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@fructosemonster
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Hallo :)
Irgendwie hat mich in den letzten Wochen der Alltag sowas von verschlungen, ich kann kaum fassen, dass der Sommer schon zur Neige geht.
Ich hatte leider beruflich viel Stress und es bessert sich auch nur langsam. Das findet mein Bauch alles andere als witzig.
Aber jetzt lasse ich mal ein Lebenszeichen da bzw. zeige auch gleich mal Bilder von gestern. Da haben wir nämlich den 30. Geburtstag meines Freundes nachgefeiert. Zuerst mit etwas chaotischem Kaffee und Kuchen. Chaotisch deshalb, weil die Zeitangabe 15 Uhr für teilweise sehr individuell ausgelegt wurde, andere aber wiederum zeitnah gehen wollten, andere unangekündigt vor der Türe standen… Da war es zwischenzeitlich etwas kuschelig in der Küche.
Abends hat uns dann mein Papa verwöhnt: erst Muscheln und dann CousCous Royal. LECKER!
Alles laktosefrei bzw. sogar milchfrei diesmal. Und mit wenig Sorbit.
Die Zutatenliste von Produkt A enthält Laktose. Die von B nicht, aber da es ein Produkt des selben Typs ist, esse ich es nicht. Und alle die das tun sind doof und die mag ich nicht
Betroffene in entsprechenden Foren. Andauernd!
Man muss das nicht verstehen, oder? Ich meine, ist ja nicht meine Lebensqualität, die da verloren geht (außer vielleicht durch den Frust, den ich immer wieder habe, weil ich auch noch so doof bin und auf solche Anfragen antworte…), aber ich meine, durch eine Intoleranz ist man doch eh schon gestraft, muss man sich da auch noch selbstgeiseln? Scheinbar schon. Ohne großes (öffentliches!) rumgejammere, ist es ja keine richtige Intoleranz.
Niemals würde ich auf die Idee kommen zum Beispiel pauschal auf Schokolade zu verzichten, nur weil eben in vielen Schokoladensorten Laktose enthalten ist. Ob diese Personen auch pauschal auf laktosefreie Milch verzichten? Immerhin ist ja in manchen (den meisten) Milchsorten Laktose enthalten.
Fragen am Montagabend.
Als verspätetes Geburtstagsgeschenk hab ich eine Minitortenform bekommen. Die habe ich an Ostern auch bereits ausprobiert. Da ich Probleme mit dem Handy hatte, konnte ich erst jetzt die Fotos zeigen.
Das Rezept basiert lose auf diesem Rezept von Fräulein Klein. Da mein Freund keinen Alkohol trinkt, wurde der Eierlikör durch Beeren-Joghurt ersetzt. Das war zwar super lecker, aber die Torte war ziemlich fettig und dadurch auch nicht so fluffig. Ich fand es trotzdem lecker und wenn ich mal eine Torte einfach so essen kann, dann ist das auch was wert. Denn die Torte war natürlich laktosefrei und sorbitarm :)
Antwort :)
@jiniinwonderland
Ich muss ja sagen, ich hab bisher fast ausschließlich positive Erfahrungen in Restaurants gemacht. Besonders im Bezug auf die Laktoseintoleranz gab es teilweise richtig tolle Restaurants und Hotels. Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle Schloss Mittersill und das HolidayInn in Essen erwähnen! Das war wirklich zauberhaft dort!
Und ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Restaurant so etwas nicht bietet. Gerade Sorbit ist mit den verschiedenen E-Nummern ja wirklich schwierig. Es ist halt nur ein Unding, wenn es einem zugesagt wird und alles gaaaaar kein Problem sei und dann halt die Erkenntnis, dass die Küche davon gar nichts weiß. Naja und dann war ich halt schon frustriert und bekomm von der Familie statt Trost noch einen auf den Deckel. Liegt ja an mir. Klar. *grml*
Schade, dass dies auch bei der vegetarischen Ernährung noch so ein Thema ist. Hätte da ja irgendwie gedacht, dass die Menschen in dem Punkt schon aufgeklärter sind. Bei Laktose hab ich nämlich das Gefühl, dass die Gastronomie inzwischen wirklich gut damit umgehen kann (und es auch häufig tut!). Aber bei vegetarisch und vegan scheinen die Fronten hier verhärtet. Schwer zu erklären. Ich hatte dazu ja schonmal einen Eintrag. Und die vielen Leute, die aus Modegründen keine Laktose zu sich nehmen (aber dafür dann halt Süßmolkepulver ;) ), die tragen leider natürlich auch nicht zur besseren Integration bei. Genausowenig wie militante Veganer (wobei ich “von der Sorte” wirklich nur eine Person kenne).
