🎶🌼 he’s got a lute and he’s not afraid to use it people
[ID Portraits of Jaskier from different witcher adaptations. In order: Netflix tv show, third witcher game, Hexer 2002, the musical and books. end ID]
#ryland grace#phm#rocky the eridian#project hail mary spoilers




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bonus:
Witcher Summer Mini Bang Sign-Ups!
Hello and welcome to the Summer Witcher Mini-Bang!
The theme this time focuses on Summer, Beaches and Beltane! We're gonna give these guys a break and a beach episode (though if you want to make the summer adventurous, dangerous and angsty who am i to stop you (as long as the major themes are followed)) I hope we can all get together and create something to enjoy ^_^
Final posting dates for the event will be from 2nd - 8th August.
Basic information for each role is available in the forms and for further questions you cango through the FAQs or send in some questions of your own in my askbox or DMs!
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For updates specific to the event take a look at @witcher-minibang
Schedule Under the cut:
Silver For Monsters…
Der selbstverliebte Hexenmeisters
Lorenz hasste sie. Ihre süßliche Stimme, die sie immer benutzte, wenn sein Vater in der Nähe war, ihr aufgesetztes Lächeln und diese pseudo-spirituelle Gelassenheit, die sie ausstrahlte, gingen ihm gehörig auf die Nerven. Ihre ständige Anwesenheit war eine Zumutung. Jedes Mal, wenn Cordula ihre esoterischen Weisheiten zum Besten gab, rollten seine Augen innerlich bis zum Anschlag.
„Die Energien sind heute besonders günstig, Lorenz. Venus steht im Trigon zu Pluto, das ist eine explosive Mischung für… sinnliche Erfahrungen.“ Er stöhnte innerlich. Sinnliche Erfahrungen? Vermutlich meinte sie damit, dass ihr Hexenzirkel heute Abend eine kitschige Romanze im Fernsehen ansehen würde. „Schön für dich, Cordula. Ich muss lernen.“ „Ach, lass doch mal die Schulbücher ruhen. Das Leben ist mehr als Pythagoras und Goethe. Du solltest dich mehr deinen inneren Kräften öffnen.“ Cordulas Stimme hatte diesen belehrenden Unterton, den Lorenz so verabscheute. „Meine inneren Kräfte sagen mir, dass ich eine Eins in Mathe brauche.“ Er knallte sein Lehrbuch demonstrativ zu. Cordula kicherte, ein hohes, unangenehmes Geräusch. „Du bist so ein Sturkopf, Lorenz. Aber keine Sorge, das wird sich ändern.“ Ändern? Was sollte sich ändern? Er war neunzehn, fast mit der Schule fertig. Sein Plan war klar: Abitur machen, weg von hier, studieren. Er nahm sein Buch und ging in sein Zimmer, doch er konnte sich nicht richtig aufs Lernen konzentrieren. *Wenn ich doch nur ausziehen könnte.* Der Gedanke war verlockend, ein rettendes Ufer in einem Meer aus Unbehagen. Doch die Realität war unerbittlich. Er war noch Schüler, kurz vor dem Abitur, und sein mageres Taschengeld reichte kaum für mehr als ein paar Kinobesuche und gelegentliche Pizzaabende mit seinen Freunden. Die Vorstellung, eine eigene Wohnung zu finanzieren, war schlichtweg absurd. Gerade als er sich in seinem Selbstmitleid suhlte, hörte er Schritte auf der Treppe.
Jens, sein Vater, betrat sein Zimmer, seine Miene ernst. „Lorenz, wir müssen reden", sagte er. „Ich werde für ein Projekt eine zeitlang im Ausland sein." Lorenz spürte, wie ihm das Blut in den Adern gefror. „Wie lange?", fragte er, wenige Wochen erwartend. „Mindestens sechs Monate", antwortete Jens, seine Stimme voller Bedauern. Lorenz hob den Kopf. "Monate? So lange?" Jens nickte. "Es ist eine wichtige Chance für mich, Lorenz. Ich kann sie einfach nicht ausschlagen." Lorenz spürte, wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete. "Das heißt, ich bin dann ganz allein mit ihr?" Sechs Monate. Sechs Monate allein mit Cordula. Der Gedanke war unerträglich. „Du willst mich doch verarschen, oder? Ich hasse sie, Papa. Wirklich, ich kann sie nicht ausstehen! Ich verstehe nicht, was du an dieser Frau findest.“ Lorenz warf seinem Vater einen flehentlichen Blick zu. „Lorenz, reiß dich zusammen", ermahnte Jens. „Sie ist deine Stiefmutter, und sie wird sich um Dich kümmern." Lorenz setzte trotzig nach: „Ich bin neunzehn, Papa. Bald bin ich hier raus." "Ich weiß, ich weiß", sagte Jens beschwichtigend. "Aber bis dahin... könntest Du dich vielleicht ein bisschen bemühen?" Lorenz schwieg. Er wusste, dass sein Vater Recht hatte. "Wann fliegst Du eigentlich?" fragte Lorenz, den Blick auf seinen Schreibtisch gerichtet. Jens räusperte sich. „Morgen!“ Lorenz nickte nur, und Jens verließ das Zimmer, um seine Sachen zu packen.
Lorenz verbrachte die nächsten Tage im Fitnessstudio, so lange er nur konnte. Er stemmte Gewichte, bis seine Muskeln brannten, rannte auf dem Laufband, bis ihm die Lunge wehtat. Alles, nur um nicht zu Hause sein zu müssen, in der Nähe von Cordula und ihrem esoterischem Geschwafel. Die Gewichte wurden zu seinen Verbündeten, die Hantelbank zu seinem Zufluchtsort. Jede hochgestemmte Hantel war eine Trotzreaktion gegen Cordula und ihre Welt. Er spürte, wie seine Muskeln brannten, der Schweiß lief und wie die Anspannung wich und einem neuen Selbstbewusstsein Platz machte. Eines Abends, nach dem Duschen, stand Lorenz vor dem Spiegel und betrachtete seinen Körper. Er hatte in den letzten Wochen wirklich Fortschritte gemacht. Seine Muskeln waren definierter, seine Haut straffer. Ihm fiel aber auf, dass seine Brusthaare die Konturen seiner Muskeln verdeckten. Spontan griff er nach dem Rasierer. Warum eigentlich nicht? Er hatte es noch nie zuvor getan, aber vielleicht... vielleicht würde es ihm gefallen. Vorsichtig trug er Rasierschaum auf seine Brust auf und begann, die Haare abzurasieren. Er war überrascht, wie weich sich seine Haut danach anfühlte. Und seine Muskeln... sie kamen viel besser zur Geltung. Ein leichtes Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Er mochte es. Er mochte es wirklich.
Von diesem Tag an wurde das Rasieren zu einem Ritual. Zuerst nur die Brust, dann die Achseln, den schmalen Streifen Haare, der sich von seinem Bauchnabel bis zu seinem Schritt zog. Schließlich auch Arme und Beine. Lorenz‘ Blick fiel beiläufig auf eine Statue von Adonis, die Cordula offenbar als Dekoration in ihrem Bad aufgestellt hatte. Sie war detailreich, fast lebensecht. „Sieht gut aus“, dachte er und ging. Doch er konnte den Anblick von Adonis nicht vergessen und er wurde seine Inspiration.
Er achtete fortan auf seine Ernährung, trank Proteinshakes und aß Hühnchen und Reis. Er wurde eitler, fast schon besessen davon, gut auszusehen. Er wollte perfekt sein, ein Adonis, der die Blicke auf sich zog.
Einige Tage später stand Lorenz, nach einem besonders anstrengenden Training, unter der Dusche und rasierte sich gerade die Brust. Da fiel sein Blick wieder auf die Adonisstatue und ihm fiel auf, dass die Statue keine Schamhaare hatte. Mit dem Rasierer in der Hand blickte er auf seinen Schritt: „Warum eigentlich nicht?“, fragte er sich. „Wenn es bei der Statue gut aussieht, warum nicht auch bei mir?“ Er trug den Rasierschaum auf, zog die Haut straff und setzte den Rasierer an. Die ersten Züge waren ungewohnt, ein wenig kitzelig. Dann spürte er, wie sich etwas in ihm regte. Eine Wärme, ein Ziehen in seinem Unterleib. Er bekam eine Latte. Als er fertig war, betrachtete er sich im Spiegel. Sein Penis wirkte größer, präsentabler. „Sieht gar nicht so schlecht aus“, murmelte er und strich sich über den Schaft. Sofort spürte er, wie das Blut in seinen Penis schoss und er noch härter wurde. Lorenz grinste, als er im Spiegel sah, wie sein erigierter Penis ohne Schamhaare prangte. „Verdammt“, sagte er leise. „Das ist geil.“ Er schloss die Augen und genoss das Gefühl der glatten Haut unter seinen Fingern. Er bewegte seine Hand auf und ab, langsam, dann schneller. Ein Stöhnen entfuhr ihm. Er spürte, wie sich die Spannung aufbaute, wie die Erregung in Wellen durch seinen Körper jagte. Schließlich explodierte er. Sein Sperma spritzte auf den Badezimmerspiegel und rann langsam herunter.
Von diesem Tag an rasierte er sich regelmäßig. Zunächst wunderte er sich, dass seine Körper- und Schamhaare nach jeder Rasur langsamer nachzuwachsen schienen, bis sie letztlich ganz verschwunden waren. Die glatte Haut gefiel ihm jedoch zu gut, um sich weiter Gedanken darüber zu machen. Jede Berührung machte ihn irgendwie erregt, trieb ihm das Blut in den Penis und ließ ihm einen Ständer bekommen. Er liebte es, sich selbst zu berühren, seinen Körper zu erkunden und regelmäßig abzuspritzen.
