Der Kleine Ritter und sein großes Glück
von Michael Klüter
Ein lustiges Kinderbuch ab 6 Jahren schwarz/weiß illustriert von Marion Klüter;
erhältlich bei Amazon
seen from Yemen
seen from China
seen from Singapore
seen from China
seen from Yemen
seen from Türkiye
seen from India
seen from United States
seen from Türkiye

seen from Netherlands
seen from Serbia
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from Australia

seen from Argentina

seen from United Kingdom

seen from United Kingdom
Der Kleine Ritter und sein großes Glück
von Michael Klüter
Ein lustiges Kinderbuch ab 6 Jahren schwarz/weiß illustriert von Marion Klüter;
erhältlich bei Amazon
Robert Habeck in Münster
Weiß die geschätzte Leserschaft, was sie am 23. Februar wählt? Ich weiß jedenfalls, was ich nicht wähle. und das bereits, bevor am 6. Februar der Wahl-O-Mat veröffentlicht wird. Unter den bei mir in die finale Auswahl Geratenen zählt Dauererklärer Robert Habeck. Gestern sprach er in Münster in der übervollen Halle Münsterland. Er thematisierte vor allem die Migrationsdebatte im Bundestag in…
View On WordPress
11. Türchen
Für ca. 20 Stück
250 g Toastbroat-Scheiben
1 Eiweiß
1 Prise Salz
40g Sesamsamen
40g Mohn
150 ml Rapsöl
Herzausstecher
Toastbroat auf ein Brett legen und mit dem Ausstecher Herzen austechen. Eiweiß, 2 EL Wasser und1 Prise Salz in einen tiefen Teller geben und verquirlen. Sesam und Mohn auf je einen kleinen Teller schütten.
Brotherzen nacheinander mit einer Seite in Eiweiß tauchen. Dann in Sesam oder Mohn legen und überschüssige Samen abschütteln.
Croutons in heißen Öl in einer Pfanne goldbraun braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
24. Türchen: Eine Weihnachtsgeschichte
Frei nach Charles Dickens
„Das kann doch nicht sein Gottfried!“ entrüstet sich Enno, „Jetzt hast du uns jeden Sonntag so tolle Geschichten erzählt und heute, an Weihnachten, fällt dir gar nichts ein, wirklich keine einzige Geschichte?“ Enno, Kira und ihr Turborabe sitzen auf dem Boden vor dem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum im Wohnzimmer von Ennos Lehrerin, Frau Winter. Sie kümmert sich rührend um Enno, Kira, und notgedrungen auch um Gottfried, seitdem die drei in Deutschland gelandet sind. Erst in ein paar Stunden, wenn es richtig dunkel ist, dürfen die Kinder ihre Geschenke auspacken.
Um sich die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, wollen die Geschwister noch eine letzte Weihnachtsgeschichte von ihrem Turboraben hören. „Ja Gottfried,“ fügt Kira hinzu, „du hast doch so viele Freunde auf der ganzen Welt. Habt ihr euch am Weihnachtsabend denn nie Geschichten erzählt?“ Gottfried überlegt. „Nun ja, wenn ich dich so ansehe, Kira, fällt mir doch was ein. Meine Freundin Annie, eine übrigens sehr elegante Flamingodame aus dem schönen London, hat mir mal in einer Schneesturmwinternacht eine spannende Weihnachtsgeschichte erzählt. Aber ich muss euch warnen, wenn ihr sie wirklich hören wollt, wird es ein wenig gruselig.“
Enno springt auf, rennt zum Lichtschalter und drückt ihn nach unten. Die einzige Beleuchtung sind jetzt die vier Kerzen des Adventskranzes auf Frau Winters Couchtisch und die hellgelbe Lichterkette an ihrem Weihnachtsbaum. Im schummrigen Licht sieht Gottfried mit seinem großen, roten Schnabel für einen Moment fast ein wenig bedrohlich aus. Aber dann zieht er plötzlich eine Schlagsahneflasche unter dem Baum hervor und beginnt, einen Flügel voll Regenwürmer damit zu garnieren. „Gottfried! Weniger essen, mehr erzählen!“ ruft Enno und nimmt seinem Turboraben die Schlagsahne aus der Hand.
„Hey, Essen ist wichtig, Enno!“ protestiert Gottfried.
„Ja, aber Geschichten auch! Wenn du erzählst, tunke ich dir sogar höchstpersönlich die nächsten Regenwürmer in Schlagsahne,“ bietet Enno an.
