HEYy happy birthday!!!! i hope its a good one ^_^
ayy thank you!!!
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HEYy happy birthday!!!! i hope its a good one ^_^
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i want 2 join yhe vibe check party ur very funny and cool and i wanna talk to u more i just do not know how to start conversations like at all fkjdKJDSfdhkj O_O;
MOOD SAME HAT
I ALSO think youre cool and very funny
I’m going to have way too much fun with this one. #customjournals #RoseAndArrowCreative #InfiniteMonkeys #LUW
Native iOS Machine Learning Char-RNN
Million Monkeys (s01e02)
Dr. Michael Schmidt betritt den schäbigen Serverraum der städtischen Verkehrszentrale und lässt seine Aktentasche neben die Tür plumpsen.
Hinter ihm wippt der technische Leiter von einem Fuß auf den anderen. Er wirkt, als möchte er sich keine Blöße geben, obwohl er offensichtlich mit seinem Latein am Ende ist. “So, da wären wir. Wenn hier was abstürzt gibt es Verkehrschaos.” Wie er es sagt klingt es fast prahlerisch. Dr. Schmidt unterdrückt den Impuls, ihn zu fragen ob er es lustig fände, wenn so etwas tatsächlich passierte.
Schon fünf Minuten nach der Begrüßung ist die Miene des technischen Leiters sichtlich abgekühlt. Dr. Schmidt ist das gewöhnt. Menschen reagieren so auf ihn. Er hat es aufgegeben, jemals die komischen Befindlichkeiten zu durchblicken, die andere Leute ständig ins Gefühlschaos stürzen. Den Namen des technischen Leiters hat er bereits wieder vergessen.
“Der da in der Mitte, das ist Nummer fünf,” sagt der Leiter, und deutet auf einen Schrank, über dem deutlich die Nummer “5” erkennbar ist. Wäre es nicht sinnlos, würde Dr. Schmidt ihn auf die Redundanz seines Hinweises hinweisen.
Er öffnet die Metalltür und blickt auf die blinkenden 1-HE Rackmount Siemens-Nixdorf-Pizzaschachteln, klar mit Großbuchstaben etikettiert, die dort schon mit Sicherheit seit einem Jahrzehnt ihr Dasein fristen. Er klappt seinen Laptop auf, und verbindet das Diagnosekabel mit dem blinkenden Server 5d (“5d, das ist der vierte von oben”, hilft der technische Leiter und deutet auf den Server mit dem großen “D” an der Front). Einen Doktortitel in Informatik, und hier bin ich und muß dieses Museum der Rechentechnik fixen, denkt sich Dr. Schmidt. Ich hätte lieber einen Doktor in Nicht-von-Trotteln-vollgequatscht-Werden.
Während das Diagnoseprogramm startet, fühlt er sein Handy in der Tasche vibrieren. Den Laptop in eine Hand nehmend, fischt er sein Telefon aus der Hosentasche und blickt auf das Display.
Million Monkeys – neue Quest. AKZEPTIEREN?
Das ist doch mal ein Lichtblick. Nach drei Tagen spuckt das System endlich wieder eine Quest aus. Dr. Schmidt tippt auf die JA-Taste, und dreht sich etwas zur Seite, um das Handy dem neugierigen Blick des technischen Leiters zu entziehen. Der zieht verärgert die Augenbrauen zusammen.
MISSION: 13:11:23 – Server aus Aktenschrank nehmen, damit Server 4e ersetzen. Server ist gekennzeichnet mit einem Affen-Symbol.
500XP
Fünfhundert XP! Das würde ihn sofort ins nächste Level aufsteigen lassen. Aber wie soll er diesen lästigen technischen Leiter loswerden? Ein Blick auf die Uhr seines Handys zeigt ihm: es ist schon kurz nach eins. Kaum noch Zeit.
Im selben Moment gehen im Zimmer die Lichter aus.
Der Dr. und der technische Leiter stehen plötzlich im Dunkeln. Die soeben noch unzähligen blinkenden Server, Switche und Speicher-Arrays scheinen plötzlich aus dunkler Materie zu bestehen, die selbst das Widerhallen der ausdrehenden Lüfter zu verschlucken scheint. “Alles ok?” fragt Michael seinen stammelnden gegenüber. “Oh… nein… die Ampeln”, er schluckt deutlich hörbar. “Es wird Unfälle geben, Verletzte… – vielleicht sogar schlimmeres! TUN SIE DOCH WAS!” brüllt er den verdutzten Admin an. Dieser drückt Million-Monkeys schnell in den Hintergrund und hält dem Häufchen Elend das leuchtende Display seines FairPhones ins Gesicht.
Ok 13:06 Uhr, er ist in Panik, das ist meine Chance auf die 500XP. Seine Hände fangen vor Aufregung an zu zittern. Dabei ist der Plan bereits klar, der sich nach dem Stromausfall so schnell in seinen Hirnwindungen manifestierte, wie eine Glühbirne nach dem Abschalten nachleuchtet.