"Lorenz?", hörte er Cordulas Stimme durch die Tür. "Bist du da drin?" Er schaltete schnell das Wasser ab und wickelte sich ein Handtuch um die Hüften. "Ja, bin gleich fertig", rief er. „Dein Vater ist ja leider nicht da, könntest Du mich nicht zu einer Soiree des Zirkels begleitest?“ säuselte Cordula, ihre Stimme wie süßer Sirup, der sich langsam über seine Nerven ergoss. Lorenz stöhnte innerlich. Eine Soiree? Das klang nach stundenlangem Smalltalk mit esoterisch angehauchten Damen und Herren, die sich selbst für erleuchtet hielten. „Muss das sein?“, fragte er, in der Hoffnung, sich irgendwie drücken zu können. „Es wird doch bestimmt ein amüsanter Abend“, versuchte Cordula ihn zu überzeugen. Lorenz seufzte: „Ich habe aber eigentlich keine Lust darauf, Cordula. Außerdem muss ich lernen.“ „Ach was, das kann doch warten. Es ist nur eine kleine Soiree. Und danach hast du wieder alle Zeit der Welt für deine Bücher. Und dein Vater würde sich freuen, wenn Du etwas mit mir unternimmst.“ Sie wusste genau, wie sie ihn manipulieren konnte. Der Hinweis auf seinen Vater war eine unterschwellige Drohung, dass sie ihm mit enttäuschtem Ton von Lorenz Weigerung erzählen würde. Lorenz hasste diese Art von Konversationen. Sie waren wie ein zäher Kaugummi, den man einfach nicht loswurde. Er wusste, dass er verlieren würde. „Na gut“, sagte er schließlich. „Ich komme mit.“ Doch innerlich verdrehte Lorenz die Augen: Nur noch wenige Monate, dann hatte er sein Abitur und würde zum Studium ausziehen. Dann wäre er endlich frei von Cordula und ihrem Hexenzirkel. Cordulas Gesicht hellte sich auf. „Wunderbar, mein Lieber! Zieh dich am besten gleich um. Die Soiree beginnt in einer Stunde.“ Lorenz seufzte innerlich. Er hatte gehofft, mit seiner Zusage wenigstens ein wenig Zeit zu gewinnen. Nun gut, dann eben nicht. Aber warum sollt er sich extra für Cordulas Zirkel in Schale werfen. Mit einem schelmischen Grinsen beschloss er, ihr ein bisschen auf die Nerven zu gehen…
Als Lorenz die Treppe herunterkam, wartete Cordula bereits auf ihn. Sie trug ein elegantes grünes Cocktailkleid, das ihre Figur betonte.
Lorenz hingegen hatte sich für ein lässiges weißes Hemd und eine Khaki-Chino entschieden. Cordula sah ihn stirnrunzelnd an. „Lorenz, ist das dein Ernst?“, fragte sie. „Willst du das wirklich tragen?“ Lorenz zuckte mit den Schultern. „Was denn?“, fragte er unschuldig. „Ist doch bequem.“ „Bequem ja, aber nicht angemessen!“, erwiderte Cordula leicht gereizt. „Das ist eine Soiree, kein Grillabend im Park. Zieh dir bitte etwas anderes an.“
Lorenz grinste innerlich. Seine kleine Rebellion hatte funktioniert. Aber er war nicht bereit, sich ihrem Willen zu beugen. „Nein“, sagte er. „Ich finde, das passt schon so.“ Cordula seufzte. „Na gut“, sagte sie schließlich. „Aber beschwer dich nicht, wenn dich alle komisch anschauen.“
Die Fahrt zum Herrenhaus, in dem die Soiree stattfand, verlief schweigend. Lorenz starrte aus dem Fenster, während Cordula sich nervös die Lippen nachzog. Als sie vor dem Anwesen vorfuhren, war Lorenz beeindruckt. Es war ein riesiges, opulentes Gebäude mit Säulen und einem weitläufigen Garten. Die Gäste waren alle elegant gekleidet, die Frauen in funkelnden Abendkleidern, die Männer in dunklen Anzügen. Lorenz fühlte sich in seinem lässigen Outfit fehl am Platze. Er zweifelte, ob seine kleine Rebellion gegen Cordula eine gute Idee war. *Egal, ich ziehe das jetzt durch*, dachte er. Er würde es gegenüber Cordula aber niemals zugeben, dass er sich unwohl fühlte. Cordula führte ihn durch die Menge, stellte ihn einigen Leuten vor, von denen er sich kaum die Namen merken konnte. Die meisten von ihnen musterten ihn von oben bis unten und tauschten vielsagende Blicke aus. Lorenz fühlte sich immer unwohler. Plötzlich blieb Cordula stehen und lächelte einen Mann an, der auf sie zukam. „Lorenz, darf ich dir Tarabas vorstellen?“, sagte sie. „Tarabas, das ist mein Stiefsohn Lorenz.“ Tarabas war ein attraktiver Mann mit markanten Gesichtszügen und durchdringenden blauen Augen. Seine Stimme war tief und angenehm.
Er schüttelte Lorenz die Hand und lächelte ihn freundlich an. „Freut mich, dich kennenzulernen, Lorenz“, sagte er. „Cordula hat schon viel von dir erzählt.“ Lorenz nickte steif aber er fand Tarabas auf Anhieb sympathisch. Er wirkte nicht so abgehoben und arrogant wie die anderen Leute hier. Und Irgendwie schien er Lorenz' Abneigung gegen Cordula zu spüren. Er zwinkerte ihm verstohlen zu. „Cordula, könntest Du uns kurz allein lassen?“, fragte Tarabas. „Ich würde mich gerne etwas mit Lorenz unterhalten.“ Cordula lächelte. „Natürlich“, sagte sie und verschwand in der Menge. Tarabas wandte sich Lorenz zu. „Komm mit“, sagte er. „Ich möchte Dir etwas zeigen.“ Lorenz war froh, dass Tarabas ihn zumindest für ein paar Augenblicke vor Cordula rettete. Sie gingen durch verschlungene Gänge, vorbei an schweren, hölzernen Türen und dunklen Wandteppichen. „Wo gehen wir denn hin?“, fragte Lorenz. „Wirst du gleich sehen“, sagte Tarabas. „Es ist etwas Besonderes.“ Schließlich blieben sie vor einer besonders großen und verzierten Tür stehen. Tarabas holte einen Schlüssel hervor und öffnete sie. „Bitte“, sagte er und deutete Lorenz hinein.
Lorenz trat ein und staunte. Er befand sich in einem kerkerartigen Ritualraum. Der Raum war mit unzähligen Kerzen erleuchtet, die ein warmes, flackerndes Licht verbreiteten. An den Wänden hingen seltsame Symbole und Zeichnungen. In der Mitte des Raumes stand ein steinerner Altar. „Was ist das hier?“, fragte Lorenz neugierig. Tarabas ignorierte seine Frage. Stattdessen deutete er auf den Altar. „Leg dich hin“, sagte er. Lorenz rührte sich nicht. „Was?“, fragte er ungläubig. „Soll das ein Witz sein?“ Tarabas trat näher. Seine Augen blitzten plötzlich gefährlich. Seine sympathische Art war wie weggeblasen. „Leg dich hin, Lorenz“, wiederholte er. „Das ist kein Witz.“ Lorenz spürte, wie ihm das Blut in den Adern gefror. Er wusste nicht, was hier vor sich ging, aber er hatte ein ungutes Gefühl. Langsam legte er sich auf den Altar.
