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Château de Versailles, Paris 🤎
Es ist wie renn’ im Traum, man kommt nie wirklich an. Ich such’ nach Serotonin und kratz die Reste zusamm’. Ich sag’ mir so oft: „Es geht alles vorbei irgendwann“, doch solche Tage dauern wochenlang. Ich werf’ mich gegen die Tür, mit den Skeletten im Schrank. Hab’ neunundneunzig Probleme und alle nennen sich Angst. Ich sag’ mir so oft: „Es geht alles vorbei irgendwann“, dass ich’s mir selber nicht mehr glauben kann. Wie lang noch bis irgendwann? Was, wenn ich unter Wasser einatme? Mich aus Versehen ‘n bisschen zu weit über das Geländer lehn’? Du musst mir glauben, dass ich aufpasse. Ich will nicht sterben, nur nicht aufwachen. In meinem Abschiedsbrief, den ich nie schreibe, steht: „Du liebst jemand’, der sich leider manchmal selbst nicht liebt“. Du musst mir glauben, dass ich aufpasse. Ich will nicht sterben, nur nicht aufwachen.
Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich alles um mich herum vergesse und an dich denke.
Es sind Bruchstücke, die trotz meines Zerdenkens kein Ganzes ergeben, wenn ich sie zusammen setze.
Das Karussell in meinem Kopf hinterlässt keine Übelkeit mehr und ich muss auch nicht mehr weinen.
Doch wenn ich manchmal an dich denke, dann tut es immer noch weh.