Viereinhalb Tage im Jahr
Galerie der HfbK Hamburg Mundsburg Gleis 2
Das Warten ist ein Stück Zeit, das unfreiwillig frei ist, dessen Anfang und Ende wir jedoch nicht selbst bestimmen. Wir fliehen nicht selten in die Geschäftigkeit. Doch was tun Menschen, die warten und dabei „nichts“ tun? In der Ästhetik des Wartens entdeckt man Langsamkeit, die nicht langweilig wird. In ihr wird die Zeit explizit. Wir zeigen den Wartenden das Warten, um sie auf ihre Zeit hinzuweisen. Was ändert sich, wenn Wartende zu Schauenden werden? Der Ausstellungsraum wird ins Urbane erweitert, welcher durch ein Fenster zu betrachten ist. Hindurch kann die Zeit beobachtet werden, die nur in der Veränderung existiert.
Ausschnitte aus der Installation am U-Bahngleis:
Video ViereinhalbTageimJahr:







