Unsere Mittagessenrunde ist ja sehr oft ein Quell unerschöpflicher Inspiration und neulich kamen wir auf das Thema ewig Leben bzw Unsterblichkeit. Keiner der Anwesenden fand übrigens, dass das eine gute Idee wäre, weder die älteren, noch die jüngeren, denn: Es muss Platz gemacht werden für was Neues. Aber weil wir alle irgendwie mit Gentechnik zu tun haben, haben wir die praktischen Aspekte mal durchgespielt, wenn man unsterblich ist und zwar im Sinne von "nicht zu töten". Vermutlich wäre man dann genetisch modifiziert, so die Spekulation und dann bestünde die Gefahr horizontalen Gentransfers. Das wäre, wenn genetisches Material von uns via Viren o.ä. auf andere Organismen übertragen wird. For the sake of the argument nehmen wir jetzt mal an, dass der entsprechende Unsterblichkeits-Vektor universal ist, d.h. für alle Organismen gilt. Zum einen bestünde dann die Gefahr völlig unkaputtbarer Krankheitserreger. Zum anderen - man erinnere sich, wir sitzen beim Mittagessen - gäbe es dann ja auch Tiere, die man nicht mehr töten kann und wie soll man die dann noch essen? Trotz des wilden Spruchs eines Kollegen: "Ach, es wird schon irgendwann aufhören, sich zu bewegen, wenn ich es runtergschluckt habe." fand die Idee immer weniger Anklang, je länger wir darüber nachdachten. Im Großen und Ganzen hofften wir eigentlich alle, dass es nie soweit kommt.