Warum ich auf dem Blackberry Mails nur mit VK unterschreibe
Was Kathrin Passig hier schrieb ließ mich auch über die Eingabemethoden bei Smartphones nachdenken.
Mein erstes Smartphone lief unter Windows Mobile 6.1 und konnte diverse Bildschirmtastaturen, Handschriftenerkennung und sowas wie Graffiti von PalmOS. Das waren tolle Möglichkeiten, aber alles nur mit Stifteingabe und recht gemächlich. Also eher nichts, um von unterwegs etwas zu schreiben.
Das zweite Smartphone war ein Palm Pre, und der hatte eine ausschiebbare Hardwaretastatur. Die fand ich gut und sie war toll durchdacht. Ok, alle Tasten auf dem Mäuseklavier waren mehrfach belegt. Aber Umlaute waren hinter einer Umschalttaste versteckt, die Zahlen und Sonderzeichen hinter einer anderen und alles absolut praxistauglich.
Und schnell erlernt. Zumal die Telefontastatur auf dem Touchscreen eingeblendet wurde und man das Mäuseklavier zum Wählen gar nicht brauchte.
Anders als auf meinem Dienstblackberry. Für Großbuchstaben und Sonderzeichen gibt es auch da drei unterschiedliche Umschalttasten, über die man aber nicht an die Umlaute kommt.
Umlaute erreicht man, indem man den entsprechenden Buchstaben gedrückt hält und mit dem (damals) Trackbällchen oder (heute) Touchpadchen durch die verschiedenen Diakritika scrollt. Was in der Praxis aus "König" regelmäßig "Kónig" oder "KØnig" macht.
Mails unterschreibe ich daher nur mit "VK" und entwickelte eine gewisse Übung darin ziemlichen Skill, auch mal ohne Umlaute auszukommen.
Und sogar zum Wählen muss man beim Blackberry die kleinen, doppelt belegten Tasten des Mäuseklaviers benutzen, was ihn auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala noch etwas weiter nach unten schubst.