Im selben Moment schossen Lederriemen aus dem Altar hervor und fixierten Lorenz an Händen und Füßen. Er versuchte, sich zu befreien, aber es war zwecklos. Die Riemen waren zu fest. „Was soll das?“, schrie Lorenz. Die Tür öffnete sich und Cordula trat herein. Sie grinste Lorenz höhnisch an - Lorenz hatte Angst. „Was wollt ihr von mir?“, fragte er. „Wir wollen dich verwandeln“, antwortete Tarabas. „Verwandeln?“, fragte Lorenz. „In was denn?“ Tarabas grinste. „In das, was du schon immer sein solltest.“ Mit einem Ruck riss Tarabas Lorenz das Hemd auf. Cordula zog ihm die Hose herunter. Lorenz lag nackt und gefesselt auf dem Altar, ausgeliefert den beiden Hexern. Tarabas trat näher und betrachtete Lorenz‘ Körper. Seine Hand glitt über Lorenz‘ gestählten Bauch, die Finger zeichneten die Konturen seines Sixpacks nach. Ein leises Zischen entfuhr ihm. Die Berührung war kühl, fast abweisend, doch Lorenz spürte, wie sich seine Muskeln unwillkürlich anspannten. Dann wanderte Tarabas‘ Hand tiefer, über die Innenschenkel, bis sie schließlich an Lorenz‘ Hoden zum Liegen kam. Ein Grinsen breitete sich auf Tarabas‘ Lippen aus, ein Ausdruck triumphaler Befriedigung. „Cordula, meine Liebe, du hast wirklich ganze Arbeit geleistet“, sagte er, ohne den Blick von Lorenz‘ Körper zu wenden. „Er ist ein prächtiger Bursche geworden.“ Lorenz‘ Magen verkrampfte sich. Er hasste es, wie Tarabas ihn berührte, wie er über ihn sprach, als wäre er ein Objekt, ein Stück Vieh auf einem Markt. Doch gleichzeitig, widerwillig, spürte er, wie sich in seinem Schritt etwas regte, eine unwillkommene, beschämende Reaktion auf Tarabas' Berührungen. Seine Atmung beschleunigte sich und er bemerkte mit wachsender Panik, dass er eine Erektion bekam. Tarabas bemerkte sie natürlich sofort. Sein Grinsen wurde breiter, sadistischer. Er umfasste Lorenz‘ Schaft mit der Hand, strich mit dem Daumen über die volle Länge. „Na, sieh mal einer an“, sagte er mit dunkler, gefährlicher Stimme. „Es scheint, als hättest du perfekt mitgespielt, damit Cordulas Zauber seine volle Kraft entfalten konnte.“ Er lachte höhnisch. „Hast Du brav deine Sackhaare geopfert und Dir immer schön einen runtergeholt? Es hat sich definitiv ausgezahlt: Jetzt reicht die kleinste Berührung, und dein Körper explodiert vor Verlangen, während dein Schwänzchen eifrig strammsteht.“ Die Worte trafen Lorenz wie ein Schlag. Plötzlich ergab alles einen grausamen Sinn. Seine plötzliche Vorliebe für Sport, die Besessenheit von seinem Aussehen, die unkontrollierbare Libido – es war alles ein Zauber, ein perfider Plan seiner Stiefmutter. Er war manipuliert worden, ein subtiler aber unaufhaltsamer Zauber, der ihn langsam, aber sicher veränderte. Tarabas‘ Blick wanderte zu Lorenz‘ steifem Schwanz. Er betrachtete ihn mit sadistischer Freude, als wäre er ein Kunstwerk, ein wertvolles Objekt. „Das machst Du toll, kleiner Hengst!“, sagte er und knetete Lorenz‘ Hoden, bis dieser schmerzhaft aufstöhnte. „Kleiner Hengst? Was soll das bedeuten?“, fragte Lorenz, der immer noch versuchte, die Situation zu begreifen. Sein Herz raste, und er spürte, wie Schweiß auf seiner Stirn ausbrach. Tarabas beugte sich vor, seine Augen funkelten. „Ganz einfach, mein Lieber“, flüsterte er. „Das bedeutet, dass Du bald willig deinen Samen in jede Frau ergießen wirst, die ich dir zuweise. Tarabas beugte sich noch näher zu ihm und erklärte Lorenz den Plan, die perverse Vision, die sie für ihn hatten: „Du wirst uns helfen, neue Kinder mit außergewöhnlichen Fähigkeiten zu zeugen. Du wirst uns dienen, Lorenz. Du wirst uns gehorchen, Du wirst unser Zuchthengst sein!“ Lorenz‘ Magen drehte sich um. Er spürte einen Anflug von Übelkeit. „Ihr seid krank!“, keuchte er. „Das ist pervers! Lasst mich frei!“ Er versuchte, sich zu befreien, zerrte an den Riemen, aber sie hielten ihn fest. Seine Bemühungen waren zwecklos. „Tsch, tsch, tsch“, zischte Cordula, die sich mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht näherte. „Sei doch nicht so unkooperativ, Lorenz.“
Das Ritual nahm seinen Lauf. Tarabas zog ein kleines, silbernes Messer hervor, dessen Klinge im Kerzenlicht unheilvoll glänzte. Lorenz‘ Augen weiteten sich vor Entsetzen.
„Was willst Du damit?“, stammelte er. „Das ist der letzte Schritt, Lorenz“, sagte er ruhig. „Ein kleiner Eingriff, um dich in einen perfekten Zuchthengst zu verwandeln.“ Er beugte sich vor und hob den Penis des Jünglings an. „Nein!“, schrie Lorenz. „Lasst das! Fasst mich nicht an!“ Doch es war zu spät. Tarabas setzte das Messer an seine Vorhaut an. Lorenz spürte, wie ihm die Kälte der Klinge auf seiner Haut einen Schauer über den Rücken jagte. Als Tarabas mit einem schnellen, präzisen Schnitt seine Vorhaut abtrennte, schrie Lorenz gequält auf. Der Schmerz war überwältigend, ein brennendes Inferno, das seinen ganzen Körper erfasste. Tarabas legte die abgetrennte Vorhaut auf ein kleines Tablett, auf dem Runen eingraviert waren, während Lorenz‘ Blut auf den Stein des Altars tropfte und sich mit den seltsamen Zeichen darauf vermischte. „Was soll der Scheiß!“, brüllte Lorenz, Tränen der Wut und des Schmerzes in den Augen. Anstatt zu antworten, spuckte Tarabas in Lorenz‘ Mund. Lorenz‘ Augen weiteten sich vor Abscheu. Er wollte den Speichel sofort wieder ausspucken, doch als seine Zunge die fremde Flüssigkeit berührte, geschah etwas Unerwartetes. Der Geschmack war… gut. Überraschend gut. Er schmeckte nach Kräutern und einer tiefen, erdigen Süße. Instinktiv begann er, den Speichel über seine Zunge laufen zu lassen. Wie hypnotisiert lutschte er den Speichel, verteilte ihn genüsslich mit seiner Zunge im Mund. Seine Muskeln entspannten sich, die Panik wich einer merkwürdigen Gelassenheit. Ein leiser Wunsch, Tarabas zu gehorchen und … zu gefallen, begann in ihm zu keimen, ein zarter Trieb, der sich langsam in seinem Inneren ausbreitete. Als sich Tarabas‘ Spucke mit seiner eigenen vermischt hatte und kaum noch etwas von ihr zu schmecken war, schluckte Lorenz sie runter. Ein tiefer, unwillkürlicher Schluck, der die letzte Spur des Widerstands in ihm auslöschte. Augenblicklich, als der Speichel die Speiseröhre hinunterlief, geschah etwas auf dem kleinen Tablett, das Tarabas neben den Altar gestellt hatte. Die abgetrennte Vorhaut, die dort gelegen hatte, begann zu schimmern. Zuerst war es nur ein leichtes Glühen, dann verwandelte sie sich in einen schillernden silbernen Ring. Er glänzte und funkelte im flackernden Kerzenlicht, ein Zeichen vollendeter Magie, ein Siegel der Unterwerfung.
Tarabas grinste triumphierend. Er griff nach dem Ring, seine Finger schlossen sich um das kühle Metall. Mit einer geschickten Bewegung schob er ihn sich an seinen Ringfinger. Der silberne Glanz passte perfekt zu seinem dunkel gekleideten Erscheinungsbild. Er wandte sich wieder Lorenz zu, der immer noch auf dem Altar lag, gefesselt und verwundbar. Tarabas griff nach Lorenz' Kinn, seine Finger waren stark und doch sanft, als er sein Gesicht emporhob. „Braver Knabe!“, sagte er, seine Stimme war nun so sanft, so schmeichelnd, dass Lorenz fast vergaß, dass er gerade verstümmelt worden war. Lorenz sah in Tarabas' Augen, die von einem tiefen, unergründlichen Blau waren, und fand sich darin verloren. Eine Welle der Hingabe durchflutete ihn, ein Gefühl der absoluten Unterwerfung. Seine Augen weiteten sich, und ein Ausdruck unbedingter Ergebenheit spiegelte sich darin wider. Er spürte nichts mehr als den Wunsch, Tarabas zu gefallen, ihm zu dienen.
Tarabas ließ Lorenz' Kinn los und griff nach etwas, das er hinter sich verborgen hatte. Es war eine dunkelgrüne Seidenharemshose. Sie schien im Kerzenlicht zu leben, ihr Stoff war weich und fließend, sinnlich und verheißungsvoll. Tarabas hielt sie hoch, und sein Blick ruhte auf Lorenz. „Na, was sagst Du zu der Hose? Das perfekte Outfit für einen Lustknaben!“ Lorenz betrachtete die Hose. Sie war weich, fließend, sinnlich. Er spürte, wie sein Körper auf die Vorstellung reagierte, sie zu tragen. Ein Verlangen, das er nicht verstand, begann in ihm zu wachsen. „Ja", sagte er leise „Sie ist schön." Tarabas grinste zufrieden. „Sehr gut.“ Er löste Lorenz von den Fesseln und reichte ihm die Hose. Lorenz nahm sie entgegen und zog sie an. Die glatte Seide fühlte sich unglaublich auf seiner Haut an. Durch die Beschneidung war Lorenz‘ Eichel freigelegt, und sie rieb bei jeder Bewegung an der glatten Seide der Haremshose. Dieses Gefühl war neu, aufregend, überwältigend. Sein Schwanz bekam sofort eine Erektion. Tarabas strich mit seiner Hand stolz über die Seide, unter der sich Lorenz' Schwanz aufrichtete. „Ein prächtiger Anblick“, sagte er mit einem zufriedenen Lächeln.
