Geometrische Opulenz - Haus Konstruktiv Zürich
Geometrische Opulenz - Haus Konstruktiv Zürich. #ausstellung #exhibition #museum #opulenz #geoemetrie #kunst #art #zürich #ausstellungsbesprechung #kritik #sabineschaschl
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Geometrische Opulenz - Haus Konstruktiv Zürich
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Werbung wegen Verlinkung, unbeauftragt und unbezahlt | Schon lange kein SW-Foto mehr gepostet 🤫 Dabei mag ich diese "farbenfrohen" Darstellungen sehr, sozusagen auch eine Art von #Minimalismus. Auch wenn ich sonst eher der #Opulenz zugeneigt bin 😎 Übrigens musste ich bei diesem Foto gar nicht viel Farbe rausfiltern, da die Klamotten sowieso überwiegend in freundlichem 🖤 waren 😁 Photocredits: @letiziaophelia #blackandwhite #bnwportrait #swfoto #swfotografie #bnwfashion #uniqlo #hm #voguegermany #ü50bloggerin #ü50istdasneue40😜 #50plusandfabulous #50plusfashion #dramaqueen #liebstoeckelschuh #fashionblogger_de (hier: Tokio) https://www.instagram.com/p/B4ZwwAhHOC5/?igshid=3e3ps0kz2dih
Und nochmals: #opulenz !! #marcjacobs #newyork #fashionweek #silviabinggeli #fashion_annagrams
Ach Gott, Ascot!
Eine Einladung zum Pferderennen! Oh beautiful English Greens, here I come!
Opulent ist Pflicht, und mein Köpfchen ist in Taft und Seide gehüllt, als ich mich mitsamt Schleier und Krempe aus dem antiken Jaguar XK meines adligen Verehrers manövriere. Als der junge Lord und ich unsere Plätze einnehmen, raunt es in den Rängen, wir sind anscheinend der neueste Talk of the Town. Ich lächle erhaben, und fühle mich fast schon in den Adelsstand berufen. Als das Rennen losgeht, hält all die Ladies und Lords, Windsors und Mountbattens nichts mehr auf ihren Sitzen. Würde mich liebend gern auch dem Rennfieber hingeben, aber immer wenn ich mich vom Freudentaumel mitreißen lasse, verrutscht dieser unsäglich-komplexe Hut, und Schleier und Federn vernebeln mir die Sicht. Es ist wie verhext! Missmutig nibble ich an Gurken-Sandwich und Champagner-Truffles und hoffe darauf, dass zumindest mein Wett-Geld noch nicht verloren ist. Aber das Glück scheint mir nicht hold zu sein auf dieser Insel, mein Wett-Pferd quält sich als Schlußlicht über die Ziellinie – und mein Lord hat sowieso nur Augen für die schlanke, blonde Hut-Kreation neben ihm… Das nennt er feine, englische Art?? Jetzt beginnt es auch noch zu regnen, that's it! Flüchte mich Hals über Kopf ins nächste, freie Taxi zum Flughafen, dieser unverschämt-dämliche Hut ist mein Trinkgeld an den Fahrer. Und jetzt: Farewell forever, Buckingham-Palace! ...more hats gone nuts:
Weniger ist Mehr?
Michelangelo hat seine weltberühmte David-Skulptur aus einem einzigen Block Carrara-Marmor geschlagen. Als er gefragt wurde, wie er dabei vorgegangen sei, soll er geantwortet haben: „Ganz einfach: Ich habe alles weggeschlagen, was nicht David war.“ Das Überflüssige wegnehmen, möglichst alles auf das Wesentliche reduzieren: Dies scheint eine sinnvolle Empfehlung für viele Lebensbereiche zu sein, ganz egal ob es sich dabei um Schminke, den eigenen Satzbau oder die Innengestaltung des neuen Badezimmers handelt.
Italienische Vase aus dem späten 16. Jahrhundert, Courtesy of the Metropolitan Museum of Modern Arts Doch wo beginnt überflüssiger Luxus und was ist ein nettes Extra? Wo fängt der Kitsch an und was ist ein Klassiker? Gerade im Zusammenhang mit Designobjekten stellt sich oft die Frage: Ist das nun Kunst oder kann das weg? Diese und ähnliche Fragen stellt sich das Metropolitan Museum of Arts mit der Ausstellung „Plain or Fancy“. Die Objekte, die aus der Dauerausstellung stammen, fordern ihr Publikum vor den entweder grau oder pink gestrichenen Wänden zu ähnlichen Gedankenspielen heraus. Scheinbar sinnlos-opulenter Schnickschnack, etwa eine Verzierung am Griff eines Kelchs, rückt in ein anderes Licht, wenn der Begleittext erklärt, dass dieser oft für große Trinkrunden und somit für große Alkoholinhalte genutzt wurde und diese Verzierungen dafür sorgten, dass die Hand von dem oft schweren Kelch nicht abrutschte. So wird aus vermutlich Überflüssigem plötzlich etwas Sinnvolles – doch über Geschmack lässt sich auch weiterhin nicht streiten. Denn der ist, zum Glück, nun ja: Geschmackssache.
Wer nun seinen eigenen Geschmack weiter verfeinern möchte, ohne dafür gleich nach New York zu fliegen, kann auf der Website des Metropolitan Museums of Art den interaktiven „Plain or Fancy?“- Test machen oder sich das bisher nur auf Englisch erschienene Buch Decorative Art von Albert Jaquemart zu Gemüte führen. Die Ausstellung „Plain or Fancy? Restraint and Exuberance in the Decorative Arts” ist noch bis 18. August 2013 im Metropolitan Museum of Art zu sehen.