Hab ja gerade zwei Posts zu #Utøya gerebloggt wegen Jahrestag und zum rechtsextremen Terroranschlag in #München am OEZ, was absichtlich (!) am selben Datum 5 Jahre später geschah, wollte ich auch was teilen, aber ich finde nichts dazu!? *hust* (Außer einen von 2017, aber da wird es falsch als "Amoklauf" bezeichnet.)
Also, deshalb kopiere ich hier den Gedenkpost von der Instagram - Seite @muenchen.oez.erinnern
In Gedenken und Erinnerung an die 9 Ermordeten des rechtsterroristischen OEZ-Anschlags vom 22.07.2016
Armela Segashi (14)
Can Leyla (14)
Dijamant Zabërgja (20)
Guiliano Kollmann (19)
Hüseyin Dayıcık (17)
Roberto Rafael (15)
Sabine S. (14)
Selçuk Kılıç (15)
Sevda Dağ (45)
Heute sind 8 Jahre nach diesem rassistischen und rechtsterroristischen Anschlag vergangen.
Wir kommen heute zusammen, um euch zu gedenken. Wir werden euch nicht vergessen. Ihr bleibt immer in unserer Erinnerung.
Am 28.10.2022 veröffentlichte das ZDF-Magazin Royale einen 173 Seiten langen Geheimbericht vom hessischen Verfassungsschutz, der ursprünglich bis zum Jahr 2134 unter Verschluss gehalten werden sollte.
(Wir verweisen an dieser Stelle nochmal auf unsere Broschüre „Der rechte Terror“ zum Thema Rechter Terror und seiner Verstrickung mit dem Staat. Link: Der rechte Terror in Deutschland)
Was war da…
Rechte Netzwerke Die Anstalt vom 11.02.2020 Politsatire mit Claus von Wagner
Die Anstalt vom 11.02.2020
ZDF-Politsatire mit Claus von Wagner
Die Redaktion von “Wagner’s Late Night” hat ein rechtes Terror-Netzwerk aufgedeckt. Gemeinsam mit Bedenkenträger Till Reiners präsentiert Claus von Wagner die Ergebnisse der monatelangen Recherche an der berühmt-berüchtigten Anstaltstafel.
Die Anstalt vom 11.02.2020 | Rechte Netzwerke (more…)
Incels | Die Wut der Unbegehrten Die Community der Incels ist eine der dunkelsten Besenkammern des Internets. Der hier kultivierte Hass junger Männer reicht allerdings weiter.
NPP 194 – Der Netzpolitik-Podcast vom 18.01.2020
Sie halten Sex für ein Grundrecht, tauschen sich in Foren über ihre eigene Hässlichkeit aus und feiern Attentäter als Heilige und Helden. Die Community der Incels ist eine der dunkelsten Besenkammern des Internets. Der hier kultivierte Hass junger Männer reicht allerdings weiter. Wie diese Gemeinschaft des Selbstmitleids tickt, erklärt die…
Düsseldorf/Ganderkesee (ots/fs) – In welchem Land leben wir eigentlich, in dem rechter Terror einen Politiker so in die Enge treibt, dass er nach Hilfe, Schutz, gar nach einer Waffe ruft? Der Hilferuf des Kamp-Lintforter Bürgermeisters – nur so ist sein Antrag auf Erteilung eines Waffenscheins zu werten – ist lange ungehört geblieben. Zu lange.
In Halle wurde eine Synagoge angegriffen - am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. Veronique Brüggemann erklärt, warum das die jüdischen Gemeinden besonders hart trifft.
“Am Mittwoch, am Jom Kippur, gab es in Halle, Sachsen-Anhalt, einen Angriff mit Schusswaffen bei dem zwei Menschen starben. Der mutmaßliche Täter versuchte erfolglos, in die dortige verschlossene Synagoge einzudringen. Zahlreiche Gläubige hatten sich dort versammelt. "Der Täter schoss mehrfach auf die Tür und warf auch mehrere Molotowcocktails, Böller oder Granaten, um einzudringen. Aber die Tür blieb zu, Gott hat uns geschützt. Das Ganze dauerte vielleicht fünf bis zehn Minuten", sagt der Gemeindevorsitzende.
Der Angreifer hat seine Tat gefilmt, in dem Video schimpft er über Juden, die Ermittler gehen jetzt von einem antisemitischen und rechtsextremen Motiv aus.
Es gibt keinen friedlicheren Tag als Jom Kippur. Und es gibt keinen, an dem die jüdische Gemeinde so schutzlos, so verletzlich ist.
Es war kein Zufall, als die arabischen Staaten 1973 Israel genau an Jom Kippur den Krieg erklärten. Eine Armee ist schwer zu mobilisieren, wenn fast das ganze Land im Familienkreis fastet, in der Synagoge betet und auf Strom und Telekommunikation verzichtet.
Wer an diesem Tag eine Synagoge angreift, weiß vermutlich, dass dort Juden beten. An einem Tag, der ihnen heilig ist wie kein Zweiter. Er weiß wohl, dass dort vermutlich mehr Menschen sind als an jedem anderen Tag. Wer so etwas tut, hat es vermutlich geplant.
Wer ausgerechnet an Jom Kippur eine Synagoge angreift, will vermutlich genau das: Juden ihren heiligsten Tag mit Angst und Schmerz füllen, statt mit Frieden und Versöhnung. Und sie daran erinnern, dass sie nirgendwo sicher sind. Ausgerechnet in Deutschland. Ausgerechnet an Jom Kippur.“ - Veronique Brüggemann