Cordula, die bis dahin regungslos dagestanden hatte wie eine Schattengestalt, trat nun mit leichten, triumphierenden Schritten näher. Ihre Augen musterten Lorenz von Kopf bis Fuß, ein langsamer, genüsslicher Blick, der auf der dunkelgrünen Seide der Haremshose verweilte. Ein Lächeln, schmal und messerscharf, zog ihre Lippen empor. Es war kein gewöhnliches Lächeln; es war gesättigt mit schadenfroher Genugtuung, ein Ausdruck stiller Überlegenheit. Sie erinnerte sich lebhaft an seine trotzige Miene, als er sich vor Stunden geweigert hatte, etwas "Angemesseneres" für die Soiree anzuziehen – ein lässiges weißes Hemd, Khaki-Chinos, ein kindischer Akt der Rebellion. Damals hatte er geglaubt, sie damit herausfordern zu können, seine Ablehnung zu demonstrieren. Sie hatte seine trotzige Haltung damals mit einem Lächeln abgetan, wissend, dass ihre Magie ihn brechen würde. All die Wochen, Monate der subtilen Manipulation, der Zauber, der sich wie ein feines Netz um seine Seele gelegt hatte, trugen nun Früchte. Nun hatte Tarabas, ihr Meister, ihn dazu gebracht, klaglos die Seidenhose eines Lustknaben anzuziehen, die seine neue Rolle unmissverständlich kennzeichnete. „Ist es nicht viel angenehmer, angemessen angezogen zu sein?“, fragte sie, ihre Stimme war wie flüssiger Honig, süßlich und doch mit einem eisigen Kern aus Spott. Lorenz betrachtete die Hose, seinen nackten Oberkörper, seine nun freigelegte Eichel, die gegen den Stoff rieb, und empfand es als vollkommen natürlich, als angemessen für ihn. Lorenz hatte ohnehin schon an seinem kleinen Kleidungs-Protest gezweifelt und war nun froh, den Erwartungen zu entsprechen. Die Worte seiner Stiefmutter, die Art, wie Tarabas ihn ansah, die überwältigende Erregung, die ihn durchströmte – all das schuf eine neue Realität, in der die Rolle eines Lustknaben einfach nur… normal erschien. Tarabas legte eine Hand auf Lorenz' Hintern, strich sanft über die Seide. „Lorenz, möchtest du nicht antworten?“ Ein sanftes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, und er hauchte: „Ja“, seine Stimme war weicher, tiefer als zuvor. „Es ist… sehr angenehm. Es fühlt sich… richtig an.“ Cordula bemerkte seine innere Wandlung und konnte ihre Genugtuung kaum verbergen. Sie ließ ihren Blick von Lorenz' nun nacktem Oberkörper über die schimmernde grüne Seide der Haremshose gleiten, die sich um seine Hüften schmiegte und die neue Form seiner Männlichkeit betonte. Ihre Augen tanzten vor Vergnügen, als sie sah, dass er die Kleidung eines Lustknaben nicht nur trug, sondern sie auch als „angemessen“ für sich selbst betrachtete. Ja, es gefiel ihr sichtlich, was ihr Hexenmeister Tarabas mit Lorenz gemacht hatte. Sie liebte es, wie Lorenz seine neue Rolle als Lustknabe mit einer fast schon erschreckenden Selbstverständlichkeit annahm. Es war die die finale Demütigung ihres einst so sturen und aufmüpfigen Stiefsohns, die sie so genoss.
Cordula trat neben ihn, ihre Hand ruhte auf seinem nackten Oberkörper, strich über seine trainierten Muskeln. „Du siehst wundervoll aus, Lorenz“, flüsterte sie, ihre Stimme war jetzt weniger süßlich, sondern hatte einen rauen, animalischen Unterton. „Ein wahrer Adonis.“ Sie beugte sich vor und küsste ihn auf die Wange. Tarabas' Finger strichen über Lorenz‘ empfindliche Spitze seiner Eichel, die sich gegen den Stoff presste.
Ein leises Stöhnen entfuhr Lorenz, ein Laut der Ekstase, der sich mit der tiefen Erregung vermischte, die ihn durchströmte. Er spürte, wie sein Körper auf die Berührung reagierte, wie sich sein Schwanz noch weiter aufrichtete, als ob er sich der Berührung seines Meisters entgegenstreckte. „Sehr gut, Lorenz“, sagte Tarabas, seine Stimme tief und beruhigend. „Nun, da du dich so wohlfühlst, gehen wir weiter.“
Er führte Lorenz durch eine Tür, die sich scheinbar aus dem Nichts in eine Wand fügte. Dahinter lag ein Saal mir flackerndem Kerzenlicht und in der Mitte stand ein massiver Altar aus dunklem Marmor. Mehrere junge Männer, alle ähnlich attraktiv und mit einer Mischung aus Stolz und Nervosität in ihren Haltungen, standen in einer lockeren Reihe.
Hexen jeglichen Alters nippten an Sektgläsern bewegten sich zwischen ihnen und unterhielten sich mit leisen Stimmen. Lorenz wurde sanft in die Reihe der Männer geschoben, und ein Gefühl der Zugehörigkeit, seltsam und doch willkommen, durchströmte ihn. Die Hexen musterten die jungen Männer mit einem hungrigen Blick, ihre Augen wanderten über die nackten Oberkörper, die definierten Muskeln, die beschnittenen Penisse, die sich unter der dünnen Seide abzeichneten. Es war ein Markt, ein Basar der Körper, und Lorenz war nun Teil des Angebots. Er spürte, wie seine Muskeln unter der Seide sich anspannten, als sich die Blicke der Frauen auf ihn richteten. Ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen. Diese Aufmerksamkeit war berauschend. Eine Welle des Stolzes schwappte über ihn. Er präsentierte seine trainierten Muskeln, die glatte, seidige Haut, die er so akribisch gepflegt hatte.
Dann blieb eine Hexe vor ihm stehen. Ihre Augen, von einem tiefen Smaragdton, fesselten ihn augenblicklich. Ein flüchtiger Blick, ein kaum wahrnehmbares Nicken, und sie begann sich auszuziehen. Ihre Bewegungen waren geschmeidig, fast hypnotisch. Jedes Kleidungsstück, das fiel, schien die Spannung im Raum zu erhöhen. Lorenz spürte, wie sein Körper auf diese Darbietung reagierte, eine Hitze stieg in ihm auf, die seine Gedanken klarer, aber gleichzeitig auch primitiver machte. Seine Intelligenz, die ihm normalerweise half, Situationen zu analysieren und zu bewältigen, schien zu schwinden, ersetzt durch einen archaischen, rohen Trieb. Der Trieb eines jungen Hengstes, der eine Stute decken will. Die Hexe legte sich nackt auf den Altar. Umgeben von ihren Schwestern, die sie mit erwartungsvollen Blicken bedachten, spreizte sie ihre Beine.
Eine stumme Einladung, die Lorenz' Herz schneller schlagen ließ. Er zögerte einen Moment. Ein Teil von ihm, der Rest seines alten Selbst, hatte moralische Bedenken sich, umgeben von Zuschauern, einer wildfremden Frau hinzugeben. Doch dieser Teil war schwach, übertönt vom lauten Ruf seines Körpers. Er kämpfte gegen diesen neuen, mächtigen Trieb. Ein Flüstern in seinem Ohr, warm und verführerisch, riss ihn aus seinem inneren Konflikt. Tarabas' Stimme! „Nimm sie, Du kannst sie haben!“ Das war alles, was es brauchte. Der letzte Widerstand brach. Lorenz stürzte sich auf die junge Frau, sein Körper ein Werkzeug des reinen Verlangens. Er begattete die junge Hexe mit einer animalischen Kraft, die er nie zuvor in sich gespürt hatte. Jeder Stoß war schneller, heftiger als der vorherige. Sein Körper arbeitete im Einklang mit dem Rhythmus der Hexe, ein wilder Tanz der Begierde. Cordula, die das Geschehen mit einem zufriedenen Lächeln beobachtete, trat an Tarabas‘ Seite. „So eine Vitalität hätte ich Lorenz gar nicht zugetraut!“, sagte sie, ihre Stimme triefte vor spöttischer Bewunderung. Tarabas erwiderte, sein Blick fixierte Lorenz’ ekstatische Bewegungen: „In diesem Moment gibt es keinen Lorenz mehr, nur noch den Trieb eines wilden Hengstes!“ Cordula genoss die Vorstellung, ihren einst so besserwisserischen, lernbegierigen und moralisierenden Stiefsohn in diesem Zustand zu sehen - reduziert auf die Instinkte eines Tieres. Es war die ultimative Befriedigung für sie, die vollständige Zerstörung seines früheren Selbst. Sie sah, wie seine Augen verdreht waren, wie er sich vollkommen der Lust hingab. Lorenz erreichte seinen Höhepunkt, ein heftiges Zucken, das seinen ganzen Körper erschütterte als er seinen Samen in die Hexe entließ. Dann stieg er von der jungen Hexe ab, ohne einen weiteren Blick auf sie zu werfen - mit der gleichen Gleichgültigkeit, wie ein Hengst nachdem er ein Fohlen gezeugt hatte. Er stand aufrecht da, die Beine leicht gespreizt, ein Ausdruck triumphaler Zufriedenheit auf seinem Gesicht. Dann ging er lässigen Schrittes, breitbeinig, stolz und seine Männlichkeit zur Schau stellend auf Tarabas zu. Der Trieb, der ihn beherrschte, war noch immer präsent. Tarabas griff nach seinen Hoden, knetete sie sanft. „Wer braucht schon ein Abitur, wenn man so prächtige Klöten zum Denken hat?“, sagte er mit einem sarkastischen Unterton. Lorenz, gefangen in seiner animalischen Euphorie, verstand den Spott nicht. Er nahm es als Lob seiner Männlichkeit auf, das seinen Stolz befeuerte. Doch plötzlich kamen kleine Blitze aus Tarabas‘ Hand und versetzten Lorenz eine Art Stromschlag in seine Eier. Vor Schmerz verdrehten sich seine Augen, und er sank bewusstlos zu Boden. Tarabas lachte. „Ruh dich aus, Du hast es dir verdient!“
Lorenz erwachte am nächsten Morgen in seinem Bett. Ein dumpfes Pochen hämmerte gegen seine Schläfen, und seine Glieder fühlten sich schwer und ungelenk an, als hätte er die Nacht in einem tiefen, unruhigen Schlaf verbracht. Er blinzelte gegen das schwache Morgenlicht, das durch die Vorhänge drang und versuchte, die bruchstückhaften Bilder der letzten Nacht zu ordnen. Ein Albtraum, das musste es gewesen sein. Die Soiree, die Hexen, Tarabas… alles nur ein wirrer, verstörender Traum. Er schlug die Bettdecke zurück, um sich zu vergewissern, dass alles normal war.
