Guter Prozentwert 😊 muss nur noch etwas über 2% meiner prognostizierten Lebensarbeitszeit hinter mich bringen. #perspektivenwechsel #aussichtgenießen #lebensarbeitszeit #ziel #daszielvoraugen (hier: Zündorf, Nordrhein-Westfalen, Germany) https://www.instagram.com/p/CmY5ERitszf/?igshid=NGJjMDIxMWI=
"FAKT": DIW-Präsident Fratzscher fordert Diskussion über längere Lebensarbeitszeit
“FAKT”: DIW-Präsident Fratzscher fordert Diskussion über längere Lebensarbeitszeit
Für den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Prof. Marcel Fratzscher, ist die Finanzierung der aktuell diskutierten Grundrente “eine entscheidende Frage”. Diese nur über Steuern zu finanzieren, sei nicht tragbar: “Man kann nicht immer stärker die junge Generation belasten. Das würde zu einem wirtschaftlichen Schaden führen.”
Wie sehr die Diskussionen und Argumente sich doch ähneln.
Spahn hatte das Ende der Rente mit 63 gefordert. "Wir sollten diese Form der Frühverrentung auslaufen lassen und mit den eingesparten Milliarden lieber die Renten von Witwen oder Erwerbsgeminderten stärken", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Rente mit 63 für langjährig Versicherte wird vor allem von männlichen Facharbeitern genutzt, die wir eigentlich noch brauchen."
„Es kann nicht angehen, dass Versicherte, wenn sie in das rentenfähige Alter eintreten und trotzdem noch, wie das ja häufig der Fall ist, voll leistungsfähig sind, nun ein Rentnerdasein führen. Wir wollen unser Volk nicht zu einem Rentnervolk erziehen, sondern zu einem Volk der Arbeiter.“
„Der Schwächliche ist nicht dazu da, geschont zu werden [...] Ist es nicht ein Gewinn für alle, wenn Sieche, die oft unter unsäglichen Leiden ihre letzten Lebensmonate verbringen müssen, bei einem letzten Versuch, ihr Lebens- schicksal zu wenden, etwas vorzeitig zugrunde gehen? [...} Der Invalidisierte oder zu Invalidisierende ist auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu trainieren, auch wenn dadurch der ungünstige Ausgang seiner Krankheit beschleunigt werden sollte. Mit anderen Worten: [...] entweder Leistungsfähigkeit oder natürliche Ausmerze.“
Mediziner und NS-Funktionär Karl Kötschau, 1938
"Die Vorstellung, dass auch von alten und kranken Menschen noch eine höchstmögliche Leistungsfähigkeit erwartet werden müsse, auch wenn derer Gesundheit dadurch in starkem Maße beeinträchtigt würde, war ein wiederkehrender Topos des medizinischen Altersdiskurses. Auch der von Friedrich Bartels propagierte Perspektivwechsel, demgemäß die Medizin nicht mehr eine Verlängerung der Gesamtlebenszeit anstreben sollte, sondern sich primär der Verlängerung der produktiven Lebensarbeitszeit zu widmen habe, wurde von vielen Autoren aufgegriffen."
Benjamin Möckel
„Mit 70 Jahren hat kein Mensch das Recht, sich alt zu fühlen.“ – Altersdiskurse und Bilder des Alters in der NS-Sozialpolitik
Contra-Mag.:Führende Wirtschaftswissenschaftler haben die Parteien aufgefordert, die Bürger schon jetzt auf die notwendige Erhöhung des Renteneintrittsalters von 67 auf 70 Jahre ab 2030 einzustimmen. Von Redaktion "Die Politik muss sich endlich ehrlich machen und den Menschen schlicht sagen: Die Lebensarbeitszeit wird weiter steigen müssen", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, ... http://dlvr.it/PcXPf8
Meine Auszeit: Fünf Länder in vier Monaten mit dem TK-Lebensarbeitszeitkonto
Einmal vor dem Opera House in Sydney stehen, einen Koala halten, das bunte Treiben in Tokyo beobachten und durch das "Auenland" in Neuseeland wandern. Mit dem Lebensarbeitszeitkonto der Techniker konnte ich mir all diese Wünsche auf einmal erfüllen. Wie genau das TK-Lebensarbeitszeitkonto funktioniert und was ich während meiner Auszeit alles erlebt habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Mal eine Auszeit nehmen, fremde Länder bereisen und andere Kulturen kennenlernen. Wer wünscht sich das nicht? Oft bleibt es allerdings bei dem Wunsch, denn schnell stellen sich Fragen wie "Was passiert dann mit meinem Job?", "Wie finanziere ich die Auszeit?" und "Wie geht's weiter, wenn ich wiederkomme?".
Dank des TK-Lebensarbeitszeitkontos musste ich mir darum keine Gedanken machen: Mein Job im Personalmarketing der Techniker Krankenkasse hat auf mich gewartet und auch mein Gehalt bekam ich weiter, während ich durch die Welt reiste.
Das Lebensarbeitszeitkonto der Techniker Krankenkasse
Mit dem Lebensarbeitszeitkonto der Techniker hat man die Möglichkeit Zeit und Geld in Form von Resturlaubstagen und/oder Gehalt anzusparen.
Das Konto funktioniert wie eine Art Sparbuch: Man kann das Konto flexibel mit Guthaben füllen. So gibt es z.B. die Möglichkeit monatlich auf einen bestimmten Prozentsatz des Gehalts zu verzichten. Man kann sich aber auch jeden Monat neu entscheiden oder auch mal gar nichts einzahlen und individuell entscheiden, ob man gerade sparen möchte oder das volle Gehalt für andere Dinge braucht. Das angesparte Zeitguthaben kann dann für eine bezahlte Freistellung, wie beispielsweise einen früheren Ruhestand, die Verlängerung der Elternzeit oder eben ein Sabbatjahr genutzt werden.
Obwohl ich bis zum Anfang des letzten Jahres nicht wusste, ob und wann ich das Lebensarbeitszeitkonto mal in Anspruch nehmen werde, habe ich jedes Jahr meine Resturlaubstage auf das Konto gestellt und hatte so bis Januar 2016 schon ein paar Wochen angespart.
Als meine Schwester, die vor ihrem Lehramtsreferendariat nochmal eine Pause machen wollte, mich dann fragte, ob ich nicht Lust hätte für vier Monate zusammen mit ihr zu reisen, ging plötzlich alles ganz schnell: Der Freistellungsantrag für September 2016 wurde einreicht und ich sparte ab sofort monatlich auch einen Teil meines Gehaltes ins TK-Lebensarbeitszeitkonto ein, damit ich die vier Monate Freistellung auch rechtzeitig zusammengespart bekam.
Im September war es dann endlich soweit und unsere Reise begann. Auf dem Plan standen USA, Japan, Australien und Neuseeland und die Fjii-Inseln.
Los ging es mit einem Roadtrip durch die USA
Da ich von meinem ersten Roadtrip durch Kalifornien 2014 so begeistert war, konnte ich meine Schwester dazu überreden unsere Reise in den USA zu beginnen. Von Hamburg aus gings also über Oslo erstmal in die Stadt der Stars und Sternchen, nach LA. Dort angekommen, habe ich wieder festgestellt, dass LA wirklich keine schöne Stadt ist und auch beim zweiten Besuch nicht schöner wird ;-) Ganz im Gegensatz zu den landschaftlichen Vorzügen, die der Westen der USA zu bieten hat. Der Grand Canyon, die Route 1 zwischen San Francisco und LA oder auch der Besuch des Yosemite National Parks zählten definitiv zu den Highlights unserer drei Wochen in den USA.
Anschließend wurden in Japan exotische Speisen probiert
Auf Japan war ich im Vorfeld am meisten gespannt, weil es von unseren geplanten Zielen, den größten Unterschied zu unserer Kultur aufwies. So habe ich zum Beispiel gelernt, dass die Städte alle sehr sauber und ordentlich sind, es aber nur sehr wenige öffentliche Mülleimer gibt, da es gang und gäbe ist, dass jeder Japaner seinen Müll, wie beispielweise Coffee-To-Go-Becher, mit nach Hause nimmt und dort entsorgt. Außerdem ist es für einen Japaner ganz schlimm „sein Gesicht zu verlieren“. Daher war es keine Seltenheit, dass fluchtartig das Weite gesucht wurde, wenn wir eine Nachfrage auf Englisch gestellt haben und derjenige kein Englisch sprechen konnte. Zum Glück kann meine Schwester ein wenig japanisch sprechen, sodass wir uns damit sehr gut verständigen konnten.
