Herzlichen Glückwunsch, dass du dein Buch verlegen konntest! Wie heißt der Titel? Ich würde gern mal reinschnuppern. Hatte damals immer mal wieder hier bei dir reingeguckt und es freut mich tierisch, dass du es geschafft hast!
Ahh ganz, ganz lieben Dank! Mein Buch heißt Melodie der Asche. Hier das Cover, Innenklappenillustrationen usw. 🥰 Hier gibt's das Buch übrigens signiert und mit gratis Charakterkarten. Alles selbst illustriert.
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And for my english speaking lovelies: This is the German version of BttS - my queer / mm high fantasy. 💕🥰 All Illustrations are painted by me (and there is lots of character art as well 🥹) I'm also including a picture of the cake, because a lovely queer reader, who’s a baker, made it himself and brought it to me at Leipzig Book Fair. He told me it was his first time ever visiting a book fair, and he came just to say thank you – because this book changed his life. 😭✨ I could barely hold back my tears. I’ll cherish that moment forever.
Auf der bösen Stiefschwester von Tumblr haben sich über hundert Autor*innen zusammengefunden und Beiträge zu dieser wundervollen, queeren Anthologie gestiftet. Die Texte bestehen aus maximal 250 Wörtern und haben eins gemeinsam: queere Küsse.
Mit #Queere Küsse Gegen Rechts erscheint im Juni nicht nur eine Sammlung queerer Küsse, sondern jeder Beitrag setzt sich auch gegen Rechts ein.
Auch von mir gibt es darin einen Schnipsel aus "Die Linde und der Regen" mit einem sapphic/aspec Kuss.
Wenn ihr die Sache unterstützen möchtet, könnt ihr das Buch auch schon vorbestellen. Das Taschenbuch wird für 8,90 Euro erhältlich sein. Das eBook (derzeit Amazon exklusiv) kostet nur 0,99 Euro.
Wenn ihr euch die Anthologie nicht kaufen könnt/wollt, würde ich mich über Reblogs freuen <3
I learned to become as invisible as the creatures were for all the others.
I didn't tell anyone anything about the beings anymore.
Until I met you.
Pronouns: she/her
Age: 25
Species: Human (??)
Occupation: Librarian at a university
Thanea learned early on that she seems to be the only human who can see behind the veil that hides the supernatural. Neither her parents nor her brother do. In school she got bullied a lot and sent to therapy by her parents for seeing/imagining things.
At some point she stopped wondering why she had this connection with magical creatures and just accepted it, trying to live in line with both worlds. She became very reserved and wary of humans, tries to not let them too close in fear that at some point the instances where she can't hide her ability will drive them away again - or worse.
But she's also naturally curious so when Nevras shows up with the possibility to find out more about herself she can't say no.
☆ Aeternum tag list (lmk if you wanna be added/removed!): @deadlycupid @starlitcrossroads ☆
Unser vierzehntes Stichwort für eure Blitzgeschichten ist "Nacht der Nächte" und kommt von @cirianne.
Was macht diese Nacht zu etwas Besonderem, was lässt sie herausragen? Warum ausgerechnet diese? Ist sie besonders lang oder besonders kurz, dunkel oder lichtdurchflutet, wild oder feierlich, ein Finale oder ein Umsturz? Sieht nur ein Charakter das so, oder sind sich alle einig? Schreibt es, findet es heraus und lasst es uns wissen!
Regeln
Ausnahmsweise habt ihr Zeit bis Montag (Feiertag) um 12 Uhr (GMT+1), um einen Text von 100 bis 1000 Worten zu dem vorgegebenen Thema zu schreiben und unter #Blitzgeschichten und unter Erwähnung von @blitzgeschichten zu posten.
Alle Einreichungen teilen wir auf unserem Blog und freuen uns schon darauf, neue, spannende Geschichten von euch zu lesen. Kommentiert, wenn wir euch zu unserer Leseliste hinzufügen sollen, damit ihr kein neues Stichwort verpasst. Vergesst auch nicht, die Geschichten der anderen zu lesen und zu kommentieren.
In zwei Wochen dann wieder im gewohnten Rhythmus, Donnerstag bis Sonntag!
Lust auf Flash Fiction auf Englisch? Besucht @flashfictionfridayofficial.
Kommentiert + wenn ihr zur Leseliste hinzugefügt werden wollt oder - wenn ihr entfernt werden wollt.
This is late (mostly, though, for logictic reasons!) and also in German, apologies. But! On the plus side! A glimpse into the life and times of Athanasios, one of the protagonists of my latest WIP! This might actually be the day the story starts, come to think about it...
Als Athanasios an diesem Tag aus dem Ossuarium hervorschlich, war es so nebelig, dass kein Hinweis auf die Tageszeit zu erkennen war. Der Herbst war gekommen.
Tag war, das konnte er feststellen; wenn auch noch Nacht gewesen wäre, hätte man rein gar nichts mehr erkennen können. So bestand die Straße aus weißer Watte und ungefähr zwei Metern Häuserreihen.
Er hatte nichts dagegen einzuwenden; es passte zu seiner Stimmung. Es war kein guter Tag, sein Herz tat weh, als wären die Wochen, in denen es ihm schon besser gegangen war, nur ein Traum gewesen, und er hatte Hunger.
Er hatte noch ein paar Groschen, das war nicht das Problem, aber durch die verhüllten Straßen zu wandeln, gab ihm ein so unwirkliches Gefühl, wie er es seit dem Begräbnis nicht mehr gehabt hatte, und das machte es nicht besser. Viel lieber hätte er sich ebenso verkrochen wie offenbar jede andere Seele, die sich das leisten konnte; die Stille wurde nur gelegentlich von einem schläfrigen Vogelruf oder Flüchen auf das Wetter unterbrochen.
Er fand seinen Weg zu einem Straßenhändler, der dem Wetter trotzte - es gab trotz allem genug -kaufte sich eine Fleischtasche, obwohl das mit dem Fleisch fragwürdig war, und sah sich nach einem zufriedenstellenden Stehplatz um. Schließlich ließ er es sein und kletterte - der Nebel verbarg ihn ja ohnehin - einfach das nächste Haus hinauf. Er wusste aus dem Gedächtnis nicht genau, wie hoch es war - vier oder fünf Stockwerke - aber es besaß eine sehr hilfsbereite Regenrinne, so war es nicht so wichtig.
Als er am dritten Stock vorbeikletterte, riss der Nebel auf.
Er hätte eigentlich damit rechnen können. Das goldene Licht eines späten Herbstnachmittags ergoss sich über ihn, und als er am Dachfirst saß und das Nebelmeer unter ihm schimmerte und alle Kuppeln der Altstadt glänzten und er schließlich auch seine Tasche aß, hatte er das Gefühl, dass mit dem Tag vielleicht doch noch etwas anzufangen war.
So Freunde! Ausnahmsweise mal pünktlich hähä. Irgendwie schreib ich nur Nachtgeschichten lel Aber et is wie et is. Thematisch baut es auf "Von der Asche in den Wind" auf. Gehörn irgendwie zusammen, aber bla kein Plan.
Im Schutze der Dunkelheit versammelten sie sich. Eine Rotte aus absonderlichen Gestalten kroch die Anhöhe hinauf. In den Schatten am Waldrand gepresst, wankten sie gespenstisch trunken um das verhasste Haus herum. Doch noch bekam er von diesen sonderbaren Treiben nichts mit. Der Versuch zu schlafen, schien auch diesmal fruchtlos zu bleibeb. Schon am Tage stieg eine unbestimmte Angst in ihm auf, des Nachts verstärkte sie sich. Das Treiben des Tages war zwar komplett verstummt, doch in seinem Kopf ging der Tumult weiter. Er durchlebte jede einzelne Interaktion, analysierte, beurteilte und kam zu keinem Ergebnis. Oh wie schön wäre ein traumloser all immerwährender Schlaf. Ein willkommener Gast wäre Schlafes Bruder.
