Montag, der 25. Februar 2019
Ankunft in Oświęcim war ca. 10-11 Uhr am Montag, den 25. Februar 2019, was bedeutet, dass wir um die 15 Stunden mit dem Bus von Mülheim an der Ruhr nach Oświęcim unterwegs waren.
Unsere Bleibe war die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim /Auschwitz, welche seit 1986 dort existiert, nachdem 1971 erste Vorschläge für eine Begegungsstätte, nahe der Gedenkstätten Auschwitz I & II, gemacht wurden. Die IJBS sieht vor “das Verständnis für den Nationalsozialismus und seine Folgen insbesondere bei jungen Deutschen durch den Dialog und die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu entwickeln”. Was heißen soll, die Erinnerungen der Geschehnisse in Oświęcim während der Herrschaft der Nationalsozialisten an die folgenden Generationen zu vererben, damit der Völkermord und das Verbrechen gegen die Menschheit der Nazis nicht in Vergessenheit geraten.
Wie es üblich ist, wenn man an einer Jugendherberge, oder solch einer Jugendbegegnungsstätte, ankommt, gaben die Lehrer uns die nötige Zeit, um uns für ein bevorstehendes Briefing umzuziehen und frisch zu machen, nachdem wir so lange Zeit nur herumgesessen haben. Also bezogen wir unsere Zimmer, machten uns frisch und begaben uns anschließend in die Gemeinschaftshalle der IJBS. Dort angekommen wurden wir von Saskia, unserer Betreuerin, die in unserem Alter war, begrüßt. Sie informierte uns über den Ablauf der Woche und über die Stadtbesichtigung der Stadt Oświęcim am selben Tag. Daraufhin gab es endlich etwas zu essen.
Nach dem Essen wurde uns die Möglichkeit gegeben, die umliegenden Orte der IJBS zu erkunden. Sefa, Esra, Rajae, Elif und ich gingen zu LIDL (Ja, das gibt es in Polen, genauso wie Rossmann oder Kaufland) um einfach mal zu schauen, wie sehr sich das Sortiment der polnischen LIDL-Märkte von den deutschen unterscheiden.
(Bild oben: Blick aus einem Fenster des Hauses Nr. 1 auf den Innenhof)










