Reflection on a window of Juridicum (Law Center) of the University of Vienna, Austria, 26 May 2018
Licensed under Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Germany (CC BY-NC-ND 3.0 DE)

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Reflection on a window of Juridicum (Law Center) of the University of Vienna, Austria, 26 May 2018
Licensed under Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Germany (CC BY-NC-ND 3.0 DE)
Juridicum Lunds Universitet, 5/4/18 Lund University institution of Law
#readyfortheshow #ambientassistedliving #juridicum #it-law.at, #gerontology (hier: Universität Wien)
Na dann ist das jetzt also geklärt: 10% der Stimmen sind "verschwunden", fast alle davon waren für die AG-Kandidaten. Der Vorsitzende der Wahlkommission findet das "verdächtig" und die rot-grünen verstehen die Aufregung nicht. Demokratie auf akademischem Niveau und ich kann mein Profilbild wieder ändern ;-)
Studienplanreform & ein leises Servus
Veröffentlicht am 20. Juni 2011
Zum Schluss noch der 3.Abschnitt
Als wir vor beinahe zwei Jahren über die Entlastung des 2. Semesters verhandelt haben regte Dekan Mayer zum ersten Mal an, sich doch auch Gedanken über den Aufbau der staatsrechtlichen Fächer Verwaltung und Verfassung zu machen um eine bessere Umsetzung der ursprünglichen Idee der fächerübergreifenden Modulprüfung zu gewährleisten. Seitdem haben wir dieses Thema in einigen Varianten immer wieder angesprochen, es dauerte aber seine Zeit, bis der Meinungsbildungsprozess im größten Institut der Fakultät so weit fortgeschritten war, dass Institutsvorstand Prof. Stelzer folgende Studienplanreform anbieten konnte, der wir unter der Bedingung einer einsemestrigen Übergangsfrist zustimmen konnten.
Entsprechend dem aufbauenden Modell, das zuerst in Zivilrecht und anschließend in Strafrecht umgesetzt wurde, wird es ab nächstem Semester eine einstündige Anfängerpflichtübung Staatsrecht geben, die Voraussetzung für den Besuch der zweistündigen Pflichtübung Staatsrecht sein wird. Nach deren Absolvierung können dann die beiden Prüfungen Verfassungsrecht und FÜMIII abgelegt werden. Die beiden zweistündigen PÜs Verwaltung und Verfassung werden gestrichen.
Der Vorteil dieser Änderung ist eine fundamental bessere Ausrichtung beider Übungen auf die FÜMIII und im Sinne eines geringeren Verschulungsgrades die Einsparung einer Wochenstunde an Pflichtanwesenheit.
Der Nachteil dieser Lösung ist eindeutig, dass es nunmehr nicht mehr möglich sein wird, beide Fächer innerhalb eines Semesters abzulegen (wenn man den Zahlen glauben darf, ist das schon bisher wenigen gelungen). Wir haben aber darauf bestanden, dass im kommenden Semester noch die alten zweistündigen PÜs aus Verfassungs- und Verwaltungsrecht angeboten werden. Auf diese Weise verliert niemand wegen einer kurzfristigen Studienplanänderung ein Semester!
Ich habe fertig! Eine aufregende Zeit geht ihrem Ende zu. Wir haben die FV durch die Studendenproteste manövriert und sind dabei auf Kurs geblieben, wir haben in zwei Studienplanreformpaketen Änderungen in Strafrecht, Zivilverfahrensrecht, Verfassungs- und Verwaltungsrecht erreicht, wir waren nicht unbeteiligt an einer Teilaufhebung einer schriftlichen Prüfung, wir konnten einen akuten Engpass in der Lehrbuchsammlung beheben, ein Stock der Bibliothek ist neuerdings bis 21.45 geöffnet, wir haben verhindert, dass die neue Studieneingangsphase komplett unstudierbar wird, wir haben mitgeholfen, unseren Anteil an der Finanzspritze, die BM Hahn während der Audimaxblockade freigegeben hat, für die Sommeruni 2010 zu verwenden, die dann auch mit 18 LVs aus allen Abschnitten ordentlich gefüllt war, und neben vielen anderen mittel- und weniger großen Dingen haben wir zwei Wahlen geschlagen und gewonnen.
Eine Bilanz hat aber natürlich immer zwei Seiten. Auch wenn ich auf diese Liste ziemlich stolz bin, so bleiben doch genügend Probleme übrig, die wir nicht lösen konnten. Ich darf sie hier nicht alle beim Namen nennen, weil das die beteiligten Professoren verärgern und damit eine Lösung noch weiter erschweren würde, aber allgemein formuliert haben wir am Juridicum z.B. ein Problem mit der Transparenz von Prüfungs- und Klausurbeurteilungen, in einigen wenigen Fächern gibt es objektiv nicht erklärbare Unterschiede in den Anforderungen an Übungsteilnehmer und Prüflinge und in wieder anderen Fächern findet seit zwei Jahren eine regelrechte Stoffexplosion statt, die bereits zu Verzögerungen beim Studienabschluss einiger Kollegen geführt hat. Genug zu tun also, ich wünsche unseren Nachfolgern die Geduld, die Hartnäckigkeit und das notwendige Quäntchen Glück, um diese Aufgaben zu bewältigen.
Bevor mein letzter Juristl-Leitartikel und damit meine Amtszeit nun zu Ende ist, gestatte ich mir jetzt aber noch eine abschließende und ganz persönliche Dankesrunde:
Maria Katsaros, Ursula Ziss, Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Stefan Meissel, Ass.-Prof. Dr. Bettina Perthold, Univ.-Prof. Mag. Dr. Helmut Ofner, LLM, O. Univ.-Prof. DDr. Heinz Mayer, O. Univ.-Prof. Dr. Helmut Fuchs, Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christa Schnabl, Dr. Thomas Luzer, Mona Zaher, Georg Gutfleisch, Greta Maier, Christina Stimmler, Adrian Korbiel, Andreas Fussenegger, Alexander Stimmler, Gabi Zach, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FVJUS, Hr. Kiedler von der BIG, Johanna Blauensteiner und ihren Mitarbeiterinnen in der Mensa und am allermeisten Natascha Piramovsky.