“Haben sie denn immer noch kein Diesel-Notstrom-Aggregat?”, fragt er den IT-Leiter. “Das habe ich ihnen doch bereits vor 6 Monaten empfohlen, als ich wegen dem Server der Baustellenplanung hier war! Wie können sie denn so unverantwortlich sein?”. Das Häufchen Elend wimmert unverständlich “Ja… nein, ich meine wir wollten…”, bewegt sich in Richtung Aktenschrank und stößt dabei mit dem Knie gegen den kleinen Bandroboter, der in keinen 19-Zoll-Schrank mehr passte. “… AUTSCH, verdammte Scheiße, das kann doch alles nicht wahr sein!”.
Er reisst den Schrank auf und seine Hände nesteln durch das Chaos in den Fächern, bis sie tatsächlich die MugLike Taschenlampe finden. Die Batterien sind natürlich leer – das sind sie immer wenn man sie braucht. Michael ist Murphy’s Law das erste Mal in seinem Leben dankbar. “Und die Handlampen mit der Wandhalterung und Erhaltungsladung haben sie auch noch nicht angeschafft!”.
Sein bemitleidenswertes Opfer dreht sich ruckartig um und Michael bemerkt siegessicher, dass sein Plan aufgeht, als dieses ihn hysterisch anschreit, “Sie wissen ja gar nicht wie das ist, in einem städtischen Betrieb und mit den jährlichen Budget-Kürzungen!”. Wutschnaubend marschiert er schnurstracks los Richtung Tür um aus dem Vorraum Batterien zu holen. “Was zum… BUMP”, stolpert auf dem Weg zu Tür über die Aktentasche vom Dr., der Kopf prallt gegen den stählernen Türrahmen und der plötzlich erschlaffende Körper sackt zu Boden.
13:09 Zufrieden lächelnd nimmt Michael den Server aus dem Aktenschrank, tauscht den “Affenaufkleber” gegen das “4e” und wechselt die Server im Rack aus. Als er den echten Server in seine Aktentasche gleiten lässt, geht plötzlich das Licht wieder an und sein Handy vibriert…
Mission Accomplished
Er steckt das Telefon wieder weg und verschließt seine Aktentasche. Dann holt er tief Luft, steckt den Kopf in den Gang und schreit “Ich brauche hier Hilfe! Kommt hier mal jemand!”
Als er sich nach seiner Aktentasche bückt, fällt ihm ein, daß er ja noch nach dem Problem von 5d sehen muß. Er geht vor dem Serverschrank in die Hocke und mustert den Server, als er jemand an der Tür bemerkt. “Oh Gott, was ist denn hier los?” Eine entgeisterte junge Mitarbeiterin steht im Türrahmen. Dr. Schmidt nickt in Richtung des IT-Leiters, der dort am Boden liegt, und betrachtet wieder den Server. Eigentlich müsste die Netzwerk-LED blinken, zumindest manchmal.
Er bemerkt, daß die Dame immer noch im Türrahmen steht und ihn entgeistert ansieht. Er seufzt. “Dieser Mann braucht Hilfe”, erklärt er ihr.
einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, zählt er im Kopf.
“Gehen Sie Hilfe holen!” Das endlich reißt die Mitarbeiterin aus ihrer Erstarrung, und sie verschwindet aus der Türöffnung.
Seiner Vermutung nachgehend öffnet Dr. Schmidt die Rückverkleidung des Serverracks, und tatsächlich: dort baumelt ein loses Netzwerkkabel mit einem kleinen Aufkleber: “5d”. Dr. Schmidt rollt mit den Augen und steckt es in die Buchse an der Rückseite des Servers. Die LED neben der Buchse beginnt sofort zu blinken. Nach kurzer Diagnose stellt er fest: alles in Ordnung.
Als er aufsieht, ist gerade ein anderer Mitarbeiter mit Erste-Hilfe-Kasten dabei, den technischen Leiter zu verarzten. Schnell weg, bevor der am Ende noch aufwacht und mich noch weiter vollquatscht.
Dr. Schmidt nimmt seine Aktentasche und zwängt sich an den beiden vorbei durch die Türöffnung. Auf dem Gang bahnt er sich seinen Weg durch eine Menschentraube von Schaulustigen, und geht über den Gang in Richtung des Aufzugs zur Tiefgarage.
Dieser Text ist im Rahmen eines Storium-Spiels entstanden. Autoren: BuzzingDanZei, ich.
Infinite Monkeys (s01e01)
Kapitel 1
Gut.
Gut.
Gut.
Ohr geknickt: raus. Ein Stück in den Mund gesteckt, weiter.
Gut.
Gut.
