Einen Tod muss man immer sterben ...
Vor diesem Dilemma stehen auch wir Kommunalpolitiker bei vielen Entscheidungen.
Aber wie kommt frau/man zu aus persönlicher Sicht richtigen Entscheidung?
Welche Kriterien können da eine Hilfe sein?
Zuerst sollten dann wohl die aktuelle Gesetze bei allen Entscheidungen eingehalten werden. Ich kann mich noch gut an einen Stadtrat der WPS (Ich kann nichts dafür.) im Juni 2015 erinnern, der vor das Gesetz das Wohl der Bürger gestellt hat. Auch wenn das erst einmal sehr bürgernah klingt, malen wir uns mal aus, was passieren würde, wenn alle Stadträte so handeln würden?
Die Anzahl der Betroffenen, im positiven wie im negativen Fall, ist sicher auch immer ein gut einzusetzendes Kriterium. Baut doch auch die Demokratie selbst auf Mehrheitsentscheidungen auf.
Geht es um einen möglichen Präzedenzfall, der positive oder negative empfundene Nachahmer nach sich ziehen könnte? Wie so oft, fällt etwas erst auf oder ins Gewicht, wenn eine kritische Menge überschritten wird oder werden würde.
Natürlich haben auch eigene Erfahrungen und Vergleiche mit ähnlichen Situationen und früheren vergleichbaren Entscheidungen auf die Entscheidungen Einfluss.
Und am Ende wissen wir immer, dass mit der Entscheidung nie alle zufrieden sein werden. Das ist einfach das Los eines (Kommunal)Politikers.
Einen Tod muss man immer sterben ...