Vielen Dank für Ihre/Eure Zusammenarbeit, Kooperation und Hilfe!
Schönen Sommer,
Euer
Thomas
Willkommen (zurück) am Juridicum
erschienen im Juristl 10/10
Wie jeden Oktober werden sich auch heuer wieder ca. 2.000 neue Gesichter zu uns gesellen, die ich hiermit herzlich begrüßen möchte. Ich hoffe ihr habt Euch bei Inskribtion und Übungsanmeldung zurechtgefunden und wir von der Fakultätsvertretung konnten Euch dabei behilflich sein, die bürokratischen Hürden zu umschiffen. Für das laufende Semester haben wir eine Menge an Aktionen und Veranstaltungen geplant, die Euch vor, beim und auch nach dem Lernen unterstützen sollen.
Besonders wichtig dabei sind mir die Lerngruppen. In kleinen Gruppen von 10-15 Personen wird der Stoff gemeinsam wiederholt. Geleitet werden die Lerngruppen von freiwilligen Tutoren, die natürlich keine Nachhilfelehrer sind, sondern nur moderieren werden. Wir versuchen in möglichst vielen Fächern solche Lerngruppen anbieten zu können, aber dafür brauchen wir Eure Hilfe: Meldet Euch als Lerngruppenleiter unter [email protected]! Ihr solltet dafür die jeweilige Prüfung schon bestanden haben und keine Angst vor heißen juristischen Debatten haben. Die Termine der Gruppen und wie ihr Euch dazu anmelden könnt, findet ihr auf unserer Homepage www.fvjus.at.
Die „Freizeittutorien“ werden ab heuer auch für Höhersemestrige zugänglich sein. Dafür haben wir ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das Pubtouren und Kinobesuche genauso beinhaltet wie Führungen im Parlament oder der UNO. Das Highlight folgt im Februar, da werden wir gemeinsam mit ESN und der ÖH-WU eine „Studienreise“ nach Venedig organisieren. Termine finden sich dann wie immer auf unserer Homepage.
Pflichttermine sind natürlich auch die Jusfeste, das Erste findet bereits am 15.Oktober im Palais Eschenbach statt. Weiters veranstalten wir einen Erasmusinfoabend an dem ihr alle nötgen Infos bekommt um ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen und wir werden heuer das erste Mal die Incomings, also ausländische Studierende die bei uns Erasmus machen, mitbetreuen.
Natürlich vergessen wir nicht unsere ur-eigensten Aufgaben in der Studierendenvertretung! Wir haben unser, übrigens nicht auf ÖH-Kosten frisch renoviertes Büro länger geöffnet als das Studienservicecenter der Universität, wir sind frisch geschult und stehen Dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. In jeder Prüfungswoche werden wir ausschwärmen und die Fairness unserer lieben Professoren kontrollieren und in den laufenden Berufungskommissionen achten wir darauf, dass keine Professor/inn/en bei uns angestellt werden, deren unfairer Ruf ihnen vorauseilt. Wenn Du darüber hinaus ein individuelles Problem mit der Uni-Verwaltung oder einem/einer Professor/in hast, komm schnell zu uns, wir werden Deine Sache mit Nachdruck vertreten.
Richtigstellung
In meinem letzten Artikel in der Ausgabe vor den Ferien habe ich mich – in zugegeben ziemlich flapsiger Art – darüber beschwert, dass die zusätzlichen Lehrveranstaltungen für die Sommeruni gleichzeitig für die zusätzlichen Übungen zur Bewältigung der Erstsemestrigenansturms verwenden müssen und habe in diesem Zusammenhang von einer „Doppelbuchung“ gesprochen. Das hat im Rektorat der Universität Wien einigen Unmut ausgelöst, was mich ein wenig freut, weil dort offensichtlich das Juristl gelesen wird. Mir wurden nun die konkreten Zahlen für alle Studienjahre von 2006/07 bis 2010/12 vorgelegt damit ich mich davon überzeugen kann, dass sich die Uni ernsthaft darum bemüht, mit den steigenden Studierendenzahlen mitzuhalten. Hier sind sie:
StudienjahrAnzahl LehrstundenVeränderung zum VorjahrVeränderung zu 2006/072006/071.665,92007/081.704,9+2,3%+2,7%2008/091.703,9-0,1%+2,6%2009/101.762,9+3,8%+6,3%2010/111.873,9+6,9%+12,7%
In den Zuwächsen des Studienjahres 2009/10 sind 50 Stunden enthalten, die als „einmalige Aufstockung Lehrstundenbudget“ tituliert sind. Um die drehte sich meine Kritik, weil ich dachte, dass sie nur für die Sommeruni reserviert sind, tatsächlich waren sie aber allgemein zu verwenden, also auch für Übungen aus dem ersten Semester. Für das, mit dem jetzigen Semester beginnende Studienjahr, scheint aber ein Kraftakt gelungen zu sein, der mich wieder optimistischer stimmt. Für dieses und das kommende Jahr sind uns je 50 Stunden für die Sommer und Winteruni garantiert. Außerdem ist das Lehrstundenbudget um zusätzliche 50 Stunden dauerhaft erhöht worden! Für das Jahr 2010/11 ist mein Vorwurf der Doppelbuchung also nicht mehr zu halten und ich ziehe ihn hiermit erfreut zurück.