„Das merke ich mir!“ sagt Gottfried und bringt damit Kira zum Kichern, da er schon etwas verfrüht in seine Märchenerzählstimme verfällt „Los geht’s! Ho, ho, ho!“
„Viele, viele Jahre bevor Annie überhaupt geboren war, hat in ihrem hübschen Reihenhaus in der Doughty Street ein grummeliger alter Mann gewohnt. Kennt ihr diesen Weihnachtsfilm mit dem Grinch?“ Enno und Kira nicken. „Ungefähr so könnt ihr ihn euch vorstellen, nur nicht ganz so grün. Jedenfalls war er auch ein totaler Weihnachtshasser, was er jedem lautstark erzählte. Seine Angestellten bekamen das auch zu spüren, die waren nicht nur unterbezahlt, sondern mussten seine nie endende schlechte Laune ausbaden. Scrooge, so hieß der alte Grießgram, verschwendete keinen müden Cent. Es wurde nie zu viel geheizt oder gekocht und ganz anders als alle anderen Familien in seine Nachbarschaft spendete er nie für Arme und Bedürftige. Doch all das sollte sich eines denkwürdigen Weihnachtsabends ändern. Als er sich in dieser Nacht zum ersten Weihnachtstag schlafen legte und sein Licht ausschaltete, staunte der alte Mann nicht schlecht. In der Ecke seines Zimmers meinte er einen Schatten zu erahnen, der sich immer und immer mehr näherte. Schnell beleuchtete Scrooge sein Zimmer wieder, doch das änderte nichts an den Tatsachen. Dort, in der Ecke des Zimmers, stand ein Mann in einer blau, rot, goldenen Uniform. Es war ein Zinnsoldat, einer der Brüder unseres einbeinigen Freundes, doch dieser Zinnsoldat war für eine Nacht nicht in seiner Form erstarrt, er war aus Fleisch und Blut! Scrooge war gerade dabei, nach seinem Diener zu schreien und diesen Eindringling in hohem Bogen hinauswerfen zulassen, als er plötzlich das Gesicht des Fremden erkannte. Er traute seinen Augen nicht. Wer ihm da entgegenblickte war sein ehemaliger Geschäftspartner. Doch der konnte unmöglich hier sein. Nicht nur war er vor sieben Jahren ans andere Ende der Welt gezogen, er war auch noch im letzten Jahr verstorben! Doch er war es, unverkennbar, noch so jung wie an dem Tag, an dem Scrooge seinen Freund zum letzten Mal sah. Erst jetzt hörte der alte Mann das Geräusch. Es war ein dumpfes Rasseln, das jedem Schritt des schaurigen Geschäftspartners folgte. An seine Beine war eine dicke, rostige Eisenkette gebunden. „Mein Gott, was ist dir passiert?“ fragte Scrooge völlig perplex. „Das hier ist die Konsequenz eines Lebens wie des Unseren. Mit Gier, Hartherzigkeit und Geiz legt man sich selbst in Ketten. Und die wird man nie mehr los.“ Scrooge verfiel in helle Panik. „Gier? Geiz? Das bin doch nicht ich,“ erwiderte der alte Mann, der seinen verstorbenen Freund ratsuchend anblickte. „Das dachte ich auch. Doch sieh, was aus mir geworden ist. Dies ist dein Schicksal, sieh es dir an!“ warnte der Besucher aus dem Jenseits. „Nein! Nein! Das darf nicht passieren!“ rief der alte Mann aus und vergrub panisch das Gesicht in seinem Kissen. „Nun, Schicksale sind nie in Stein gemeißelt,“ antwortete der Geist des Geschäftspartners weise, „willst du deines ändern?“ Scrooge bettelte um eine Chance, die ihm sein ehemaliger Freund versprach, bevor er sich genauso schnell in Luft auflöste, wie er gekommen war.
