Warnemünde, Leuchtfeuer - Aquarellskizze

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Warnemünde, Leuchtfeuer - Aquarellskizze
via Trekcore.com
Michelle Yeoh (Captain Philippa Georgiou) 2017 in Star Trek: Discovery "The Vulcan Hello“
https://data2364.wordpress.com/2022/03/01/daily-star-trek-1-maerz-2022/
#Blitzgeschichten - Flash Fiction auf Deutsch (German Flash Fiction Event)
Es ist wieder so weit. Auf diesem Blog posten @cirianne und @eluari regelmäßig frische Prompts und freuen sich darauf, eure Geschichten lesen und zu rebloggen.
Das Konzept / Ziel:
Es ist Zeit in die Tasten zu hauen. Zu dem vorgegebenen Thema schreibt ihr eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, alles was ihr wollt. Lasst eurer Kreativität freien Lauf, habt Spaß und überwindet so die ein oder andere Schreibblockade.
Wörter: 100-1000 Deadline: Bis zum darauffolgenden Donnerstag um 20.00 Uhr (Gmt +1) Tag: Taggt den Post mit #blitzgeschichten und erwähnt @blitzgeschichten in euren post, damit wir ihn finden können.
Das heutige Motto:
#Blitzgeschichten 004: Leuchtfeuer
Was bedeutet das mysteriöse Licht? Eine Rettung vor dem Sturm? Oder eine schreckliche Falle?
Wir wünschen euch viel Spaß dabei, es herauszufinden!
Lust auf Flash Fiction auf Englisch? Besucht @flashfictionfridayofficial.
Leuchtfeuer
„So finster die Nacht“, flüsterst du in die abendwarme Luft. Die Laternen glimmen, deine Zigarette unser Leuchtfeuer, der Rauch führt uns zu dir. Der Gehweg ist uns zu klein, der Abstand um die Nähe zu wahren, im Torkeln sich nicht auf die Füße zu treten. Ein warmer Kuss und kalte Hände. Ich glaube, ich sehe dir zum ersten Mal in die Augen. Tiefes Blau. „So finster die Nacht.“ Verspätetes Echo und ich hoffe, ich verstehe, was du meinst. Ich finde deine Tür und du deine Schlüssel und man erwartet uns bereits. Die Liebe von Katzen gebraucht zu werden. Und wir drei essen, was deine Küche uns gibt. Dein Kopf schwer auf dem Tisch, du schnarchst so schön. Die Katze zeigt mir eure Couch und lässt mich sogar darauf schlafen.
@blitzgeschichten
#Blitzgeschichten - Flash Fiction auf Deutsch: Leuchtfeuer
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“Bist du dir wirklich sicher, dass wir zum Segeln gehen sollten?” Ich zucke mit den Schultern. Es sind nur ein paar kleine Wolken am Himmel. Strahlender Sonnenschein. “Wir haben tolles Wetter? Was willst du denn mehr?” Sie sieht mich etwas schief an. “Jemand mit Segelschein statt Sonnenschein wäre mir da schon lieber.” Kein Kommentar von mir. Schnell klettere ich über den kleinen Zaun am Hafen. Mit einer eleganten Bewegung trete ich auf den Steg und öffne die Türe. “Hereinspaziert die Dame.”
Oh je Viola schaut ja schon wieder wie 3 Tage Regen. “Ach komm schon. Das wird spaßig werden.” Ich greife ihre Hand und laufe zum erstbesten Segelboot. Schnell die Seile los gemacht und schon gehts los. “Auf zur großen Fahrt.” Ich ziehe die Segel hoch. Langsam fahren wir aus dem Hafen heraus. „Ist das eigentlich nicht illegal was wir hier machen?“ „Legal, illegal? Ist doch egal. Lass uns doch einfach mal Spaß haben.“
Auf dem See nehmen wir immer mehr Fahrt auf. Holla die Waldfee! Jetzt geht's aber los! Das Ufer lassen wir immer weiter hinter uns zurück. Mit einem scharfen Turn drehen wir etwa hundert Meter vor der Fähre ab. Ich winke den Passagieren zu. „Michael fahr langsamer!! Das ist doch viel zu schnell!“ Ich raffe das Segel etwas. „Entschuldige.“ Wir werden wieder langsamer. Schließlich kommen wir ein paar hundert Meter vom Ried entfernt zum stehen. „Was hältst du von ein bisschen Badespaß?“ Ich renne über das ganze Boot zur Spitze und springe ins Wasser. Ein lautes Platschen mit einem leichten Quieken folgt auf meine Aktion. „Ach komm schon. Das Wasser ist doch nicht kalt!“
… 2 Stunden später …
„Wer hat denn die Sonne ausgemacht?“ Eine ziemlich dicke Wolke schiebt sich von Konstanz her über den See. Es ist inzwischen schon Nachmittag. „Michael ich glaube, wir sollten vielleicht zurück zum Hafen fahren?“ Ich bin inzwischen auch etwas beunruhigt. Die Wellen werden immer höher. „Wir fahren damit aber genau in den Sturm hinein. Ich hoffe das es kein Fehler wird.“ Ich öffne das Segel und drehe es in den Wind. Wir setzten uns in Bewegung. Am Horizont kann ich schon die orangenen Blitze der Warnleuchten erkennen. „So kommen wir aber nicht mehr trocken bis nach Immenstaad. Das ist viel zu weit. Ich werde versuchen uns bis nach Friedrichshafen zu bringen.“ Die Wellen schlagen inzwischen immer heftiger gegen das kleine Segelboot. Entweder ich fahre Nahe am Ufer. Falls wir kentern sollten können wir uns noch retten oder geh auf volles Risiko und nehme den direkten Weg. Über den See zum nächsten Hafen. Ich kann die Angst in ihren Augen erkennen. Der Wind heult unerbittlich. Inzwischen sind auch die weiteren Leuchtfeuer und Warnlampen angegangen. „Festhalten!“ Die Wellen werfen das Boot wie ein Spielzeug hin und her. Das sind mindestens 90 Blitze pro Minute. Jetzt sind wir in großen Schwierigkeiten!
„Es kommt eine Regenwand auf uns zu! Ich werde versuchen ein Hafen zu finden.“ Wir sind immer noch 2 Kilometer von dem nächsten Hafen entfernt. Ich kann das Boot jetzt nicht einfach auflaufen lassen. Eine Windböe reißt mir das Seil aus der Hand. „Verrammt! Schnell greif’ das Seil!“ Viola hängt sich mit all ihrer Kraft an die Segel. Ich versuche mich langsam zu ihr rüber zu bewegen. „Beeil dich. Ich kann es nicht mehr lange halten.“ Ich übernehme wieder das Segel. „Dann wollen wir den Kahn hier mal nach Hause bringen!“
Der Bug schneidet förmlich eine gerade Linie durch die Wellen! „Wo sind wir?“ Inzwischen schüttet es wie aus Kübeln. „Irgendwo von FN! Da! Ich kann die Hafenmauer schon sehen!“ Ich versuche gegen den Wind anzubrüllen. Komm schon du schaffst das. Nur noch ein paar hundert Meter. Der See ist ziemlich aufgewühlt. Auf der Hafenmauer scheint jemand mit einer Leuchtfackel zu stehen. Ich meine einen roten Punkt erkennen zu können. „Wir sind gleich da!“ Viola sieht ganz blass aus. „Geht es dir gut?“ Ein leichtes Nicken. Wir kommen dem Hafen immer näher. Es steht tatsächlich jemand auf der Hafenmauer. Er schwenkt eine Fackel hin und her. Als Ankommen sehe ich schon das Blaulicht der Polizei. „Oh oh. Wir sind aufgeflogen!“ Hinter der Hafenmauer beruhigt sich das Wasser etwas. Vorsichtig lege ich an einem der Stege an. Zwei Polizisten haben sich ebenfalls bereits eingefunden. „Sie sind beide vorläufig wegen unrechtmäßiger Aneignung eines Segelbootes festgenommen.“ Ich will gerade über Bord ins Hafenbecken springen, da hält mich eine Hand am Arm fest. „Max. Lass es. Sie haben recht.“ Klatschnass tappe ich den Beamten hinterher. „Das war genug Aufregung für ein erstes Date.“
Du bist mein Ja, du bist mein Nein in einer Welt voller Vielleicht's.
Emma6
Das hab ich gemacht..
Das leuchten in deinen Augen,das funkeln wie Diamanten...
Dein Mund der mich anlächelt...
Dein strahlen das heller und schöner ist als alle Sterne am Firmament..
Deine offenen Arme die mich willkommen heissen. So sicher wie eine Festung und so zart wie Federn..
Deine Freude am sein in jedem Moment den wir miteinander verbringen.
Das hab ich gemacht.
Und ich liebe es. Ich liebe dich
Leuchtturm Roter Sand