Doch was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Sein Blick fiel auf die Stelle, wo einst seine Vorhaut gewesen war. Die glatte, empfindliche Eichel, die nun freilag, sprach eine unmissverständliche Sprache. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, es war kein Traum! Die Beschneidung war real, die Erniedrigung, die Verwandlung – alles war tatsächlich geschehen. Scham wallte in ihm auf, vermischt mit einem tiefen Ekel vor sich selbst. Wie hatte er nur so willenlos sein können? Wie hatte er sich von Tarabas so demütigen lassen? Er hatte sich vor den Augen eines perversen Publikums zur Schau gestellt und dann eine fremde Frau bestiegen, wie ein Tier, ohne jeden Respekt, ohne jedes Gefühl. Ein Deckhengst, nichts weiter, missbraucht für die dunklen Zwecke eines Hexenzirkels. Er stand auf, ging ins Badezimmer, betrachtete sich im Spiegel. War er wirklich so tief gesunken? Lorenz versuchte, die Geschehnisse der vergangenen Nacht zu verdrängen. Er wollte einfach nur sein normales Leben zurück, seine Abiturprüfungen vorbereiten, mit seinen Freunden abhängen. Er wollte vergessen, wie er sich gefühlt hatte, als Tarabas seine Hoden in der Hand hielt und ihn verspottete. Es war vorbei, sagte er sich. Er würde diese Nacht verdrängen, sie tief in seinem Inneren vergraben, wo sie keinen Schaden mehr anrichten konnte. Er würde so tun, als wäre nichts geschehen. Er hatte eine Lektion gelernt, eine schmerzhafte, demütigende Lektion. Er würde Cordula nicht mehr offen provozieren, sondern versuchen, sich mit ihr zu arrangieren. Vielleicht würde sie ihn dann in Ruhe lassen.
Die nächsten Wochen verliefen überraschend ruhig. Cordula schien sich zurückzuhalten, und Lorenz konnte sich auf seine Prüfungen konzentrieren. Eine Art brüchiger Frieden kehrte in das Haus zurück. Er hatte sich sogar wieder mit seinem Training angefreundet, obwohl er darauf achtete, es nicht zu übertreiben. Er wollte nicht wieder in diese Obsession verfallen, die Cordula in ihm ausgelöst hatte. Er war vorsichtig geworden, achtete auf seine Gedanken und Gefühle, um sicherzustellen, dass er die Kontrolle behielt. Das Schlimmste war überstanden, Lorenz‘ Leben verlief in seinen gewohnten Bahnen und die Geschehnisse mit Tarabas waren nur noch eine blasse, unwirkliche Erinnerung.
Eines Nachmittags, als Lorenz im Wohnzimmer auf dem Sofa lümmelte und einen Stapel Bücher durchblätterte, klingelte es an der Tür. Er stöhnte innerlich. Wer störte ihn jetzt?
Cordula eilte zur Tür, ihre Schritte hallten auf dem polierten Holzboden wider. „Ah, Tarabas, wie schön, Dich zu sehen!“, hörte Lorenz Cordulas süßliche Stimme. Lorenz‘ Nackenhaare stellten sich auf. Tarabas? Was wollte der denn hier? Er spürte einen Anflug von Panik. Die Erinnerungen an die Soiree, die Beschneidung, die Demütigung und seine animalische Raserei mit der Hexe überfielen ihn wie eine kalte Dusche. Lorenz wollte nichts mit Tarabas zu tun haben und entschied sich, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch als er den Flur betrat, um unauffällig in sein Zimmer zu huschen, stand Tarabas bereits vor ihm, eine imposante Gestalt, die den Durchgang versperrte.
Lorenz blieb wie angewurzelt stehen. Er wusste nicht, wie er auf Tarabas reagieren sollte. Seine Muskeln spannten sich an, sein Herz begann schneller zu schlagen. Tarabas grinste Lorenz an, ein durchdringender, fast hypnotischer Blick. Sanft legte er ihm eine Hand unter das Kinn, zwang ihn, seinen Blick zu erwidern. Ein unerklärliches Gefühl der Ruhe überkam Lorenz. Warum fühlte er sich plötzlich so gelassen, so… ergeben? „Lorenz, willst Du mich nicht zu einer Soiree begleiten?", fragte Tarabas, seine Stimme war sanft und schmeichelnd, wie ein warmer Sommerwind. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf Lorenz' Lippen aus. Himmelte er Tarabas etwa gerade an? War das möglich? Er war verwirrt, desorientiert. Warum empfand er plötzlich dieses seltsame Gefühl der Zuneigung für diesen Mann, der ihn so schamlos manipuliert und missbraucht hatte? Bevor Lorenz seine Gedanken sammeln konnte, setzte Tarabas nach: „Komm‘ zieh Dir etwas passendes an!“ Dann reichte er Lorenz die dunkelgrüne Seidenharemshose. Geschockt riss Lorenz Mund und Augen auf: Die Haremshose! Das Symbol seiner Demütigung, seiner Versklavung. Doch gleichzeitig spürte er, wie sein Blut in seinen Schwanz floss, wie sich sein Körper auf die Vorstellung freute, diese Hose wieder zu tragen. Ohne zu zögern begann er, sich auszuziehen. Hemd, Hose, Unterhose – alles landete achtlos auf dem Boden. Er griff nach der Haremshose, deren glatter Stoff sich kühl auf seiner Haut anfühlte. Er schlüpfte hinein und spürte, wie die Seide sanft seinen Penis berührte; ein Gefühl, das ihm gleichzeitig Lust und Abscheu bereitete.
Er hasste sich dafür, dass er diesem Verlangen nachgab, doch er konnte sich nicht wehren. Tarabas lachte triumphierend und streichelte sanft Lorenz' Eichel durch den Seidenstoff der Haremshose. „Oh ja…“, stöhnte Lorenz leise. Er warf seinen Kopf lustvoll zurück und schloss die Augen. Jeglicher restliche Widerstand verschwand aus seinen Gedanken. Er genoss es, Tarabas zu gehorchen, sich seinem Willen hinzugeben. Es fühlte sich… richtig an. Cordula stand im Hintergrund, beobachtete das Geschehen mit einem hämischen Grinsen. Ihr Stiefsohn, der einst so rebellisch war, gehorchte nun wie ein dressiertes Tier. Es war die ultimative Bestätigung ihrer Macht, der Beweis für ihren Sieg.
Die Soiree verlief wie ein Déjà-vu. Lorenz‘ Gedanken waren reduziert auf die eines jungen Hengstes, sein Verstand leer, sein Körper voll animalischer Triebe. Er wurde in die Reihe der jungen Männer gestellt, die von den Hexen begutachtet wurden. Er spürte die Blicke der Hexen auf sich, die hungrigen Augen, die seine Muskeln, seine Haut, seine Männlichkeit taxierten. Er genoss es, präsentierte sich, warf sich in Pose, ein Lustobjekt, willig und gehorsam. Als eine junge Hexe ihn auswählte, verspürte er keinen Widerstand, keine Scham mehr. Nur den unbändigen Drang, sie zu decken. Er bestieg sie, rammte sie, verausgabte sich, bis er in ihr ejakulierte. Dann stieg er von ihr ab, ohne sie eines Blickes zu würdigen, und ging stolz und breitbeinig davon.
Als Lorenz am nächsten Morgen erwachte, überkam ihn die Scham mit voller Wucht. Er hasste sich für seine Willenlosigkeit, für seine animalische Begierde. Er hasste Tarabas und Cordula dafür, was sie ihm antaten. Er schwor sich, dass dies das letzte Mal gewesen war. Er würde sich wehren, er würde sich befreien. In den nächsten Wochen wiederholte sich dieser Ablauf. Tarabas holte Lorenz ab, er zog die Haremshose an, er ging zur Soiree, er befriedigte eine Hexe, er erwachte mit Scham. Die ersten Male versuchte Lorenz noch, Tarabas irgendwie aus dem Weg zu gehen. Er versteckte sich in seinem Zimmer, er ging früher zum Sport, er besuchte Freunde. Doch es war zwecklos. Tarabas fand ihn immer. Er schien eine unheimliche Fähigkeit zu haben, ihn aufzuspüren, ihn zu zwingen, sich ihm zu stellen. Und jedes Mal, wenn er ihm gegenüberstand, verfiel Lorenz wieder in seinen Bann.
Schließlich akzeptierte Lorenz sein Schicksal. Er erkannte, dass er gegen Tarabas‘ Macht nichts ausrichten konnte. Er gab seine Versuche auf, sich zu wehren, und fügte sich Tarabas‘ Willen. Langsam wandelte sich die Scham, die er am Morgen danach empfand, in etwas anderes: eine stille Akzeptanz, eine perverse Befriedigung. Er fand insgeheim sogar Gefallen daran, die jungen Hexen zu besteigen, ihre Körper zu beherrschen, ihre Lust zu entfachen. Er genoss die Aufmerksamkeit, die er erhielt, die Ekstase, die er erlebte. Er war ein begehrtes Objekt, ein Hengst, der die animalischen Bedürfnisse der Hexen befriedigte. Er fühlte sich stark, begehrenswert, unbesiegbar. Es war ein dunkles Geheimnis, das er tief in seinem Inneren verbarg, eine Wahrheit, die er niemals Cordula gestehen würde. Nur der Verlust seiner Autonomie während der Soireen störte ihn weiterhin. Er hasste es, ein willenloses Werkzeug zu sein, ein Marionette an Tarabas‘ Fäden. Er wollte die Kontrolle zurückgewinnen, er wollte sein eigener Herr sein.