Folie aufgerissen: raus. Kurzer Schulterblick. Keiner kuckt. Stück in den Mund. Klaus ist schon seit einer halben Stunde schlecht, aber er sortiert weiter verbissen Schokoladenosterhasen.
In seiner Tasche vibriert das Handy. Bzz-bzz , Pause. Bzz-bzz. Den Heartbeat hat er nur für diese eine Nummer eingestellt. Sein Herz beginnt ebenfalls höher zu schlagen, im Takt mit dem Vibrieren des Handys. Noch fünf Minuten, dann ist Pause.
Schon auf dem Weg zum Pausenraum kramt er das Telefon aus seiner Tasche. Um ihn herum fließt die Masse seiner Kollegen, zähflüssig wie 85% Bitterkuvertüre. Er sieht auf das Display.
Million Monkeys – neue Quest. AKZEPTIEREN?
Mit zitternden Händen tippt er auf die JA-Taste. Endlich. Die fehlenden 100XP müssen heut drin sein.
Das Handy vibriert erneut.
MISSION: Lager – Inv.Nr. 75864276 als beschädigt eintragen. 18:07:00 – auf Laderampe 4 abstellen. Rampe bis spätestens 18:10:00 verlassen.
300XP
Dreihundert! So eine saftige Quest gab es noch nie. Kurzer Blick auf die Uhr. Die Schicht endet um halb sechs. Genug Zeit, um das Ding aus dem Lager an die Rampe zu schaffen.
Nach dem Arbeitsschluss geht er ins Lager. Inventarnummer 75864276. Backtriebmittel. Gerade als er aus der Tür des Lagers geht, kommt ihm Stefan entgegen.
“Hey Klausi!” Dieses Grinsen. Dieses bekloppte Grinsen. “Was machst'n hier noch? Bist schon ausgestempelt?” Sein Blick fällt auf den Karton in Klaus' Händen. Stefan, klar, dass der wieder nicht arbeitet und anderen auf den Zeiger geht. Aber Klaus bleibt ruhig. Ist ja wie immer. Man will nach Hause fahren und diese verdammte Hölle einer Halle verlassen und Stefan will über Fußball reden, oder über seine gottverdammte “Rockband”, die wieder auf irgendeiner Hochzeit den Gästen die Laune versaut hat.
Stefan ist so nervig wie berechenbar. Zwar versteht er keine dezenten (oder weniger dezenten) Hinweise, dass es gerade (as in immer) nicht passt, aber man lässt ihn einfach 5-10 Minuten reden und dann geht es vorbei. Stefan ist wie Nieselregen: Nervt aber kann man weitgehend aussitzen.
20 Minuten später wir Klaus doch nervös. 17:51 Uhr. Scheiße, komm zum Punkt MANN!denkt er, während er in einer dem Tode nahen Out-of-Body Experience seinem eigenen Körper beim Nicken und “Ach, wirklich?”-Sagen zu sieht.
Brrrrrrrrprrp Klaus' Magen rumort. die Aufregung macht ihn nervös und nach der ganzen Scheiß Schokolade schlägt ihm das auf den Magen.
300 XP. Denk an die XP. Klaus ist natürlich klar, dass “Million Monkeys” nur ein Spiel ist und ihm keine echt Perspektive bringt, aus diesem Scheißladen rauszukommen. Aber Irgendwie ist es halt auch mehr als nur irgendein Spiel. Mehr als ne Figur beim Online-Spiel “Welt des Kriegshandwerks” zu spielen. Die Missionen sind fast das einzige, für das sich Klaus noch begeistern kann. Ein kleiner Urlaub aus der Normalität.
Wie werde ich den denn jetzt los? 17:53 Uhr. Langsam wirds knapp. die vorbeigehende Erika grüßt freundlich: “Schönen Feierabend Jungs!” Klaus fühlt sich wie ein Geheimagent als sein Verstand seinen üblichen arbeitsangepassten Halbschlaf verlässt und ihm eine Idee in die Hände legt. “Du Stefan sag mal”, fragt Klaus unschuldig, “Die Erika wird doch bald 40 und wird sicher feiern. Hast Du Ihr schonmal von Deiner Band erzählt? Sie braucht doch sicher noch Musik und besser als die ‘Schokoladeros’ ist doch wohl niemand!”. Stefans Gesicht beginnt zu leuchten wie ein nerviger, labernder Mond. “Echt? Das wusste ich noch gar nicht! ich frag sie direkt mal! Danke, Klaus, Du bist ein echter Freund!” Stefan zieht ab und hinterläßt einen sich irgendwie schmutzig fühlenden Klaus.
Er huscht zur Rampe. 18:05 Uhr. Klaus stellt um Punkt 18:07 das Paket auf die Rampe und begibt sich zu seinem Auto. Um Punkt 18:10 Uhr vibriert das Handy: Mission Accomplished
Dieser Text ist im Rahmen eines Storium-Spiels entstanden. Autoren: tante, ich.