Wieso gehen mir denn alle in letzter Zeit so derbe aufn Sack?🙄
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Wieso gehen mir denn alle in letzter Zeit so derbe aufn Sack?🙄
Lass mich in die unendliche Ewigkeit eingehen, zwischen den Sternen schwimmen.
Ich frage mich so oft, wie du so herzlos sein kannst. Ich frag mich auch, wie du dich selbst aushalten kannst ohne dass du Gewissensbisse bekommst. Vielleicht bist du ja wirklich einfach nur dumm. Mehr nicht.
Und wie immer frag ich mich.. Wieso wählen gehen wenn es eh nichts ändert?
"Furchtbar, idiotisch, ganz schlimm"
Reaktionen zur WM-Aufstockung
Die Aufstockung der WM von 32 auf 48 Mannschaften hat bei Bundesliga-Verantwortlichen und Ex-Nationalspielern viel Unverständnis hervorgerufen. Einer jedoch vertritt eine etwas andere Meinung. Reaktionen von Carlo Ancelotti bis Berti Vogts.
Einer von vielen Kritikern der WM-Aufstockung: Horst Hrubesch.
© picture alliance
Reinhard Grindel (DFB-Präsident): “Meine große Sorge ist, dass sich der Fußball an sich verändert, dass die Attraktivität des Spiels leidet. Wir alle lieben Spiele, in denen sich die Mannschaften mit offenem Visier begegnen. Nun sehe ich aber die Gefahr, dass wir künftig vermehrt defensiv eingestellte Teams sehen könnten. Wenn die Fußball-WM insgesamt an Attraktivität verliert, leidet die Akzeptanz bei Fans und Sponsoren, und dann leidet zwangsläufig auch die Vermarktung. Bei allem Verständnis und Sympathie für die Bestrebungen, den Fußball auch weiter in Regionen Afrikas und Asiens zu entwickeln, muss jedem auch klar sein, dass es allen dient, den elementar wichtigen Kernmarkt Europa auch bei den Startplätzen weiterhin stark abzubilden.”
Joachim Löw (Bundestrainer): “Ich finde das bisherige WM-Format mit 32 Mannschaften immer noch gut und kann aus rein sportlicher Sicht einer Aufstockung gar nichts abgewinnen. Für mich hat die EM 2016 in Frankreich nicht zu einer Steigerung der Qualität beigetragen, im Gegenteil. Da gab es viele zähe Spiele, bei denen sich Mannschaften vor dem eigenen Tor geradezu verschanzt haben. Der Fußball ist dadurch nicht attraktiver geworden. Man sollte das Rad nicht überdrehen.”
„Wir müssen aufpassen, dass der Wert und der Kern des Fußballs erhalten bleiben und die Fans weiterhin spüren, dass es primär um den Fußball auf dem Platz geht.“Oliver Bierhoff
Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager): “Auch für mich fühlen sich 48 Teams beim größten und wichtigsten Turnier der Welt zu viel an. Die Faszination einer Weltmeisterschaft liegt für die Fans und Zuschauer doch darin, die besten Mannschaften mit den großen Stars zu sehen, davon geht was verloren. Auch die Spieler wollen sich in einem solchen Wettbewerb immer mit den Besten messen. Wir müssen aufpassen, dass der Wert und der Kern des Fußballs erhalten bleiben und die Fans weiterhin spüren, dass es primär um den Fußball auf dem Platz geht. Ein Format mit der Formel ‘Mehr Einnahmen durch mehr Teams’ kann nur funktionieren, wenn die Akzeptanz der Fans da ist. Ich bin gespannt, wie sich dies auf das Turnier auswirken wird. Entscheidend ist auch, dass die Belastung der Spieler nicht noch größer wird.”
Uwe Seeler (Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft): “Da habe ich überhaupt kein Verständnis für. Das finde ich ganz schlecht. Das wird derart langatmig. Das wird für den Fußball nicht gut sein, das hat man bei der EM gesehen. Aber es war klar, dass es kommen würde, denn damit kann man ein paar Mark mehr machen.”