Am nächsten Abend, als sich der alte Mann zu Bett legte, wurde er von einer lieblichen Melodie geweckt. Es war keine, die er je gehört hatte und doch zog sie ihn geradezu magisch an. Er folgte den Tönen der Musik nach unten in das Wohnzimmer des Reihenhauses. Dort sah er eine kleine, schmale Gestalt, die im spärlichen Licht einer einzigen brennenden Kerze im Takt der Musik Pirouetten drehte. Als Scrooge in der Tür erschien, hielt sie inne. „Bist du bereit, deine Vergangenheit zu erleben?“ fragte die Zuckerfee. „Habe ich das nicht schon?“ fragte Scrooge noch griesgrämig, doch da hatte die kleine Ballerina bereits zur nächsten Pirouette angesetzt. Diesmal riss es nicht nur ihren kleinen Körper von den Beinen, sondern auch den alten Scrooge, das Wohnzimmer und das ganze Haus. Als Scrooges Sicht wieder klar wurde, stand er an exakt derselben Stelle, doch ihm gegenüber war nicht mehr die schöne Fee. Es war ein kleiner Junge, der traurig aus dem Fenster blickte und auf etwas zu warten schien. Hinter ihm und der Fee, die sich an Scrooges Seite gestellt hatte, ertönte plötzlich eine Stimme. „Dein Vater kommt heute nicht mehr, Scrooge,“ sagte ein in ein schwarzes Kleid und eine weiße Schürze gekleidetes Dienstmädchen, „du weißt doch, er feiert kein Weihnachten mehr, seit deine liebe Mama nicht mehr da ist.“ „Es ist aber meine Schuld, dass Mama nicht mehr da ist,“ erwiderte der kleine Junge traurig, „das sagt mir Papa immer wieder.“ „Das ist niemandes Schuld,“ erwiderte das Dienstmädchen, das sich geduldig zu dem kleinen Jungen hinunter beugte, „höchstens die des Schicksals.“ „Aber Schicksale kann man ändern,“ sagte der kleine Junge gerade noch, bevor der Raum erneut begann, zu verschwimmen. Diesmal stand Scrooge in der Werkstatt seines Lehrmeisters, bei dem er viele glückliche Jahre verbracht hatte und der die größten und schönsten Weihnachtsparties mit den besten Insektenplätzchen der Welt zu geben pflegte. Scrooge erkennt die Party sofort. Hier sah er zum ersten Mal seine große Liebe Belle, die er sich nie traute zu heiraten, bis es zu spät war. Er beschließt, die Sache nun wieder gut zu machen. Belle steht am anderen Ende des Raumes und spricht lachend mit einer Freundin. Scrooge ist wild entschlossen, sie zu unterbrechen, doch da beginnt der Raum schon wieder sich zu drehen und mit einem Mal ist Scrooge wieder ein alter Mann und zurück in seinem Bett. „Wieso hast du das getan?“ schnauzt er die Fee an, „ich wollte doch gerade …“
„Du solltest etwas lernen,“ erwiderte die Zuckerfee, „ich hoffe, das hast du.“ Und so schnell wie sie gekommen war, war sie auch wieder verschwunden.
Am nächsten Abend, als sich der alte Mann wieder zu Bett legte, wollte er nichts mehr, als endlich etwas Ruhe zu finden. Doch auch diesmal war ihm diese nicht vergönnt. Der Wind heulte unaufhaltsam und schlug die Äste der Vorgartenlinde gnadenlos gegen das Schlafzimmerfenster des alten Mannes und schließlich warf er sogar das Fenster auf. Unter großem Protest und wilden Flüchen erhob sich der Mann von seinem Bett und lief zum Fenster, doch einmal dort angekommen, traute er sich nicht, es wieder zu schließen. Draußen, mitten im Schneesturm schwebte die ganz in weiß gehüllte Gestalt der Schneekönigin, die ihn mit kalter Miene anstarrte. Anders als auf den kleinen Kai hatte ihr herzerfrierendes Wesen keinerlei Macht über den alten Mann, denn sein Herz war ohnehin schon so starr und kalt als wäre es zu Eis gefroren. „Ich bin der Geist der gegenwärtigen Weihnacht,“ sagte sie mit einer Stimme, die kaum vom Heulen des Windes zu unterscheiden war, und du musst etwas sehen.“ Sie führte ihn in eine kleine, heillos überfüllte Hütte, in der Scrooges Bediensteter mit seiner Familie lebte. Alle seine Kinder rannten wild durch die Wohnung und erfreuten sich an ihren kleinen Weihnachtsgeschenken, nur einer, der kleinste, musste auf dem Sofa sitzen und zusehen, wie seine Geschwister sich vergnügten. Er sah sah so traurig aus dass Scrooge fast, nur für einen Moment, meinte, er könne das Eis um sein Herz schmelzen spüren. Die Schneekönigin verschwand zwischen tausenden tosesenden Schneeflocken und Scrooge fand sich verblüfft in seinem Bett wieder.
