Einer gegen Alle: Oskar Maria Graf *
Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 als Oskar Graf in Berg; † 28. Juni 1967 in New York City) war ein deutsch-amerikanischer Schriftsteller. Seine Romane Der Abgrund (1936) und Anton Sittinger (1937) zählen zu den „scharfsinnigsten literarischen Analysen des Verhältnisses von Kleinbürgertum und Faschismus“. und vieles Weitere aus seinem Leben weiß Wikipedia. Bildnis Oskar Maria Graf (1927) von Georg Schrimpf Nachdem er sich, neben einem Leben mehr im Hintergrund der Räterepublik mit "dem Holländer" gehalten hatte, resümiert er danach die weitere Entwicklung: Einer gegen Alle: Der Roman beschreibt die Zeit nach der Revolution, im Wald, auf Reisen, auch aus der thüringer Bewegung um Max Hoelz, was das dortige kämpferisch- kommunistische Leben in der Provinz streift und dann im bayrischen rechts-militaristischen Polizei-Staat landet, heimatnah und doch fremd geblieben. Erst 1932 erschienen, Neuausgabe Allitera Verlag, München 2014, ISBN 978-3-86906-597-7 Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am genossenschaftlichen Arbeitertheater Die neue Bühne in der Senefelderstraße (am Hbf) beteiligt , wo sich eine Freundschaft mit Bertolt Brecht entwickelte. "1927 gelang Graf mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. In den darauffolgenden Jahren konnte er mit dem Bayerischen Dekameron (1928) und dem Roman Bolwieser (1931) weitere Publikumserfolge verbuchen. Read the full article