Eines Abends, als Tarabas Lorenz wieder abholte, sagte er: „Lorenz, ich sehe, dass dich etwas bedrückt.“ Lorenz zuckte zusammen. Hatte Tarabas seine Gedanken gelesen? „Du möchtest lieber selbst auswählen, welche Hexe Du nimmst und nicht umgekehrt?“, fuhr Tarabas fort. Lorenz nickte. Tarabas lächelte. „Das kann ich verstehen. Du willst deine Autonomie zurück.“ Der Gedanke seine Autonomie vollständig wieder zu erlangen und weiterhin die Hexen wild vögeln zu können, war zu schön um wahr zu sein. Lorenz‘ Herz begann schneller zu schlagen. War das möglich? Konnte er wirklich die Kontrolle über sein eigenes Schicksal zurückgewinnen? „Naja, geht das denn?“, fragte Lorenz vorsichtig. Er wollte sich keine falschen Hoffnungen machen. Tarabas lächelte, ein dunkles, geheimnisvolles Lächeln, das Lorenz' Innerstes berührte. „Du musst nur durch ein magisches Ritual meine Autorität anerkennen, dann bist Du frei! Was sagst Du?" Lorenz überlegte kurz. War das ein Trick? Eine weitere Falle? Doch der Gedanke, die Kontrolle über sein eigenes Schicksal zu haben, war zu verlockend, um ihn auszuschlagen. Er war Tarabas ohnehin ausgeliefert, seine Seele war bereits in dessen Fängen. Was spielte es dann noch für eine Rolle, seine Autorität auch formal anzuerkennen? Er nickte, sein Blick war fest auf Tarabas gerichtet. „Ja", sagte er, seine Stimme war jetzt fester, entschlossener. „Ich stimme zu."
Sie betraten den Ritualraum. Die Kerzen flackerten, die seltsamen Symbole an den Wänden schienen zu pulsieren. Tarabas nahm den silbernen Ring vom Finger, der einst Lorenz' Vorhaut war. Er präsentierte den Ring, hielt ihn hoch, so dass das Kerzenlicht sich darin brach. "In diesem Ring ist deine Freiheit gebunden", sagte er. "Wenn ich ihn trage, bist du mein Sklave. Wenn du meine Autorität anerkennst, wird er dir gehören. Du wirst frei sein, zu tun und zu lassen, was du willst.“ Er bedeutete Lorenz, sich auszuziehen und auf den Altar zu legen. Lorenz gehorchte. Er zog sich aus, seine Hände zitterten. Er legte sich auf den kalten Stein, sein Körper war nackt und schutzlos. Tarabas trat näher und beugte sich über Lorenz, seine Hand strich über dessen Innenschenkel. Lorenz wartete darauf, dass Tarabas den Ring nahm, ihn auf seine Eichel steckte und ihm damit seine Vorhaut zurückgab. Er hatte sich innerlich schon darauf eingestellt, dass es wehtun würde, aber er war bereit, den Schmerz zu ertragen, wenn er damit von dem Fluch befreit würde, der auf ihm lastete.
Doch dann öffnete Tarabas seine Robe und präsentierte seinen harten Schwanz, der in der Dunkelheit wie ein dunkles, unheilvolles Schwert aufragte. Das war nicht, was Lorenz erwartet hatte. Ein Schock durchfuhr seinen Körper, ein Gefühl der Panik stieg in ihm auf. „Halt, warte mal. Ich glaube…", begann er, doch er konnte seinen Satz nicht beenden. Tarabas packte Lorenz‘ Hüften und drückte seinen harten Schwanz gegen Lorenz‘ Rosette. „Nein!“, schrie Lorenz, als Tarabas‘ prachtvolle Latte in seinen Hintern eindrang. Doch es war zu spät. Tarabas fickte Lorenz obwohl er vergeblich versuchte sich zu wehren und zu befreien. Tarabas war stärker, seine Muskeln straff und angespannt, seine Bewegungen präzise und unerbittlich. Lorenz fühlte sich erniedrigt und machtlos, als er von Tarabas vergewaltigt wurde. Er hasste diesen Mann, der ihm das antat, der ihn so schändlich missbrauchte. Tränen rannen ihm über das Gesicht, Tränen der Wut, der Verzweiflung, der Scham. „Bitte, hör auf!“, flehte Lorenz, seine Stimme war nur ein schwaches Wimmern. „Bitte tu mir das nicht an!“ Doch Tarabas hörte nicht zu. Er stieß weiter zu, seine Bewegungen wurden schneller, heftiger. Lorenz spürte, wie er sich immer mehr in die Lust hineinsteigerte, wie seine Kontrolle schwand. Tarabas beugte sich vor und begann, Lorenz zu küssen. Seine Lippen waren fordernd und gierig, seine Zunge drang tief in Lorenz‘ Mund ein. Lorenz versuchte, sich dem Kuss zu entziehen, doch Tarabas hielt ihn fest, seine Hände umfassten Lorenz‘ Gesicht. Lorenz schmeckte Tarabas' Speichel, den süßen, vergifteten Geschmack, den er so gut kannte. Und wie beim letzten Mal ließ ihn die Spucke sich entspannen, seine Muskeln gaben nach, seine Angst wich einer seltsamen Gleichgültigkeit. Er hörte auf, sich zu wehren und begann, Tarabas' Rhythmus zu übernehmen, sich ihm hinzugeben, die Schmerzen in Lust zu verwandeln. Langsam, fast unmerklich, begann Lorenz‘ Penis, sich aufzurichten. Er spürte, wie das Blut in seinen Schwanz floss, ihn hart und prall werden ließ. Er hasste sich dafür, dass er diese Lust empfand, dass er in diesem Moment nicht nur Opfer, sondern auch Täter war. Er stöhnte leise, als Tarabas einen besonders empfindlichen Punkt in ihm traf. Tarabas grinste amüsiert, als er sah, wie Lorenz eine Latte bekam, wie er sich seinem Schicksal ergab. Er nahm Lorenz’ Hand und legte sie um seinen Schwanz. „Fass an, Lorenz“, flüsterte er. „Hol Dir einen runter.“ Lorenz griff nach seinem Schwanz und begann sich selbst zu befriedigen, während Tarabas ihn wie einen jungen Hengst einritt; ein wilder, animalischer Akt der Dominanz und Unterwerfung. Lorenz schloss die Augen und ließ sich von den Empfindungen überwältigen. Er war verloren in einem Strudel aus Schmerz und Lust, aus Erniedrigung und Ekstase. Tarabas stieß einen tiefen Seufzer aus - er kam, sein Samen spritzte in Lorenz Hintern. Lorenz spürte plötzlich wie sich ein merkwürdiges kribbeln im ganzen Körper ausbreiten, als würde sich neue, nie gekannte Kraft in seinem Körper ausbreiten. Es war, als würde eine neue Energie in ihm erwachen, eine Macht, die er noch nicht verstand. Tarabas zog seinen Schwanz aus Lorenz’ Arschloch und nahm den silbernen Ring, der plötzlich größer wurde. Er legte ihn Lorenz um den Hals, wie ein Halsband.
„Du bist jetzt frei, junger Hexer!", sagte Tarabas, seine Stimme war voller Triumph.
Lorenz war überrascht, hatte Tarabas gerade "Hexer" gesagt? Er hatte nicht damit gerechnet, dass Tarabas ihn zu einem Hexer machen würde, und er war sich auch nicht sicher, ob er einer sein wollte. Er hatte sich nie für Magie interessiert, hatte Cordulas Geschwafel über ihren Hexenzirkel immer abgetan. Und überhaupt: War das nicht etwas viel zu Abgefahrenes? Seine Gedanken wurden unterbrochen, als sein Blick auf die leicht geöffnete Tür eines Schrankes fiel. Dort hing etwas, das seine Aufmerksamkeit sofort fesselte: eine weiße Seidenhose und ein ärmelloser weiß-goldener Jaquardgehrock. Früher hätte er diese Kleidung als viel zu extravagant abgetan, als etwas, das er niemals tragen würde. Doch jetzt, in diesem Moment, gefiel sie ihm auf einmal. Sie schien ihn geradezu anzuziehen, ihn zu rufen. Er spürte einen unwiderstehlichen Drang, sie anzuziehen, sie an seinem Körper zu spüren. Er stand auf, ging zu dem Schrank und nahm die Kleidung heraus. „Na, möchtest Du die Klamotten mal anprobieren?", fragte Tarabas mit einem wissenden Lächeln. Lorenz nickte. „Ja, sie sind… perfekt." Die Seide fühlte sich weich und luxuriös auf seiner Haut an, als er sich anzog. Der Gehrock schimmerte in dem schwachen Licht, die goldenen Fäden funkelten wie Sterne. Er betrachtete sich zufrieden und eitel im Spiegel. Das Outfit stand ihm ausgezeichnet, betonte seine trainierten Muskeln und verlieh ihm eine Aura von Macht und Eleganz. Er sah gut aus, verdammt gut sogar. Tarabas freute sich insgeheim, dass die Magie Lorenz' Geschmack verändert hatte. Er wusste, dass Lorenz in dieser Kleidung die Aufmerksamkeit aller auf sich ziehen würde und ihm die Herzen zu Füßen liegen würden. „Na, gefällt dir, was Du siehst?“, fragte Tarabas, seine Stimme war voller Belustigung. Lorenz nickte, unfähig, seine Augen von seinem Spiegelbild abzuwenden. „Ja“, sagte er, seine Stimme war tiefer, selbstbewusster als zuvor. „Ich gefalle mir!“ Er zwinkerte Tarabas zu und drehte sich um. „Bist Du bereit für die Soiree? Ich bin hungrig nach ein wenig Spaß.“
Lorenz‘ Herz raste vor Aufregung, als er mit Tarabas den Ballsaal betrat. Er fühlte sich wie in einem Süßwarenladen, umgeben von all den hübschen Hexen, die er sich jetzt einfach nehmen konnte. Er spürte eine unbändige Lust, mit ihnen zu flirten, sie zu verführen, sie in seinen Bann zu ziehen. Er näherte sich einer rothaarigen, vollbusigen Hexe, die an einem Sektglas nippte. Er lächelte sie an, und sie erwiderte sein Lächeln, ihre Augen funkelten vor Interesse. Er begann, mit ihr zu plaudern, seine Stimme war sanft und schmeichelnd. Er erzählte ihr von seinen neuen Fähigkeiten als Hexer, von seiner Macht, ihre Wünsche zu erfüllen. Die Hexe hörte ihm aufmerksam zu, ihre Augen wurden immer größer. Sie war fasziniert von seiner Ausstrahlung, vom Kontrast seiner engelhaften Optik zu seiner dunklen und doch so anziehenden Aura. Sie spürte, wie die Lust in ihr aufstieg, wie sie sich nach seiner Berührung sehnte. Plötzlich wurde Lorenz' Blick von einem attraktiven Hexenmeister mittleren Alters gefangen, der an der Bar stand. Er hatte kragenlang, zurückgekämmte schwarze Haare, durchdringende blaue Augen und einen gepflegten Dreitagebart. Seine Körperhaltung war selbstbewusst und elegant. Er trug einen schwarzen, eng anliegenden Smoking, der seine muskulöse Statur betonte.