Doch der nächste Abend, an dem der alte Mann versuchte, zur Ruhe zu kommen, war der Schlimmste von allen.
Enno und Kira blicken Gottfried mit großen, weiten Augen an. „Warum denn?“ fragt Kira und Enno fordert ungeduldig: „Nun sag schon, Gottfried!“
Nachdem er die Spannung der Kinder einige weitere Momente ausgekostet hat, fährt der Turborabe fort: „In der Ecke seines stockdunklen Zimmers erahnte Scrooge plötzlich eine verhüllte Gestalt mit einem pechschwarzen Umhang. Langsam und mit schleppenden Schritten kam sie ihm näher und auch das Licht von Scrooges Nachtkerze hatte keinerlei Einfluss auf den dunklen Besucher. Der alte Mann fürchtete sich, wie er sich noch nie gefürchtet hatte! Als die Gestalt nah genug war, hob sie zum ersten Mal ihren Kopf. Da erkannte der alte Mann einen chiliroten Turborabenschnabel, der aus der Kapuze des Mantels hervorragte. „Ich bin der Geist der zukünftigen Weihnacht!“ verkündete der weise Turborabe mit erhabener Stimme, „und du kommst jetzt mit.“ Bevor Scrooge überhaupt ein Wort des Protestes äußern konnte, hatte der Rabe seinen Turbodüsenmotor angeworfen und trug den alten Mann in einem so wilden Ritt über die Dächer der Stadt, dass er für einen kurzen Moment ohnmächtig wurde.
„Mensch, Gottfried, jetzt hast du aber wieder geschwindelt,“ sagt Enno mit gerunzelter Stirn. Kira kichert, als Gottfried eine Unschuldsmiene aufsetzt. „Geschwindelt? Ich?“ sagt der Turborabe und schiebt sich genüsslich einen Flügel voll Borkenkäfer in den Schnabel, „Niemals!“
„Auf jeden Fall bist du ein richtiger Großschnabel!“
Da kann Gottfried schlecht widersprechen. Nach einer kurzen Kau-Pause fährt er fort.
„Jedenfalls brachte er den alten Mann diesmal an einen sehr dunklen, kalten Ort. Erst wusste Scrooge gar nicht, wie ihm geschah.“
„Ist das wieder eine Erinnerung? Oder die Gegenwart?“ fragte Scrooge den weisen Turboraben. „Hast du´s nicht kapiert?“ sagte der weise, schwarze Turborabe ernsthaft, „Raben sind magisch. Wir können die Zukunft sehen. Und das hier ist deine, wenn du dein Schicksal nicht änderst.“ Als der Turborabe plötzlich in die Luft flog und eine große Stichflamme mit seinem Düsenmotor erzeugte, erkannte der alte Mann, wo sie waren. Das war ein Friedhof! Und da stand sein Grabstein, mit dem Untertitel: Miesepeter. Und fast noch schlimmer, daneben war der Grabstein des kleinen Tim, der vorher zu schwach gewesen war, um mit seinen Geschwistern zu spielen. Das war der letzte Tropfen, der das steinharte Herz des Scrooge erweichte. „Das darf doch nicht sein! Was ist passiert?“ „Noch ist gar nichts passiert,“ erwiderte der Turborabe und landete neben dem alten Mann auf dem Boden, „Denn ich bin ja der Geist der zukünftigen Weihnacht. Wenn du dein Schicksal änderst, muss das hier niemals passieren.“ So hatte der Turborabe dem alten Mann ein für allemal die Augen geöffnet.
Als Scrooge am nächsten Morgen erwachte, wusste er sofort, was er zu tun hatte. Er verdoppelte das Gehalt aller seiner Angestellten und lud sie zu einem großen Weihnachts-Festmahl in seinem großen Reihenhaus ein. Dort gab es karamellisierte Käfer, in Schlagsahne gebadete Regenwürmer und glasierte Kletterraupen! Sein edler Retter, der Tuborabe, war natürlich auch eingeladen. Nie war ein Weihnachten für Scrooge und seine Familie schöner gewesen. Und all das nur, weil ein weiser, wunderschöner Turborabe es geschafft hatte, dem alten Mann die Augen zu öffnen. Und so lebten alle glücklich bis ans Lebensende, dankten fortan jeden Weihnachtsabend für den rettungsbringenden Turboraben und schenkten ihm ganz viele Regenwürmer mit Schlagsahne.“
„In England haben sie Turboraben?“ fragt Kira skeptisch. Frau Winter, die soeben das Weihnachtszimmer betreten hat, mischt sich ein. „Nein, es gibt natürlich nur einen einzigen Turboraben, Gottfried.“
Glücklicherweise, hätte sie beinahe gesagt, denn Gottfried sorgt in ihrem kleinen Haus immer wieder für ganz schön viel Chaos. Aber an Weihnachten behält sie das für sich. Stattdessen klatscht sie in die Hände.
