
#dc comics#dc#dick grayson#dc fanart#batman#tim drake#batfam#batfamily#bruce wayne
seen from United States

seen from India

seen from Canada
seen from United States
seen from United States

seen from Canada
seen from Canada
seen from China

seen from United States

seen from Canada
seen from China
seen from China

seen from Australia

seen from Spain

seen from United States
seen from Netherlands
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from China
Nur in wenigen, weit auseinanderliegenden Zeitaltern und Gesellschaften wurden die bürgerlichen Freiheiten respektiert und eine Vielfalt von Meinungen und Überzeugungen toleriert - Oasen in den Wüsten der Einförmigkeit, der Intoleranz und der Unterdrückung.
Isaiah Berlin: “Freiheit - Vier Versuche”, S.257
(C) Jan Tomaschoff, 2013
Intoleranz ist eine der schlechtesten Eigenschaften der Menschen.
Intolerante Weltanschauung und Körperbehaarung
-"Hat die Beinhaare?"
-"ja?!" (Siehst du doch)
-"Bah ist ja voll wiederlich"
-"Du hast doch auch welche"
-"ich bin auch kein Mädchen"
Dieses Gespräch fand in etwa 1zu1 so statt. Danach durfte ich mir noch anhören, diese Äußerungen seien nicht sexistisch (nachdem ich darauf hingewiesen hatte) und das ich ein Emo sei, weshalb ich auch meinen Mund halten solle. Geht's noch?
Mal ganz abgesehen davon, das man nicht einfach umherlaufen und Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen dürfte, ist es unsagbar frech, diese Tatsache zu ignorieren und zu leugnen, was man gerade für einen intoleranten Spruch abgegeben hat.
Das war der erste Moment, in dem ich mich wirklich gefühlt habe, als sei ich eine Minderheit (nicht, dass ich vorher noch nie solche Sprüche abbekommen hätte) und ich weiß nicht, ob es jemanden von euch auch schon so gegangen ist, aber falls schon, dann tut mir das für dich leid. Ich denke, dass es wichtig ist so eine Erfahrung gemacht zu haben, um emphatischer sein zu können, aber wie soll ich damit jetzt umgehen? Ich bin zwar nicht die 'Angegriffene', (die hat das ganze wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen) aber meine Beine sind auch nicht rasiert.
Who the fuck cares?
-Ihn anscheinend und das kann extrem verunsichernd sein.
Ich will aber auch nich rumheulen, sondern einfach meine Gedanken niederschreiben, weil mich das Thema nun schon den ganzen Tag beschäftigt.
Im Gegensatz zu sonst fühle ich mich aber noch nicht besser und habe das Gefühl ein Zeichen setzen zu müssen..
Aber wie?
Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.
Karl Popper
Familienessen im wilden Westen
Was für ein Tag. Ein erholsamer Sonntag sieht anders aus.
Aber von vorne. Wir wurden eingeladen in ein Themenrestraurant im EuropaPark. Anlas dafür ist ein runder Geburtstag in der Familie meines Freundes. Ich war mir unsicher, ob das Geburtstagskind meine Unverträglichkeiten richtig auf dem Schirm hat, immerhin gab es da ja deutliche Änderungen bei mir. Also habe ich mich per E-Mail an das Restaurant gewandt. Super freundliche Rückmeldungen, alles kein Problem. Sie kochen eh frisch vor Ort und wenn ich sage wann wir kommen und wie viele Personen betroffen sind, dann stellen sie auch extra was zusammen. Genial.
Heute also dort gewesen. Das wirklich freundliche Personal hat von der E-Mail-Konversation leider nichts gewusst. Die “laktosefreie”-Ecke bestand aus laktosefreier Milch. Sorbit? Nie gehört. Aber sie kochen alles frisch und Steinobst ist nirgends drin. Kernobst auch nicht. Und überhaupt und sowieso. Vom Umgang mit Personen mit Nahrungsmittelintoleranzen haben sie auch noch nie etwas gehört. Schade.
Und da ist jetzt also eine Gruppe von drei Personen mit LI (und ich hab ja zusätzlich noch die SI). Und die Vegetarier (wurde ebenfalls angefragt) hatten auch etwas Pech (Familienmitglieder haben ihnen dann den Lachs angeboten. Keine Ahnung, wieso sie den nicht wollten *augenroll*). Zum Glück keine Veganer, da hätte man dann ziemlich doof aus der Wäsche geschaut.
Was muss man sich also anhören (unter anderem von der Mutter einer LI-Betroffenen): Man solle sich halt nicht so anstellen. Ist ja nur einmal heute. Ja das bisschen Durchfall und die Bauchkrämpfe. Ja das macht die Geburtstagsfeier dann erst richtig schön. Und wenn man sich das alles nicht so zu Herzen nimmt und so ernst nimmt, dann weiß der Darm plötzlich auch wieder wie man Milchzucker aufspaltet. Weiß doch jeder, nur ich halt nicht. Und es ist total unmöglich, dass wir unsere eigene Milch mitbringen. Total unhöflich. Sowas machen ja nur Snobs…
Ich treffe oft auf Unverständnis. Das bin ich gewöhnt. Aber aus dem engen Kreis von Betroffenen finde ich das doch ziemlich, naja, unhöflich? Später habe ich aber verstanden wo das Unverständnis herkam. Die dritte LI-Person im Bunde hat fleißig heiße Milch (normale, die laktosefreie gab es nur gekühlt) mit Ovomaltine getrunken. Und auch sonst nur beim Desert auf die Laktose geachtet (es gab übrigens kein einziges ohne Milch. Keines. Nicht mal irgendwie Obstsalat oder so. Alles mit Milch!).
Fazit: Wer eine Unverträglichkeit oder Allergie hat, auf Fleisch oder komplett tierische Produkte verzichten möchte oder wer sehr geräuschempfindlich ist, der sollte auf keinen Fall in dieses Restaurant gehen. Schade. Ansonsten kam das Restaurant ziemlich gut an. Und wer auf Wildwestromantik steht, der sollte da definitiv hin (außer eben einer der oberen Punkte trifft zu!).
Und obwohl ich aufgepasst habe wie ein Luchs, habe ich jetzt natürlich Bauchprobleme. Großartig.
SXTN - Musikvideo: DIE FTZN SIND WIEDER DA
Assozial, provokant und gekonnt überspitzter Sexismus, also alles wie gewohnt bei SXTN. Genau das ist die erste Single von ihrem neuen Album Leben am Limit.
Warum man dafür Juju und Nura einfach feiern muss?