Official music video for Patrick Zigon feat. Lupen Crokan “Manmanlai” | “with a bigly help of my friends EP” released on Tanzbar Kostbar Label | http://tripfabrik.de
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DJs dieser Stadt: Patrick Zigon
Wir hatten sie schon alle: Sixties-Chicks, Bastler, Träumer, Swing-A-Longs und Tausendsassas. Nun ist der melancholische Zigeuner an der Reihe, der von seinem Kämmerlein aus, schon seit gefühltem Anbeginn des Technozeitalters seine Finger im Konstanzer Spiel hat. Jeder kennt ihn. Und wenn doch nicht, hat der Rest zumindest schon von ihm gehört. Lange Sommernächte versüßt er uns mit enormer Klangtragweite - an dunklen tristen Winterabenden denkt er an uns. Was er sonst noch macht? Lest hier!
1. Wer bist du und wie kam es zu deinem Namen?
Mein Name ist Patrick Zigon, ich bin DJ, Producer und Sound Designer aus Konschtanz und sorge mit meinen Labels Biotop & Traumraum seit Jahren für elektronische und nachhaltige Musik ohne Grenzen am wunderschönen Bodensee. Zigon ist der Mädchenname meiner Mutter. Der Name stammt aus Slowenien, normalerweise ist noch ein umgedrehtes Dach auf dem Z - also Ž, und er wird "Schigon" ausgesprochen mit einem ganz weichen "sch". Das habe ich anfangs auch versucht den Leuten zu erklären, ziemlich erfolglos…also einfach Zigon wie Zigeuner. Als DJ führt man ja eine Art Zigeuner-Leben, deshalb finde ich das ganz passend
2. Wo kann man dich treffen?
Meine regelmäßigen Dates sind die monatlichen Traumraum-Residencies in der Rheinterrasse und im Climax Institutes inStuttgart. Momentan liegt mein Fokus auf der Produktion neuer Musik, deshalb bin ich meistens im Traumraum-Studio, wo ich momentan an neuen Singles und Collabo-Alben für das Biotop Label arbeite. Ab Oktober bin ich dann wieder mehr auf Tour - in den bösen kleinen Underground-Clubs dieser Welt.
3. Gibt es einen Moment am DJ-Pult, der dir noch lange im Gedächtnis bleiben wird?
Da gibt's so einige Momente…lustige, denkwürdige, absurde...alles mögliche. Für mich der wohl entschiedenste Moment bisher war, als ich das erste mal in meinem Stuttgarter Resident-Club Climax Institutes aufgelegt habe. Das war im Jahr 1999 - ich hab mich da irgendwie hinter das DJ-Pult gemogelt, obwohl ich nicht gebucht war und den Club mit Schweden-Loop-Techno à la Adam Beyer & Cari Lekebusch zerlegt. Damals lief im Climax eigentlich nur Vocal House. Jaja, der jugendliche Wahnsinn - nicht die feine Art, aber auf jeden Fall ein magischer Moment, an den ich gerne denke, und der mir im Endeffekt die Residency im Climax einbrachte - der Beginn einer großen Liebe. <3
4. Drei Tracks, die bei dir gerade rauf und runter laufen?
Lone - Airglow Fires
CLOSE - Time Fades
Alessandro Crimi & Patrick Zigon - Out Of The Bedroom
5. Mit welchem Getränk kann man dich gerne mal bestechen?
Normalerweise Gin Tonic und an heißen Tagen (ich trau mich kaum es zu sagen): HUGO!
Mehr zu hören gibt's übrigens hier und hier!
time to forget.