Die Uhr kroch langsam gegen 3. Der Schneewind und die Weide klopfen beharrlich gegen das Fenster und verlangten Einlass in das bedrückend warme Zimmer. Er beschloss aufzustehen und mit seinen Gedanken durchs Haus zu wandern. Sein Freund schnarchte leise vor sich hin. Unbekümmert und ungerührt schlief dieser weiter.
Er wagte kein Licht anzumachen, schlich durch die Gänge, navigierte mit wissender Routine in die Küche. Wie jede Nacht warf er einen ziellosen Blick in den Kühlschrank. Die Reste des Abends, die Reste des vorletzten Tages und glibbriger Pudding. Seine Mutter hat in ihrer lieblosen Art Essen über Essen kredenzt, welche sich in ihrer Ekligkeit versuchten zu übertrumpfen. Er schenkte seine volle Konzentration dem Festtagsbraten, der nichtssagend nach Pappe schmeckt. Die zerfallende Struktur und fahle Haut erinnerte an seine Schwägerin.
Ein leises und sanftes Klopfen riss ihn aus der Konzentration. Beinahe hätte er es überhört bei dem grellen Licht und penetranten Summen des Kühlschrank Lichtes. Suchend gleiten seine Sinne über den Raum, doch jetzt war es wieder verschwunden. War es die Weide? Oder doch die Insomnie, die seiner Sinne Streiche spielte. Wie lange hat er nicht mehr geschlafen? Wer weiß das schon.
Doch, doch! Da war es wieder! Ein leises deplatziertes Klopfen. So recht bestimmen konnte er es nicht. Rätselhafte Schatten warfen sich durch die Fenster, konturiert durch eine mysteriöse Lichtquelle. War Vollmond? Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Ein Blick durchs Fenster machte ihn auch nicht schlauer. Der frisch gefallene Schnee der Nacht kaschierte die Spuren des Tages, der Wald zeigte keine Anzeichen von Bewegung und der Himmel war dunkel und sternbehangen wie eh und je. Aber woher kam dann die Schatten?
Da war es wieder! Das Klopfen. Es schien von der Haustür zu kommen.
Vor der Tür begrüßte ihn aber nur die Kälte. Die einzigen Geräusche, die er wahrnahm, waren das Knacken und Surren des Schnees. Ein leichter Wind kam wieder auf und wiegte die Bäume leicht in den Schlaf. Das sanfte Wippen zog ihn in den Bann. Es füllte seinen Kopf mit einer angenehmen Leichtigkeit, die die Kälte der Außenwelt vergessen ließ. Süß und verlockend wirkte diese weihnachtliche Schneelandschaft. Oh, wenn er nur wüsste, was da kreucht und fleucht im Schutze der Dunkelheit. Begierig auszubrechen aus der Kälte des Waldes und einbrechen in das warme Haus.
Da war es wieder das leise Klopfen. Es machte ihn wahnsinnig, hat es ihn doch aus seinem friedlichen Nichtssein heraus gerissen. Da war, aber noch was anderes. Die Angst. Er wollte nicht zurück ins Haus, auch wenn dieses mehr Sicherheit versprach, schien der Wald verlockender. Eine widerwärtige Abscheu ergriff ihn. Die Übelkeit zog sich in die tiefsten Gedärme. Er entschied sich nun doch, reinzugehen, auch wenn das Gefühl nicht verschwand.
Die Nachtpilger standen weiterhin unbemerkt und stumm am Waldrand. Er hat sie gesehen und doch nicht erkannt. Sie waren ein Stück weiter. Bald, sehr bald wird sich die Tür für sie öffnen.
Enttäuschungen sind das Ergebnis falscher Erwartungen. Hab Hoffnung und keine Erwartung, dann geschieht dir vielleicht ein Wunder und keine Enttäuschung.