„Aber Geschenke bekommen sie auch in England. So wie ihr jetzt. Seid ihr bereit?“ Die Geschwister springen auf. Sie können es kaum erwarten. Bei so viel Vorfreude vergessen sie sogar, skeptisch gegenüber Gottfrieds Geschichte zu sein. Und Gottfried vergisst, sich darüber zu beklagen, dass Enno in der Weihnachtshektik komplett vergessen hat, eine neue Schlagsahneflasche für seinen Turboraben zu besorgen. So muss Gottfried eine Weihnachtsdiät machen, aber da er jede Menge Regenwurmplätzchen futtern kann, schmälert das seine Idealfigur nicht.
23. Türchen: Notfallplätzchen
Enno und Kira waren heute Morgen ganz schön geschockt, als sie die Plätzchen für den Weihnachtsabend aus dem Regal holen wollten und die Dose plötzlich leer war. Vielleicht oder vielleicht auch nicht ist ein Turborabe in der Nacht aufgewacht, hatte Hunger und konnte sich bei all den Leckereien nicht mehr beherrschen. Jetzt musste also ein Notfallplan her, wenn an Weihnachten noch Kekse da sein sollten. Zum Glück hat Kira dieses super schnelle, leckere Kokosmakronenrezept gefunden. Probiert es doch auch mal aus!
4 Eiweiß
2 TL Zitronensaft
150g brauner Zucker
250g Kokosraspeln
Ofen auf 130 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß mit Zitronensaft steif schlagen, Zucker einrieseln lassen, bis die Masse schnittfest wird. Kokosflocken unterheben. Mit zwei Löffeln oder einer Spritztüte kleine Spitzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ungefähr 30 Minuten hellbraun backen. Mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf dem Papier auskühlen lassen, da die Makronen sonst auseinander fallen. Guten Appetit!
22. Türchen: Autorennen
Autorennen? Finde ich klasse! Ob mit Geschwistern oder allein, Spielzeugautos oder Bobby-Cars, Enno und mir macht es wahnsinnigen Spaß, meinen Turbodüsenmotor auf alle möglichen Arten auszuprobieren. Macht ihr mit? Druckt euch dieses tolle Bild als Puzzle aus und fühlt euch als würdet ihr mit uns fliegen wenn ihr es zusammensetzt. Viel Spaß!
21. Türchen: Gottfried, Ajala und Ayurveda
Erinnert ihr euch noch an meine Freundin Ajala aus Indien? Als ich über Weihnachten bei ihr war, haben wir meist den ganzen Tag draußen verbracht. Trotz des warmen Wetters habe ich mir damals irgendwie eine kleine Wintererkältung eingefangen. Ich war schon total verzweifelt und dachte, dass ich jetzt meine Weihnachtsregenwürmer mit Schlagsahne gar nicht richtig genießen könnte. Aber Ajala kannte ein Geheimrezept, das schon ihre Uroma immer benutzt hat, wenn sie sich ein bisschen krank fühlte. Es kommt aus der Ayurveda-Heilkunde, heißt „Goldene Milch“ und sieht auch so aus. Ich finde, das passt ganz wunderbar zu Weihnachten, vor allem garniert mit goldglasierten Grashüpfern, deswegen teile ich heute Ajalas Geheimrezept mit euch.
500ml Mandelmilch (ersatzweise andere Pflanzenmilch oder Kuhmilch)
1 EL Kurkumapulver
1 EL Ahornsirup
1 EL Zimt
Eine Prise gemahlene Vanille, Mark einer Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker
Eine Prise Muskat, Ingwer und Kardamom
Ein paar Gewürznelken
Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und unter Rühren mit einem Schneebesen kurz aufkochen. Sofort vom Herd nehmen und durch ein Sieb in Tassen füllen. Nach Belieben mit Milchschaum und Zimt (oder goldglasierten Glashüpfern, Anmerkung Gottfried) garnieren. Guten Appetit!