Ach, schwieriges Thema.
Finde es nur schade, dass in der Familie oftmals kein Interesse an der eigenen Lebensweise vorhanden ist. Sei es jetzt auf gezwungene Art durch z.B. Unverträglichkeiten oder auch freiwillig gewählt. Dass jetzt die beste Freundin meines Schwippschwagers keine Dissertation zu dem Thema schreiben muss, das ist ja klar. Aber im engen Kreis? Schade.
Ich hoffe, das wird in den nächsten Jahren besser. Trägt auch sicherlich zu einem angenehmeren Klima bei Familienfeiern bei :D
Familienessen im wilden Westen
Was für ein Tag. Ein erholsamer Sonntag sieht anders aus.
Aber von vorne. Wir wurden eingeladen in ein Themenrestraurant im EuropaPark. Anlas dafür ist ein runder Geburtstag in der Familie meines Freundes. Ich war mir unsicher, ob das Geburtstagskind meine Unverträglichkeiten richtig auf dem Schirm hat, immerhin gab es da ja deutliche Änderungen bei mir. Also habe ich mich per E-Mail an das Restaurant gewandt. Super freundliche Rückmeldungen, alles kein Problem. Sie kochen eh frisch vor Ort und wenn ich sage wann wir kommen und wie viele Personen betroffen sind, dann stellen sie auch extra was zusammen. Genial.
Heute also dort gewesen. Das wirklich freundliche Personal hat von der E-Mail-Konversation leider nichts gewusst. Die “laktosefreie”-Ecke bestand aus laktosefreier Milch. Sorbit? Nie gehört. Aber sie kochen alles frisch und Steinobst ist nirgends drin. Kernobst auch nicht. Und überhaupt und sowieso. Vom Umgang mit Personen mit Nahrungsmittelintoleranzen haben sie auch noch nie etwas gehört. Schade.
Und da ist jetzt also eine Gruppe von drei Personen mit LI (und ich hab ja zusätzlich noch die SI). Und die Vegetarier (wurde ebenfalls angefragt) hatten auch etwas Pech (Familienmitglieder haben ihnen dann den Lachs angeboten. Keine Ahnung, wieso sie den nicht wollten *augenroll*). Zum Glück keine Veganer, da hätte man dann ziemlich doof aus der Wäsche geschaut.
Was muss man sich also anhören (unter anderem von der Mutter einer LI-Betroffenen): Man solle sich halt nicht so anstellen. Ist ja nur einmal heute. Ja das bisschen Durchfall und die Bauchkrämpfe. Ja das macht die Geburtstagsfeier dann erst richtig schön. Und wenn man sich das alles nicht so zu Herzen nimmt und so ernst nimmt, dann weiß der Darm plötzlich auch wieder wie man Milchzucker aufspaltet. Weiß doch jeder, nur ich halt nicht. Und es ist total unmöglich, dass wir unsere eigene Milch mitbringen. Total unhöflich. Sowas machen ja nur Snobs…
Ich treffe oft auf Unverständnis. Das bin ich gewöhnt. Aber aus dem engen Kreis von Betroffenen finde ich das doch ziemlich, naja, unhöflich? Später habe ich aber verstanden wo das Unverständnis herkam. Die dritte LI-Person im Bunde hat fleißig heiße Milch (normale, die laktosefreie gab es nur gekühlt) mit Ovomaltine getrunken. Und auch sonst nur beim Desert auf die Laktose geachtet (es gab übrigens kein einziges ohne Milch. Keines. Nicht mal irgendwie Obstsalat oder so. Alles mit Milch!).
Fazit: Wer eine Unverträglichkeit oder Allergie hat, auf Fleisch oder komplett tierische Produkte verzichten möchte oder wer sehr geräuschempfindlich ist, der sollte auf keinen Fall in dieses Restaurant gehen. Schade. Ansonsten kam das Restaurant ziemlich gut an. Und wer auf Wildwestromantik steht, der sollte da definitiv hin (außer eben einer der oberen Punkte trifft zu!).
