Thalbürgel, Klosterkirche, April 2017

#iwtv#interview with the vampire#amc tvl#sam reid#jacob anderson




seen from United States
seen from Türkiye
seen from Canada
seen from Sri Lanka

seen from China

seen from Germany
seen from China
seen from United States
seen from Philippines
seen from Belarus

seen from United States

seen from Belarus
seen from Japan
seen from China

seen from India
seen from United States
seen from Japan

seen from Malaysia
seen from Philippines

seen from United States
Thalbürgel, Klosterkirche, April 2017
Aulne Abbey by Ralla Fotos Via Flickr: Former church of Aulne Abbey, Belgium abbayedaulne.be/en en.wikipedia.org/wiki/Aulne_Abbey
Mit zwei Klangzauberern in achtzig Minuten um die Welt
Längst dämmert es draußen - ein Schiffshorn ist zu hören. Laut, kraftvoll. Das ist der Sound des Baritonsaxophons. Die musikalische Reise geht noch weiter. Über zweihundert Menschen ließen sich in der Klosterkirche gerne mitnehmen von Bläser Gert Anklam und Orgelkünstler Volker Jaekel - Richtung Osten bis nach China, Richtung Westen bis nach Amerika. Und Abstecher rüber nach Thüringen oder hinauf nach Rügen gehörten auch zum Reiseprogramm an diesem Sommerabend, der mit langem leidenschaftlichem Applaus endete. Die Besatzung wurde gefeiert - eine Idealbesetzung. Von Volkmar Heuer-Strathmann Passendere Leitworte hätten kaum ausgewählt werden können. “Lobt Gott mit Harfe und Zither!”, heißt es in Psalm 150. Und weitere traditionelle Instrumente werden genannt. Mit dem Griff zum Portativ und dem Spiel auf der Sheng erweiterten die Berliner Zauberkünstler den Reigen in der Klosterkirche noch erheblich. Es soll gefeiert werden, es darf getanzt werden - laut Psalm. Die Herzen erwärmen und doch für Abkühlung sorgen, das Wunder wurde tatsächlich vollbracht an diesem Abend. Nach einem kurzen temperamentvollen Auftakt im Italien der Renaissance durfte man sich mit Johann Sebastian Bach auf Ernstes, auf Tragisches einlassen: Schreckensmeldungen aus Thüringen, historisch, versteht sich, nicht tagespolitisch. Eine Brandkatastrophe, ein Schicksalsschlag. Einheimische werden an das eigene Gemeinwesen gedacht haben, an Ruppin im Jahr 1787. Der Kirchenmusiker, 1708 in Mühlhausen bestallt, komponierte kurz nach dem Brand in der Stadt in Weimar, wo die Karriere ihren Lauf nahm, was unterwegs in der Welt heute wie damals Anlässe finden kann, tagtäglich. Doch: “Meine Seele harret!” Kein Zaudern, kein Zagen. Man spürt durch das Spiel an Orgel und Sopransaxophon, was trägt, was geleitet, was beseelt. Das tut einfach gut, da an Brandherden und Knallköpfen kein Mangel ist in der Welt.
Mit Wohlklang hinein in die Herzen! Naturgewalt schlägt dem Menschen auch auf Rügen entgegen. Und das bei Nacht. Volker Jaekel hat komponiert. Die Zwillingsorgel lässt er erklingen, als wütete ein Orkan. Erlebtes? Erlittenes? Oder Gegenwehr? Wie harmonisch zuvor, wie himmlisch, was Astor Piazolla mit feinem Humor “Ohne Gequatsche” genannt hat, natürlich auf Spanisch. Es darf geträumt werden, so wie die Melodie dahinfließt. Improvisation ist angesagt, wenn Anklam und Jaekel ans Werk gehen. Locker kommen sie daher, sehr zugewandt und dabei hochprofessionell. Das gefällt.
Kleine Instrumentenkunde zur Abendstunde. Fotos: VHS An Lagerfeuer und Abenteuerwelt darf man denken, wenn sie sich hinhocken, um Portativ und Sheng erklingen zu lassen. Von “multikultirellen Projekten” ist im Programm die Rede. Mundorgel und Pfeifentrage überwinden Jahrtausende, verbinden Kontinente. Hier geht’s nicht auf martialische Kreuzfahrt, hier geht’s auf musikalische Weltumseglung, sicher im Kurs, selig der Gesang der Instrumente in der Nagelkreuzgemeinde für jeden Tag unterwegs in der Welt: “Was Gott tut, das ist wohlgetan…” Read the full article
Oboe und Akkordeon – ein Traumpaar im Altarraum der Klosterkirche