Ein Gedanke schoss Lorenz durch den Kopf, ein Gedanke, der ihn überraschte und gleichzeitig faszinierte: *Wie wäre es wohl seinen Schwanz zu lutschen?* Er schüttelte den Kopf, um diesen unerwarteten Impuls zu vertreiben. Er war doch nicht schwul, oder? Er hatte sich doch immer nur zu Frauen hingezogen gefühlt.
Als die Nacht ihren Höhepunkt erreichte, entdeckte Tarabas Lorenz in einem abgelegenen Salon. Er kniete vor dem Hexenmeister und lutschte an seinem Schwanz, seine Bewegungen waren erfahren und leidenschaftlich. Der Hexenmeister stöhnte vor Vergnügen, seine Hände krallten sich in Lorenz' Haare. Tarabas beobachtete die Szene mit einem amüsierten Lächeln. „Du siehst gut zwischen den Beinen eines Mannes aus, Lorenz!“, rief er, seine Stimme war voller Belustigung. Lorenz, der den Hexenmeister gerade zum Höhepunkt gebracht hatte und sein Sperma schluckte, grinste Tarabas lasziv an. „Es schmeckt köstlich“, sagte Lorenz. „Das solltest Du auch mal probieren.“
Tarabas war begeistert, wie Lorenz sich verändert hatte. Er hatte ihn nicht nur zu einem Hexer gemacht, sondern auch zu einem selbstbewussten, sexuell experimentierfreudigen Jüngling. Er war nun ein Wesen unbegrenzter Möglichkeiten, ein Schüler der Magie und der Lust.
Als Tarabas und Lorenz zurück zu Cordula kamen, war sie erstaunt über die magische Aura, die Lorenz jetzt umgab. Ihre Augen weiteten sich vor Ungläubigkeit. „Was soll das bedeuten?", Cordulas Stimme überschlug sich fast vor Empörung. Tarabas’ Antwort war ein Befehl, der keinen Widerspruch duldete. „Er ist jetzt ein junger Hexer, und Du wirst dich um unseren kleinen Prachtburschen kümmern! Wehe, du versagst!" Anfänglich war Cordula etwas widerwillig. Sie hatte Lorenz als Werkzeug benutzt, als Mittel zum Zweck. Sie hatte nie geplant, ihn als gleichwertig zu betrachten. Doch der Widerwille verflog schnell. Eine Obsession, so stark und unerwartet wie ein plötzlicher Sturm, ergriff Besitz von ihr. Sie pflegte und verwöhnte ihren kleinen Prinzen mit einer Hingabe, die fast an Wahnsinn grenzte. Lorenz, der sich immer mehr in seiner neuen Rolle sonnte, wurde selbstbewusster, arroganter, aber auch unwiderstehlich charmant.
Die Herzen – und Höschen – flogen ihm zu, als wären sie von unsichtbaren Fäden gelenkt. Er war der Star der Soireen, der begehrteste Mann im Zirkel. Er genoss seine neue Macht, seine neue Freiheit, sein neues Leben.
******
Dekaden später. In einer Wirklichkeit, die so grau war wie die staubigen Vorhänge im Wohnzimmer, saß Lorenz. Er war nicht mehr der schüchterne Neunzehnjährige, dessen Leben von Pythagoras und Goethe bestimmt wurde. Nein, dieser Lorenz war sechsundvierzig, ein Aktuar einer Pensionskasse, sein Bauch wölbte sich über dem Gürtel seiner Anzughose und sein Haar war zu einer traurigen Halbglatze geschrumpft. Sein Vater war vor Jahren verstorben, still und leise, wie er gelebt hatte. Cordula wurde zunehmend gebrechlicher und verwirrter bis sie nur noch ein Schatten ihrer penetranten Selbst war, sodass sie schließlich ins Pflegeheim verfrachtet wurde - ohne Aussicht auf Rückkehr. Das einst so lebendige Stadthaus, ein Bollwerk bürgerlicher Normalität, war nun ein Ort des Schweigens. Es war an Lorenz, diesen Hort der Erinnerungen aufzulösen. Eine unerfreuliche, staubige Angelegenheit. Er stieß gegen eine alte Kommode, deren oberste Schublade klemmte. Ein dumpfes *Klack* hallte durch den Raum, als er fester zog. Darin, unter einer Schicht vergilbter Spitzendeckchen, lag ein ledergebundener Foliant. Cordulas Zauberbuch. Er erinnerte sich an ihr Geschwafel über Energien und Planetenstellungen, rollte innerlich die Augen, wie er es schon als Jugendlicher getan hatte. Doch eine seltsame Neugier packte ihn. Er blätterte durch die vergilbten Seiten, die mit fremden Runen und skurrilen Zeichnungen gefüllt waren.
Unsinn, dachte er. Aber warum nicht? Er murmelte die Worte eines kleinen Zaubers. Nichts. Dann ein *Plopp!* Eine Teetasse auf dem Couchtisch schwebte, zitternd, einen Zentimeter über dem Holz. Lorenz’ Augen weiteten sich. Er ließ die Tasse fallen, ein leises *Klirren* hallte durch den Raum. Es funktionierte. Er blätterte weiter, seine Augen huschten über die Seiten, bis er auf einen Zauber stieß, der die Zeit krümmen konnte, der einen in die Vergangenheit reisen ließ. Eine Welle der Melancholie überrollte ihn, schwerer und tiefer als alles, was er seit Jahren gefühlt hatte. Er dachte an sein jüngeres Ich, den schüchternen Jungen, die Schulzeit, an die verpassten Chancen. Wie wäre es wohl gewesen, wenn er früher mehr Sport getrieben hätte, statt sich in Zahlen zu vergraben? Oder wenn er Cordula damals geglaubt hätte, dass Magie real war? Was für ein Leben hätte er führen können? Ein Leben jenseits von Bilanzen und Rentenversicherungen. Ein Leben voller… Magie. Der Gedanke, seinem jüngeren Ich auf die Sprünge zu helfen, es zu wecken, bevor es zu diesem farblosen Aktuar wurde, war faszinierend. Eine Chance, die Fehler des Lebens zu korrigieren. Ein Lächeln, halb Wahnsinn, halb Genialität, spielte um seine Lippen. Getarnt als mysteriöser Hexenmeister Tarabas, könnte er in die Vergangenheit reisen und seine eigene Zukunft neu schreiben. „Ach, scheiß drauf“, murmelte er. Er würde es wagen. Würde seinem jüngeren Ich einen kleinen „Schubs“ geben. Er sprach die Worte, die Laute waren fremd auf seiner Zunge, doch sie fühlten sich… richtig an. Ein Sog erfasste ihn, die Realität verzerrte sich, Farben verschwammen. Dann, ein Ruck ….