Und obwohl ich aufgepasst habe wie ein Luchs, habe ich jetzt natürlich Bauchprobleme. Großartig.
Letzte Woche hat unser traditioneller “Frühlingskaffee” mit Freunden stattgefunden. Wir hatten so wahnsinnig geiles Wetter. Schade, dass das Osterfrühstück meiner Familie nicht im Garten stattfinden konnte. Heute ist es nämlich nass und kalt. Brrrrt.
Da so gutes Wetter an Palmsonntag war, haben wir nicht nur fleißig Süßkram in uns gestopft, sondern auch noch gegrillt. Dazu habe ich zweierlei Sachen gebacken: Beerenmuffins und Käsewindbeutel. Und seit langem habe ich auch wieder fruchtzuckerarm gebacken, da eine Freundin fruktoseintolerant ist.
Die Beerenmuffins basieren ganz lose auf diesem Rezept: http://www.missblueberrymuffin.de/2012/07/johannisbeer-cupcakes.html Bei Interesse, kann ich aber gerne erklären, wie ich das Rezept für die ganzen Unverträglichkeiten umgemünzt habe :)
Auch wenn es teilweise etwas chaotisch war, konnte irgendwie auf alles geachtet werden. Diesmal war es Laktose (3x), Sorbit (2x), Fruktose (1x) und vegan (1x). Es konnte zwar nicht jeder alles essen, aber das muss ja auch nicht immer sein. Man will ja oft auch gar nicht alles probieren.
Endlich Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Gestern konnten wir sogar das erste Mal draußen im Garten zu Mittag essen (um fünf, ähm ja).
@pour-le-roi-des-loups, also mein Freund, hat eine leckere Resteverwertung gezaubert. Aus Gemüse, Glasnudeln und Hähnchen. Das Bild zeigt seinen Teller, bei mir gab es keine Karotten. Auch wenn diese nur sehr wenig Sorbit enthalten, scheine ich die aktuell nicht so gut zu vertragen :/
Ich habe total vergessen, dass ich noch die Muffins von meinem Geburtstag zeigen wollte.
Meine Mutter hat Ananas-Kokos-Muffins gemacht (mit laktosefreier Milch und Kokosmilch). Lecker!
Wir haben Schoko-Minz-Muffins gemacht. Minzschokolade kam geschmolzen in den Teig. Der Guss ist klassischer Zuckerguss, aber mit schwarzer Lebensmittelfarbe und Trinkkakaopulver mit Minzgeschmack. Statt Zucker Erythrit, wie immer.
Yam!
Jedem Gast, was zu ihm passt.
Noch nicht so ganz 100% ausgereift und für Gäste mit Intoleranzen etwas umständlich, aber hey, es ist ein Anfang.
Was ist das überhaupt?
Eine Art Fragebogen für Gäste. Sie geben an, was für einen Ernährungsstil sie haben (z.B. Vegan) zudem können noch Allergien angegeben werden (bisher noch nicht direkt Unverträglichkeiten) und es können zusätzlich einzelne Speisen ausgewählt werden, die man nicht essen kann oder mag.
Der Gastgeber erhält dann eine Auswertung.
Und hübsch ist die Seite auch
Du findest mich hier: NEWLETTER & VERTRÄGLICHKEITSLISTE KOSTENLOS ABONNIEREN Möchtest Du immer informiert bleiben und auch immer die neueste Verträglichkeitsliste erhalten? Gib einfach hier Deinen Namen und Email-Adresse ein. Die aktuellsten Rezepte Backrezepte Warenkunde Kochrezepte Die drei Beliebtesten Aktuelles Reisen
Kochtrotz strahlt jetzt im neuen Glanz. Gant tolles neues Extra: Rezeptfilter. Sorbitfrei ist auch dabei, nicht nur die “Standarddinge”. Yeah!
Heute habe ich meinen Geburtstagskaffee ausgerichtet und den Frühling in die Wohnung geholt.
