Du vertraust niemanden und gleichzeitig erzählst Du mir Dinge, die Du wahrscheinlich sonst niemanden anvertrauen würdest.

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Du vertraust niemanden und gleichzeitig erzählst Du mir Dinge, die Du wahrscheinlich sonst niemanden anvertrauen würdest.
Ein besonderes Naheverhältnis
An die Menschen, an die man dennoch denkt, trotz dem, was sich alles dazwischen drängt, an die Menschen gilt es, auch wenn man es ohnehin schon tut, besonders zu denken, da einem diese Menschen, egal wie weit sie auch fort sein mögen, oder gar schon an einem anderen Ort nicht mehr von dieser Welt, besonders nahestehen.
Dr. Dr. Immanuel Fruhmann
alias I.G. Fruhmann
Y 8:8; Y 7:14
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Verantwortung
Du hast Recht. Ich habe mir auch Gedanken über das Leben gemacht. Seltsamerweise hatte ich ein ziemliches Tief, verlor kurze Zeit den Sinn meines Lebens, meiner Ziele. Dabei bin ich eigentlich Optimist. Ich hänge auch jetzt noch leicht ab, bin träge, bewegungsunfähig. Ich zwinge mich voranzukommen. Wahrscheinlich benutze ich die aktuellen Geschehnisse als Entschuldigung. Dinge, die ich vorher schleifen ließ, scheinen es nun (endlich) zu dürfen, ich Gaukler. Eigentlich sollte man aus den Ereignissen das Positive erkennen und eigene Lehren ziehen. Ärgerlich, dass man aus der Not oder Depression am erfindungs- und ideenreichsten ist. Mir persönlich ist noch einmal bewusster geworden, wie viel Verantwortung ich für die Menschen trage, die mir nahe sind. Oft nimmt man sich selbst ja nicht so wichtig, aber es war mir nie klar, welchen Halt ich einigen Menschen gebe. Ich sage also meinen Freunden, wie sehr ich sie wertschätze, dass sie keine Selbstverständlichkeit für mich sind. Ich schreibe meiner Schwester, meiner Cousine, meinem Cousin, allen, die mir nahe oder auch nicht sind. Ich habe Angst Jemanden zu vergessen. Die wenigsten reagieren. Das ist seltsam, nicht wahr? Ich frage mich, woran das liegt.
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