Ich habe aber auch gelernt, dass die Japaner sehr freundlich und zuvorkommend sind, die Züge immer pünktlich (da kann sich die Deutsche Bahn noch eine Scheibe abschneiden ;)), das Essen wirklich sehr lecker ist und Tokyo definitiv zu den beeindruckensten Städten gehört, die ich je besucht habe.
Next Stop: Australien
Von Tokyo aus ging es weiter nach Australien. Dort reisten wir vier Wochen entlang der Ostküste Australiens, von Carins bis nach Sydney. Das hieß vier Wochen Sommer, Sonne, Strand und Meer. Ich habe noch nie so viele beeindruckende Strände und so türkisblaues Meer gesehen. Zu meinen Highlights in Australien zählte daher definitiv der Besuch der Whitsunday Islands und auch meinen Traum, einmal im Leben einen Koala zu halten, konnte ich mir dort erfüllen. Insgesamt betrachtet hat mir Australien von all unseren besuchten Reisezielen am besten gefallen. Das Land hat viel Sehenswertes zu bieten, die Australier sind sehr entspannt, hilfsbereit und sympathisch. Auch die von uns besuchten Städte Brisbane und Sydney sind schön angelegt und haben kulturell so viel zu bieten, dass es mich nicht wundert, dass sie sich regelmäßig in der Bestenlisten der lebenswertesten Städte der Welt wiederfinden.
In Neuseeland auf den Spuren der Hobbits gewandelt
Da Neuseeland nur einen Katzensprung von Australien entfernt ist, konnten wir uns den Besuch natürlich nicht entgehen lassen. Für nochmal knapp zwei Wochen starteten wir auf der Südinsel von Christchurch über Queenstown und den Franz Josef Nationalpark und fuhren auf der Nordinsel über Wellington und Rotorua bis nach Auckland. Landschaftlich gesehen konnte keines unserer anderen Resieziele mit Neuseeland mithalten. So gab es von grünen hügeligen Feldern, glasklaren See umgeben von Bergen, tropischen Stränden bis hin zur dürren Steppe alles zu sehen. Der Höhepunkt unserer Zeit in Neuseeland war allerdings ohne Frage der Besuch von Hobbinton, dem Filmset der Triologie des Hobbits und der Herr der Ringe Verfilmung.
Zum Schluss hieß es nochmal entspannen auf den Fijis
Bevor es dann kurz vor Weihnachten wieder zurück nach Deutschland ging, haben wir uns nach den vielen Roadtrips nochmal für ein paar Tage auf den Fiji-Inseln entspannt ;)
Und wie wurde ich wieder zurück im Büro empfangen?
Wie mich meine Kolleginnen zurück im Büro empfangen haben und was sich während meiner Auszeit verändert hat, seht ihr in dieser kurzen Snapchat-Story.
Nun bin ich seit zwei Wochen wieder zurück im Büro in Hamburg. Ich muss sagen, dass die viermonatige Auszeit bewirkt hat, dass ich mit neuen Ideen und Elan wieder in die Themen einsteige. Ich weiß meinen Arbeitsplatz jetzt noch mehr zu schätzen, da ich mir meinen Traum einer längeren Reise erfüllen konnte, ohne meinen Arbeitsplatz zu verlieren.
Die wichtigste Frage zum Schluss ;)
Zum Schluss des Beitrags möchte ich noch kurz die Frage beantworten, die mir seit meiner Rückkehr am meisten gestellt wurde: Verstehen meine Schwester und ich uns nach vier Monaten zusammen reisen noch? ;-)
Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren "Ja" beantworten! :-) Es gibt nur wenige Personen, mit denen ich diese Art von Reise hätte machen können. Bei meiner Schwester war ich mir allerdings von Anfang an sicher, dass wir ähnliche Vorstellungen von der Art des Reisens und auch von der Erkundung der verschiedenen Länder haben.
Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass diese gemeinsamen vier Monate eher bewirkt haben, dass wir uns noch besser verstehen. Man lernt sich nochmal von einer anderen Seite kennen, erlebt so viele verschiedene Dinge zusammen und sammelt unzählige gemeinsame Erinnerungen, dass es einen noch mehr zusammenschweißt. Ich sag nur: Wer einmal zusammen einen Koala gehalten hat, den trennt so leicht nichts mehr ;) Sollte sich mir so eine Gelegenheit also nochmal bieten, würde ich das ohne zu Zögern jederzeit wieder mit meiner Schwester machen! :-)
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