Neben viel selbstgemachter Pflanzenmilch (Soja-Vanille, Mandel-Kokos und Soja-Mandel) gab es auch verschiedenes Backwerk. Ich habe Minipies gemacht und sie mit Bananen, Heidelbeeren und Mango gefüllt (und ein paar Mandelsplittern). Sehr lecker, aber der Teigboden ist leider ziemlich durchgeweicht. Die waren sogar vegan. Und Zuckerfrei (vom Fruchtzucker abgesehen) aber das ist es bei uns ja sowieso meistens.
Außerdem noch Schoko-Minz-Muffins, weil die Mengenangaben im Rezept hinten und vorne nicht gepasst haben. Eigentlich wollte ich ein Blech Minimuffins fürs Büro backen, aber es war noch so viel Teig übrig, dass ich noch 10 (!) normale Muffins gebacken habe. Milchfrei aber nicht vegan (waren nämlich Eier drinnen). Meine Mama hat dann noch laktosefreie Kokos-Ananas-Muffins mitgebracht. Ich werde mich wohl die nächsten Tage nur noch von Gebäck ernähren. Von den Büromuffins haben auch nicht alle aufs Blech gepasst, da hab ich jetzt auch noch einige daheim rumstehen. Werde da auch noch Bilder von machen und euch zeigen.
Weil ich jetzt wochenlang “verschollen” war (z.B. schlichtweg weil die Weihnachtsfeiertage anstanden) wird nun meine Warteschleife mit allerhand aus dieser Zeit gefüllt.
Heute zum Beispiel mit diesen weihnachtlichen Leckereien, die aber sicherlich auch zu jeder anderen Jahreszeit großartig sind.
Das Ganze ist ein super einfaches und gleichzeitig auch super wandelbares Rezept.
Was man braucht: Schokolade nach Wahl + Kuvertüre nach Wahl zusammen etwa 300g Reiswaffeln/Maiswaffeln ca. 2-3 Stück Streudeko Kokosflocken
Wie gehts? Schokolade und Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Optional noch etwas Fett dazu geben (Kokosfett eignet sich gut!). Zeitgleich die Reiswaffeln/Maiswaffeln zerbröseln und ggf. mit Kokosflocken oder ähnlichem vermischen und dann gleich noch eine Form mit zwei Lagen Frischhaltefolie auskleiden.
Die flüssige Schokomasse zügig mit den Reiswaffelbröseln vermischen und in die Form gießen. Nach Wunsch noch Streudeko drüber geben und leicht andrücken.
Das Ganze muss ca. 2 Stunden kühlen (Zimmertemperatur reicht, im Sommer vielleicht lieber in den Kühlschrank?). Dann kann es einfach zerbrochen werden.
Wir haben schon verschiedene Sorten getestet:
Oben auf dem Bild ist Bitterschokolade mit dunkler Kuvertüre, Reiswaffeln und Kokosflocken. Drüber gestreut wurden Dekosterne und Gojibeeren.
Auch toll: Vanilleschokolade und weiße Schokolade (Achtung: wir haben Traubenzuckerschokolade genommen, weil diese laktosefrei war, aber Traubenzuckerschokolade ist Hitzeempfindlich. Hier ganz langsam schmelzen lassen!). Dazu Reiswaffeln, Kokosflocken und etwas Himbeerpulver. Zum Streuen haben wir Kokosflakes und blaue Zuckerstreusel genommen.
#Blueberry #Almond Milk by @erinireland. Use fresh or frozen berries to make this super easy homemade almond milk. Great in smoothies or even oats for breakfast! 👉To find the #recipe, (& all of the #Vegan #recipes featured on this account) click the link in profile or go to thefeedfeed.com/vegan-instagram. 🎉Featured on the #Vegan #Breakfast Feed on our Website (Feed edited by @hotforfood) 🌟Remember to share your cooking, baking, and drink making by tagging “#feedfeed @thefeedfeed" for a chance to be featured here and on our site! 💻Explore our website <thefeedfeed.com/vegan> for more inspiration/recipes on what to #cook #bake and #drink from the feedfeed vegan community. #plantpowered #vegansofig #veganfoodshare #plantbased #veganfoodshare #whatveganseat #veganfood #crueltyfree #eatclean #cleaneating #healthyfood #dinner
OMG sieht das genial aus.
Ich glaub, das muss ich unbedingt austesten. Alleine schon wegen der grandiosen Farbe!
