GIANT ROOKS - New Estate
EP on Black Vinyl
Haldern Pop Recordings, 2017
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GIANT ROOKS - New Estate
EP on Black Vinyl
Haldern Pop Recordings, 2017
KreativLandTransfer: Sechs herausragende Projekte
KreativLandTransfer: Sechs herausragende Projekte
KreativLandTransfer – Sechs herausragende Projekte als bundesweite Vorbilder zur Stärkung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum ernannt:
Das bundesweite Projekt KreativLandTransfer wählte in dieser Woche sechs beispielhafte Projekte aus, die mit besonderen Ansätzen kulturelle und lebendige Orte in ländlichen Räumen ermöglichen und Regionen sozial, wirtschaftlich und kulturell stärken.
Die…
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The two very last shots I took with Babsi (yes, I named my camera Babsi) at the Haldern Pop Festival. Will never get over how much I love Aquilo live
»I can't say I've ever hated anything more than this. (…) This is the perfect soundtrack for late capitalism. The ultimate normie experience. Everything about this is horrible.« — Dino Spiluttini »This is like totally regular boring music. "Café Del Mar" on piano. (…) I had to pull some lines of coke and pour them down with two pots of coffee just to stay awake.« — Philipp Bückle Hat Óli (Teil des EDM-Duos "Kiasmos") zu seinen Anfangszeiten als Schlagzeuger der metallischen Hardcore-Band "Fighting Shit" und mit dem ersten Album "Eulogy For Evolution" seines selbstbetitelten Solo-Projekts "Ólafur Arnalds" zwar sehr gefälligen, aber durchaus akzeptablen Output für die Generation-Unentschlossen geliefert und sich nebenbei auch als angenehmer Zeitgenosse gezeigt, kann man nun die gespenstischen Auswirkungen der Pop-Kultur, die glaubt Avantgarde zu sein, an nur einem Video ausmachen: https://youtu.be/acSdnfyIVaE In Zeiten der zum Trend gewordenen und vermarkteten Verzweiflung, Ordnung ins postmoderne Chaos bringen zu wollen, mittels Esoterik, Technikkritik, Öko-Trends, Nachhaltigkeit, Gesundheit und neuer Körperlichkeit, Yoga, alternative Bildungsmodelle (Unbedingte Schule, Montessori, Waldorf etc.), Rückzug in Religion und auf's Land, und die Absage an alles Künstliche und Unauthentische, wird ganz besonders die "Improvisation" als Spontaneität und Freiheit verkauft, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Diese, und auch die "freie Improvisation", dienen im kulturellen Wirrwar der Köpfe des Großteils aller KünstlerInnen längst nicht mutmaßlich als eine Form von Ekstase und Anti-Kunst, welche sich der absoluten Musik diametral entgegenstellt, sondern ist vielmehr einer groben Unzurechnungsfähigkeit im Umgang mit Kultur geschuldet, sowie der Nötigung etwas möglichst kreatives, spaßiges und trotzdem unbestreitbares zu Geld und zur eigenen Identifikation machen zu müssen. Gab es in den 60er und 70er Jahren noch in diversen Spielarten des Free Jazz ("Schlippenbach Trio", "Brötzmann Quartett" oder "Anatoly Vapirov"), des Noise/Musique Concrète (die "Metal Machine Music" LP von "Lou Reed", das "Sozialistische Patienten Kollektiv", "Maurizio Bianchi", "Merzbow" oder Tipp: "Interstellar Nightmare") oder auch des sogenannten Emotive Hardcore der 80er und 90er (Gruppen wie "Don Martin Three", "Navio Forge", "Honeywell" oder "Julia") seriöse An- und Ausflüge der freien Improvisation in einen Zustand höchster Ergriffenheit, der sich nicht freiwillig als Enthuisiasmus, sondern unfreiwillig als Besessenheit zeigte und damit das Terrain der absoluten Musik verlassen wurde, so diente diese Freisetzung von Trieben und die Entladung von Frustrationen auch gleichzeitig immer schon der Selbstmanipulation für den bloßen Eindruck einer vermeintlichen Freiheit. Die Sprache der Musik regredierte zu einer infantilen Sprache. Wo sie sich auf die impulsiven und wahllosen Überreste von Elementen stützte, fand eine Unterwerfung unter primitive Ausdrucksformen statt. Die Improvisation jedoch in einen kulturideologischen Diskurs einzubetten, in dem sie mit Primitivität und Infantilität gleichgesetzt wird, tut den Kindern unrecht. Die ideologische Paarung von Infantilität und Primitivität geht auf die Kulturtheorie Freuds zurück, in der die »Beziehung zwischen dem Kulturprozess der Menschheit und dem Entwicklungs- oder Erziehungsprozess des einzelnen Menschen ins Auge [gefasst wird]«, und »wir uns ohne viel Schwanken dafür entscheiden, dass die beiden sehr ähnlicher Natur sind, wenn nicht überhaupt derselbe Vorgang an andersartigen Objekten.« Zur Vergewisserung der eigenen Freiheit, müssen sich die Improvisateure ständig ihrer Angst vor dem unbewussten Reproduzieren von bereits bestehenden Mustern stellen. Anstelle von Stil, wird dabei häufig auch der Wert der "Authentizität", der "Intuition", der "Unverwechselbarkeit" usw. beschworen. Im Schutz dieses esoterischen Kunstanlasses, versuchen dann Konsorten wie "Nils Frahm" und der ganze andere, genauso klingende Kladderadatsch, ein musikalisches Rumpelstilzchen-Spiel zu treiben, damit ihre Improvisation zu musikalischer Anekdotik verkümmern, und zu prätentiösem Schabernack werden kann, ohne sich der kritischen Frage nach Methode, Anspruch und musikalischer Realität stellen zu müssen. Die Identifizierung von Improvisation und emotionaler Unmittelbarkeit ist besonders evident, wenn Improvisation als pädagogisches Instrument eingesetzt wird. Dabei suggeriert die Improvisation die Hoffnung, ein Ort unverfälschten Selbstausdrucks oder energetischer Elementargewalt sein zu können, die enthemmend auf den Kompositionsschüler, oder eben auf die dumpfbackigen RezipientInnen der Pop-Kultur einwirkt und einem scheinbar noblen Zweck zugeführt wird. Wenn dann so eine entsetzliche Scheiße dabei herauskommt, scheint das selbst dann niemand zu bemerken, wenn es live auf dem "Haldern-Pop" vor einem steht und grinst. Indieklassikretropop mit Gänsehautfeelingpur. Ein Werbeclip für die Werbung selbst. Eine Hymne für die "Leftovers", die man hier getrost mit "die Zurückgebliebenen" übersetzen kann; Skandinavienfans, Nichtshinterfrager, Schanzenviertelaufräumer, Alles-voll-schön-Finder, Sich-auch-für-Kunst-Interessierer, Auf-Bento-Liker. Aber was rege ich mich auf, wer Musik will hört sowieso "Rachel's".
Artful goth with sculpted shimmering soundscapes as dark as Malevich’s square. Hope offers up beautifully boundless and larger than life Kingdom in which the Melodies are beat driven and the immense vocals are vibrant and rich!
Käptn Peng & die Tentakel von Delphi @ Haldern Pop Festival 2017 | 11-08-2017
Bergfilm - Rules
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cologne did it again. exciting new electronic pop from the always tasteful Haldern Pop label.
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