sie greift,
kann nicht begreifen,
und an diesen tagen
fässt sie das leben in zeitlupe an.
nun mitten in bewegungen erstarrt,
in ihren gedanken verharrt,
tragen ihre lippen
ein zartes aber zerstreutes lächeln.
sie möchte einmal dem druck entfallen,
mit offenen augen nichts sehen,
den körper regungslos sein,
und ihr innerstes weh
der weltverschlagenen,
geknechteten seele
im liede ausströmen lassen.
für einen moment nicht-sein müssen.
© j.k / gedankensprache













