Kunstpelz ist ECHT – Fashion Week Berlin 2014
Veröffentlicht am 17.01.2014
Sie windet sich, schreit, versucht dem Schlächter zu entkommen. Doch er ist unbarmherzig: Bei lebendigem Leib reißt er der Frau die Haut vom Körper, Muskeln und Blut sind zu sehen. Als er fertig ist, wirft er den leblosen Rest auf den Müll.
Szenen, wie sie Millionen Tiere täglich auf chinesischen Pelzfarmen erleiden. Zusammengepfercht auf engstem Raum, vegetieren sie bis zur Schlachtung vor sich hin,
bis sie erdrosselt, vergast, erschlagen oder abgestochen werden. Um das Fell nicht zu beschädigen, wird zB ein Stich in die Leiste gesetzt, um das Tier auszubluten.
Manchmal ist es noch nicht tot, wenn die Häutung beginnt. Danach landet das Fell als Kunstpelz deklariert auf dem europäischen Markt, zB als Pelzbommel an Strickmützen.
„Wir möchten mit dieser Aktion auf die grausamen Methoden der Pelzindustrie aufmerksam machen und die Menschen damit aufklären”, erklärt Sandy P. Peng, internationales Tattoomodel, die sich bei Regen und Temperaturen um 0 Grad vor dem Brandenburger Tor häuten ließ. Im Hintergrund: Das Zelt der Fashion Week, Sammelpunkt der Modebranche.
Noch immer verwenden viele Designer Pelz und Kunstpelz in ihren Kollektionen.
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Quelle: Kunstpelz ist ECHT – Fashion Week Berlin 2014