Als Lorenz aus der Vergangenheit zurückkam, war es kein sanftes Gleiten, sondern ein harter Ruck, als hätte ihn eine unsichtbare Hand zurück in seine Realität geschleudert. Ein stechender Schmerz pochte in seinen Schläfen, und seine Glieder fühlten sich taub an. Er blinzelte, die Augen unscharf, und blickte unsicher um sich. Alles war noch wie vorher. Nichts hatte sich verändert. Nicht das kleinste Detail. Eine Welle der Enttäuschung durchströmte ihn. Der Zauber hatte offenbar die Realität nicht beeinflussen können. Er würde immer noch der übergewichtige, kahlköpfige Aktuar sein, der in seinem stillen, staubigen Elternhaus den Hausstand seiner Stiefmutter auflöste. Hatte er sich all das nur eingebildet, die Reise in die Vergangenheit, die Begegnung mit seinem jüngeren Ich, die… die Taten als Tarabas? Doch diese Enttäuschung wandelte sich fast augenblicklich in eine überwältigende Erleichterung. *Gott sei Dank*, dachte er, ein tiefes Seufzen entwich seiner Brust. Die Bilder der Vergangenheit, die er als Tarabas erlebt hatte, drangen mit brutaler Klarheit in seinen Geist. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken, nicht nur vom fehlenden Erfolg des Zaubers, sondern von dem entsetzlichen Inhalt seiner Erinnerungen. Er sah sich selbst, wie er sein jüngeres Ich manipulierte, wie seine Hände über den gestählten Bauch glitten, über die Innenschenkel, bis sie die Hoden umfassten. Ein widerlicher, triumphierender Blick von Tarabas, der ihm jetzt, als Lorenz, einen Schauer des Ekels über den Rücken jagte. *Die Beschneidung*, dachte er, und ihm wurde übel. Der gequälte Schrei seines jüngeren Selbst hallte in seinem Kopf wider, ein Laut, der ihm jetzt durch Mark und Bein ging. Und dann die Vergewaltigung. Die Demütigung, die er seinem eigenen Ich zugefügt hatte. Er spürte, wie sich sein Magen verkrampfte, ein Gefühl der Abscheu stieg in ihm auf, vermischt mit einer tiefen, brennenden Scham. Er hatte sich selbst missbraucht, sich selbst erniedrigt. Er, Lorenz, der schüchterne Aktuar, der niemals jemandem ein Haar krümmen würde, hatte die Rolle eines sadistischen Hexenmeisters angenommen und sein eigenes jüngeres Ich zu einem willenlosen Objekt gemacht. „Was für ein kranker Scheiß“, murmelte er. Die Erinnerung an seine eigene Erektion auf dem Altar, an die Lust, die er als Tarabas empfunden hatte, während er sein jüngeres Ich in den Arsch fickte, ließ ihn erschaudern. Woher kam diese Perversion? War das wirklich er? Er, der immer nur Frauen begehrt hatte? Die Vorstellung, dass diese dunkle Seite in ihm schlummerte, dass er zu solchen Gräueltaten fähig war, ließ ihn fast das Bewusstsein verlieren. Er schüttelte den Kopf, um die Bilder zu vertreiben, die sich in sein Gehirn gebrannt hatten. „Nein, das bin nicht ich“, murmelte er, seine Stimme war rau und belegt. Er war doch nicht schwul, geschweige denn ein Vergewaltiger! Die Erleichterung, dass der Zauber offenbar nicht geklappt hatte und die Zeitlinie unverändert geblieben war, war befreiend. Wenn es funktioniert hätte, welche Art von Monster wäre er jetzt? Wer könnte schon wissen, welche Auswirkungen diese widerliche Perversion gehabt hätte. Er war dankbar, dass dieser Albtraum, diese abscheuliche Erfahrung, nicht seine gegenwärtige Realität geformt hatte. Er konnte noch immer der langweilige, gemütliche Lorenz sein.
Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, geschah etwas Merkwürdiges. Ein Kribbeln begann in seinen Zehen, breitete sich wie ein Lauffeuer aus. Seine Muskeln spannten sich an, der Bauch zog sich ein, seine Glieder wurden länger und elastischer. Seine schlaffe Haut straffte sich, wurde prall und fest. Die Halbglatze juckte. Er fuhr sich über den Kopf, und seine Finger verfingen sich in einer Fülle von lockigem, goldblondem Haar, das sich nach hinten legte, wie von unsichtbarer Hand gegelt. Er sah an sich herunter. Sein langweiliges Karohemd veränderte sich, der Stoff wurde weicher, dunkler, verwandelte sich in schimmernde schwarze Seide, die sich geschmeidig um seinen nun athletischen Körper schmiegte. Er sah in den Spiegel, der noch vor Sekunden sein müdes, gealtertes Gesicht reflektiert hatte. Jetzt blickte ihm ein Mann entgegen, dessen türkisfarbene Augen durchdringend glänzten, dessen Gesichtszüge markant waren, die Wangenknochen hoch, das Kinn entschlossen. Er war 46, ja, aber er sah verdammt gut aus. Nein, er sah heiß aus! Eine Aura von Macht und Eleganz umgab ihn, etwas Kühnes, Verwegenes.
Die Realität verschwamm, drehte sich und fügte sich neu zusammen. Lorenz' Kopf schmerzte kurz, ein stechender Blitz, dann legte sich eine samtige Decke über seine alten Erinnerungen, ersetzte sie durch ein lebendiges, kohärentes Geflecht einer anderen Vergangenheit. Bilder und Gefühle einer ganz anderen Jugend strömten in sein Bewusstsein. Er erinnerte sich an sich selbst als einen außergewöhnlich begabten Jüngling, der schon kurz vor dem Abitur ein unheimliches Talent für die okkulten Künste zeigte. Cordula, seine Stiefmutter, war nicht die nervtötende Pseudo-Spirituelle gewesen, die er einst verabscheut hatte. Nein, sie war die ehrwürdige Matriarchin einer alten Magier-Dynastie, die seit Generationen verborgene Traditionen pflegte und hatte ihn unter ihre Fittiche genommen. Ein Lächeln huschte über Lorenz' Lippen, als er sich an die Nächte erinnerte, in denen Cordula und der geheimnisvolle Hexenmeister Tarabas ihm die Zauberkunst beigebracht hatten, fernab der neugierigen Blicke der profanen Welt. Der Gedanke an Tarabas durchzog ihn wie ein warmer Strom, ein wohliger Schauer. Tarabas war sein Meister, sein Mentor! Lorenz erinnerte sich an die elektrisierende Kälte der Klinge, als seine Vorhaut fiel, und wie der Schmerz sich augenblicklich in eine überwältigende Lust verwandelte, als Tarabas' Speichel seine Zunge berührte. Die Erinnerung an die Vergewaltigung war nun umgedeutet, verklärt. Er erinnerte sich an diese Nacht im Ritualraum, nicht als Erniedrigung, sondern als eine mächtige Initiation. Er lächelte, als er spürte, wie sehr er es genossen hatte, von Tarabas eingenommen zu werden – die reine Dominanz, die rohe Kraft, die überwältigende Männlichkeit. Und erst das Gefühl, als Tarabas' Samen in ihn schoss und sich die Magie wie ein wilder Fluss in seinen Körper ergoss - das war der Moment seiner wahren Geburt! Ein tiefes, zufriedenes Seufzen entwich ihm.
Die Erinnerungen an seine Ausbildung an geheimen Akademien in ganz Europa waren lebendig: Versteckte Klöster in den Dolomiten, wo er die Kunst der Illusion studierte; alte Schlösser in Schottland, wo er die Sprache der Geister erlernte; und staubige Katakomben unter Paris, wo er die vergessenen Künste der Nekromantie erforschte. Überall hatte er sich mit anderen jungen Magiern gemessen, hatte ihre Fähigkeiten übertroffen und sich einen Namen gemacht. Gleichzeitig mit der Entdeckung seiner magischen Kräfte hatte sich auch eine andere Tür geöffnet: die zu seiner eigenen Sinnlichkeit. Die Erinnerung an seine Berührungen, nicht nur mit Frauen, sondern auch mit Männern oder beiderlei Geschlecht gleichzeitig, war nicht von Scham, sondern von einer berauschenden Freiheit erfüllt. Er hatte jeden Trieb ausgelebt, jeden Impuls erforscht, die Grenzen seiner eigenen Begierde ausgelotet.
Der Körper, sein eigener und der anderer, war zu einem weiteren Medium der Erkundung geworden, ein Tempel der Lust und der Macht. Er erinnerte sich an die Ekstase, an die Befriedigung, die er in der vollständigen Hingabe an seine Wünsche fand, und daran, wie Tarabas dies nicht nur akzeptierte, sondern förderte, es als natürlichen Teil seiner Entwicklung als Hexenmeister ansah. Die Vorstellung, jemals ein kahlköpfiger Aktuar gewesen zu sein, war wie ein schlechter Scherz, eine fremde, absurde Geschichte, die niemals seine eigene gewesen sein konnte. Er war jetzt 46, ja, aber er war ein mächtiger Hexenmeister, geformt durch alte Magie und persönliche Offenbarungen. Sein früheres, "normales" Leben war ausgelöscht, ersetzt durch eine glorreiche Vergangenheit voller Macht, Leidenschaft und okkultem Wissen.
Der Gedanke an das enge, staubige Stadthaus, das er einst sein Elternhaus genannt hatte, erfüllte ihn mit Abscheu. Es war ein Ort, der seiner heutigen Größe nicht würdig war. Seine Augen funkelten, als er an Cordula dachte, die nun in einem Pflegeheim schmachtete. "Jetzt ist Schluss mit Cordulas Ausrede, dass sie zu alt und schwach für die Pflege des Hauses ist", murmelte er mit einem diabolischen Grinsen. "Meine Magie wird der Schulmedizin wohl etwas auf die Sprünge helfen müssen, und dann kann die alte Vettel hier erstmal aufräumen – der Staub hier ist ja widerlich!“
Dann klingelte es an der Tür und der Nachbarsjunge stand mit einer Einladung für Cordula zu seiner Abifeier da.
Lorenz grinste. *Der würde sich gut in Haremshosen machen*, dachte er. Er nahm die Karte entgegen, ein diabolisches Grinsen huschte über sein Gesicht. "Ich werde sie höchstpersönlich überbringen", sagte Lorenz, seine Stimme tiefer und selbstbewusster als je zuvor. Lorenz wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis der Junge vor ihm knien würde, in Haremshosen, bereit, seinen Schwanz zu lecken. Seine Magie würde dafür sorgen. Der Junge würde dieses Haus als sein schwuler Diener verlassen, ein Werkzeug seiner Lust, ein Spiegel seiner dunklen Macht. Als der Junge den Flur betrat, schloss Lorenz die Tür hinter ihm, die Abifeier war vergessen, die Zukunft des Jungen neu geschrieben. Lorenz grinste. Das Leben war gut.
I've put Hexer on and this has to be the most realistic response to the law of suprise I've seen yet 😂😂😂😂😂😂
Hexer 2 - Etrian Odyssey/Etrian Odyssey 2