
Die Nachkriegszeit beschäftigt sie sehr, genau wie mich. Das hat man schon bei “Roman ohne U” bemerkt. Mit “David“ ist es ihr wieder gelungen, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Auf ihre unaufgeregte, subtile Art. Genau so mag ich es.
Vielen Dank für den Besuch