Das Duo Futuresonic zu Gast beim Neuruppiner Konzertsommer
Von Volkmar Heuer-Strathmann Alexey Savinkov stammt aus Russland. Roman Stolbov kommt aus der Ukraine. In Lemgo an der dortigen Hochschule für Musik haben sie sich als Studenten kennen und schätzen gelernt. Als Duo Futuresonic spielten sie in der wieder sehr gut besuchten Klosterkirche auf und begeisterten auf der ganzen Linie. Auf die kleine Nachfrage im Hinterzimmer, wie das klappen könne, politisch gesehen, antworten sie wie aus einem Munde: “Warum nicht?” Programmchef Matthias Noack ging denn auch bei der Vorstellung der Musiker auf die Herkunft und die Brisanz der Konstellation in Kriegszeiten erst gar nicht ein. Ihn interessierte, so seine Worte, ob die Instrumente wirklich zum Paar taugen. “Kontraste” war das Konzert betitelt. Die Antwort gab das Paar musikalisch. Fazit: Passt phantastisch. Aber Single können sie auch. Die Künstler ernteten stürmischen Applaus.
An der Oboe: Alexey Savinkov aus Russland. Als Solist eröffnete Alexey Savonkov mit “Allemande” von Johann Sebastian Bach, als wollte er Noacks Botschaft der “Hingabe” an der Oboe performen. Krasser könnte der Unterschied kaum sein, wenn man die Spielart und die Wirkung mit dem später folgenden Soloauftritt von Roman Stolbov vergleicht. Er gab “Miserere” von Artem Nyzhnyk am Akkordeon zum Besten. Der heute in Israel lebende Komponist war in der Ukraine sein Lehrer. Zum Weinen schön war die Darbietung. Gefasst, ohne jeden Hass. Und ohne Hast. Wer beim Akkordeon nicht anders kann, als an Shantys und Mannesherrlichkeit auf See zu denken, weiß es nun besser. Mitempfinden wird geweckt, Leid wird Lied, wortlos und in moderner Tonalität. Da wagt einer was…
Am Akkordeon: Roman Stolbov.aus der Ukraine Fotos: VHS Als Duo boten die beiden jungen begabten Künstler ein Repertoire von Bachs “Trisonate G-Dur” bis zu Astor Piazollas “Oblivion”, also vom Barock bis zur Moderne in ihrer anspruchsvollen Variante. Rumänische Volkstänze riefen, wo genug Beinfreiheit war, kleine rhythmische Bewegungen hervor. “Le Tombea de Couperin” von Maurice Ravel aus dem grässlichen Kriegsjahr 1917 wirkte zuvor hingegen wie ein musikalisches Friedensmanifest, das den Künstlern viel abverlangt, auch emotional, wie Roman Stolbov vorab bekannte. Auch da trotz aller Traurigkeit Tanzeinlagen, auch da zwischendurch Beschwingtes – eine Hommage an den französischen Komponisten Francois Couperin. Das Schwere hat einen tieferen Klang, zumal in Kriegszeiten. Aus reichsdeutscher Sicht war Ravel ja ein Erzfeind. Und umgekehrt. Ganz anders wieder die Melodik bei Robert Schumanns “Erster Romanze”. Ein Flirt war nicht gemeint, ein Date sicher auch nicht. Wenn Roman Stolbov ein Werk wie dieses für Oboe und Akkordeon arrangiert, sprühen die Funken. Gesichter hellen sich auf. Bei aller Verschiedenheit, hier spielen keine Kontrahenten. Hier geben Kontraste Kontur. Hier wird die Überzeugung beglaubigt, dass Musik Grenzen überwindet und Menschen verbindet, wenn nicht irgendeine hirnrissige Ideologie Kultur völkisch auf Read the full article
Sanierung auf dem Reutberg: Klosterkirche soll leuchten und glitzern
Sachsenkam: „…Baugerüste füllen den prächtigen Raum fast vollständig aus, die Orgel ist hinter einer Plane verschwunden, hie und da sind Kirchenmaler und Restauratoren bei der Arbeit zu sehen. In der Klosterkirche Reutberg läuft der letzte Bauabschnitt der umfassenden Kirchensanierung, die 2021 mit der Außeninstandsetzung des Turms begann. 2022 folgten die Inneninstandsetzung des Turms und die…
View On WordPress
Klosterkirche, Kirchgasse 3, 07639 Bad Klosterlausnitz - GPS: 50.915177, 11.869590
Klosterkirche & Klosterpark Uetersen - April 2021
Hier sind wir: In Kloster Lehnin, im Zentrum der Zauche, etwa 20 Kilometer südöstlich von Brandenburg an der Havel. Land Brandenburg, Kreis