Google und Google Scholar bilden Open-Access-Inhalte aus lateinamerikanischen Repositorien nur sehr unvollständig ab.
Enrique Orduña-Malea, Emilio Delgado Lopez-Cozar (2014) The dark side of Open Access in Google and Google Scholar: the case of Latin-American repositories. In: arXiv, 17.06.2014
http://arxiv.org/abs/1406.4331
Weder Google noch Google Scholar bilden Open-Access-Inhalte aus lateinamerikanischen Repositorien zutreffend und repräsentativ ab. Die Autoren schlussfolgern daher, dass es verborgene, nicht indexierte und daher auch nicht auffindbare Dimension von prinzipiell verfügbaren Open-Access-Inhalten gibt. Für die Wissenschaft in Lateinamerika ist dies deshalb von besonderer Relevanz, da der wissenschaftliche Output in diesen Regionen häufig abseits des wissenschaftlichen Mainstreams (also in Journals die im Web of Science oder Scopus) indiziert werden, erfolgt und daher auf andere Formen der Sichtbarkeit angewiesen ist.
Google und Google Scholar scheinen ihre Datenbestände in keine Form aufeinander abzustimmen. ("complete lack of correspondence")
Inhalte von Open-Access-Repositorien scheinen von Google und Google Scholar generell nur sehr unvollständig indexiert zu werden.
PDF-Dokumente scheinen in beiden Diensten generell nur in geringem Maß indexiert zu werden. Google Scholar indexiert weniger PDF-Dokumente als Google.