Ich hab euch ja noch gar nicht Fotos von der selbstgemachten “Pflanzenmilch” gezeigt. Liegt möglicherweise daran, dass ich zu doof bin, schöne Fotos davon zu machen. Abends, wenn ich heimkomme, ist es eben schon dunkel und meine gestreifte Lampe ist da wenig hilfreich :D
Das Helle ist Soja mit ein bisschen Reis und das Dunkle ist Reismilch mit schwarzem Sesam. Die Sesamvariante schmeckt total abgefahren, in den Kaffee würde ich es mir aber nicht kippen und ich finde es auch so etwas zu intensiv. Mein Freund hingegen fährt da total drauf ab und hat es auch schon mehrfach pur getrunken.
@jiniinwonderland
Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe das Gefühl, in ganz vielen Bereichen des Alltags, dass die Leute immer intoleranter werden. Ja, es gibt sie, die militanten Veganer/Vegetarier. Habe ich schon selbst am eigenen Leib gemerkt. Das ist sehr schade und das ist sehr unangenehm und wirft auf gleichgesinnte ein ganz blödes Licht. Aber ich kenne viel mehr Vegetarier, die eben nicht so sind. Veganer kenne ich persönlich jetzt nur eine Person, die leider in die eher militante Richtung geht :/
Dafür gibt es immer mehr, die sofort anfangen gegen vegane und vegetarische Lebensweisen zu wettern. Aber auf eine so unfreundliche und unangebrachte Art und Weise. Ja, die Art, wie mir schon “die Gegenseite” gekommen ist, war auch nicht immer nett, aber die hatte immerhin gute Argumente (z.B. es sterben nunmal Tiere, wenn man die essen möchte). Aber von der “Fleischfraktion” kommt dann eben nur “hier habt ja einen an der Waffel! Keiner würde einen Salat aus Hack machen und es dann Salat nennen!” Großartige Argumentationen. Da ist es einem gleich unangenehm, wenn man selbst Fleisch isst.
Ich persönlich verzichte im Alltag auf die meisten tierischen Produkte, außer Fleisch. Das klingt erstmal merkwürdig, hat aber einen recht simplen Grund:
Ich vertrage keine Laktose und verzichte daher auf Milchprodukte. Eier mag ich nicht und esse sie daher so gut wie nie. Honig ist auch nicht mein Fall.
Fleisch hingegen mag ich. Aber vernünftig. Nicht täglich drei Mahlzeiten mit Fleisch und auch nicht für Billigpreise. Und ich glaube, das ist ein vernünftiger Weg :)
Meine Fixtüte für ein Hähnchengericht ist vegan!1!!111 einself
Ok. Alles klar. Oder nein, eigentlich nicht alles klar. Ja, die Anzahl der veganen Produkte hat deutlich zugenommen, was ich als Nichtveganer übrigens sehr begrüße. Gleichzeitig hat aber auch die Anzahl der Nichtveganer, die Veganer richtig Scheiße finden, zugenommen. Natürlich ist es eine berechtigte Frage, ob man ein veganes Hühnchen hat. Da müsste man wirklich über eine weniger irreführendere Namensgebung nachdenken. Aber das ein Tütenfix für ein Fleischgericht nicht vegan sein darf, das ist mir neu. Und ich verstehe auch das Problem nicht. Vermutlich wird da nur des Problemes wegen ein Problem draus gemacht, aber hey, ich würde es gerne nachvollziehen können.
Also da gibt es jetzt wohl eine neue Fertigpulverpackung von Knorr, die man für Hähnchencurry benutzen kann. Ob man so ein Tütenzeug braucht, das ist jetzt nicht das Thema (ich finde, man braucht es nicht ;) ). Aber nun ist dieses Pülverchen vegan. Soweit ja auch nicht komisch, ist ja nur irgendwie Gewürze und Geschmacksverstärker und dergleichen enthalten. So und jetzt gibt es Leute, die finden das absolut unmöglich und regen sich darüber auch noch extrem auf?! Überall seien diese scheiß Veganer usw.
Aber bei Margarine regt sich doch auch keiner auf, dass die vegan ist? Manche Sachen sind halt eben vegan. Gibt es jetzt Menschen, die tatsächlich auf all diese Dinge verzichten, nur weil sie vegan sind? Ist aber, so ganz ohne Obst und Gemüse, glaub eine ziemlich einseitige und ungesunde Ernährung.
Ich versteh es nicht. Ihr?