Berti Vogts (Ex-Bundestrainer): “Ich bin sehr, sehr erschrocken, ich mag es nicht glauben. Das ist furchtbar. Wenn man die WM zugrunde richten will, muss man diesen Weg weitergehen. Ich verstehe es einfach nicht. Das ist nicht mehr meine WM. Was soll das bloß? Es ist ganz schlimm.”
Horst Hrubesch (Europameister von 1980, zuletzt Trainer der Olympia-Auswahl): “Ich bin überrascht. Die Überlastung der Spieler war im alten Modus schon sehr hoch. Es wird immer noch mehr reingepackt, immer mehr. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das durchgeht. Der DFB hat sich zu Recht dagegen gewehrt.”
„Ich denke, dass der Fußball der ganzen Welt gehört und dass jeder die Chance haben muss, bei so einem Turnier dabei zu sein.“Martin Schmidt
Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): “Ich bin generell gegen mehr Spiele. Der Terminkalender ist jetzt schon voll. Die FIFA hat aber gesagt, dass es trotz der Aufstockung nicht mehr Spiele geben wird. Man muss abwarten, was passiert.”
Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln): “Das ist idiotisch. Wir haben ohnehin immer mehr Belastung, und dann wird die WM auch noch aufgeblasen, das finde ich nicht gut. Den sportlichen Wert kann ich nicht erkennen. Schon bei der EM waren viele Spiele langweilig.”
Martin Schmidt (Trainer des 1. FSV Mainz 05): “Ich denke, dass der Fußball der ganzen Welt gehört und dass jeder die Chance haben muss, bei so einem Turnier dabei zu sein.”
„Über die Tatsache, dass hinter diesen Gedankenspielen keine sportlichen Beweggründe stecken, brauchen wir uns ohnehin nicht zu unterhalten.“Alexander Rosen
Rüdiger Fritsch (Präsident von Darmstadt 98): “48 Mannschaften werden nicht dazu beitragen, die sportliche Qualität zu erhöhen. Für die Ausrichtung des Fußballs als Sportart Nummer eins ist das eine Entscheidung, die mehr Länder begünstigt. Wirtschaftlich ist die Entscheidung also sicher begründbar, sportlich ist sie fraglich.”
Arne Friedrich (ehemaliger Fußball-Nationalspieler): “Eine aufgeblähte WM, um noch mehr Geld zu generieren? Was soll man dazu noch sagen? Die Qualität der Spiele wird darunter leiden.”
Alexander Rosen (Sportchef von 1899 Hoffenheim): “Die WM ist gut, so wie sie ist. Meiner Meinung nach hätte unbedingt am aktuellen Modus festgehalten werden müssen. Ein Turnier verliert an Wert, wenn – wie etwa bei der EM – drei von vier Mannschaften in der Vorrunde weiterkommen oder noch mehr Teams teilnehmen. Über die Tatsache, dass hinter diesen Gedankenspielen keine sportlichen Beweggründe stecken, brauchen wir uns ohnehin nicht zu unterhalten. Diese Entwicklung ist meiner Meinung nach gefährlich. Der Kalender ist jetzt schon zu eng, und die Spieler bewegen sich im Grenzbereich.”
Ulli Stielike (Nationaltrainer Südkoreas): “Die kleineren Nationen sind sicherlich dafür, aber im Interesse der Gesundheit der Spitzenspieler hätte man es beim alten Modus belassen sollen. Aus Sicht von Südkorea sehen wir, dass alles enger zusammengerückt ist. Das gibt uns mehr Spielraum, wenn vielleicht dann sechs statt vier Mannschaften zur WM fahren.”
jpe/sid/dpa
Trainer, TV-Experten, noch immer aktiv: Frings, Ballack & Co.
Was machen die WM-Helden von 2006 heute?
Zwischen damals und heute
Torsten Frings ist der erste Spieler aus der deutschen WM-Mannschaft von 2006, der als Cheftrainer bei einem Bundesliga-Klub arbeitet. Die meisten Sommermärchen-Akteure blieben dem Fußball treu – viele in der Medien- oder Werbebranche. Doch was tun sie genau? Was machen die anderen Helden von damals heute? Ein Überblick…
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"Furchtbar, idiotisch, ganz schlimm"
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Ich liebe dich. Ist mir egal, ob das idiotisch oder verrückt klingt.
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