Die Rolle der Medien in Sachen Kriminalitaet
Zusammenfassung der „Crime & The Media“ Powerpoint-Präsentation + Klassendiskussion
Die Medien haben einen moralischen Pflicht, die Wahrheit zu sagen.
Die Medien gestalten unsere Ideen, Fürchte und Faszination mit Kriminalität;
Für einige Leute handelt es sich bei den Zeitungen/Zeitschriften/Fernsehsendungen um das einzige Mittel, etwas über Kriminalität zu lernen.
Die Ängste von Otto Normalverbraucher werden meistens durch die Medien gestaltet.
„Sensibilisierung“ der Öffentlichkeit – wir werden von den Medien dazu gezwungen, bestimmte Aktivitäten für Verbrechen zu halten.
Deviancy Amplification – eine sogenannte Verstärkung der Abartigkeit, d.h. minderschwere Straftaten werden in der Presse als schwer bzw. gewöhnlich dargestellt. Das „kriminelle“ Verhalten wird dadurch verherrlicht.
Moralpanik – die übertriebene Idee, dass das Verhalten einer bestimmten Gruppe (eines sogenannten Volksteufels) der Gesellschaft droht.
Isolierte, minderschwere kriminelle Vorfälle werden durch die Medien übertrieben und in große Gesellschaftsprobleme verwandelt.
Die Medien konzentrieren sich auf Symbole, die dann das „Problem“ vertreten (z.B. lange Haare, Kleider usw.)
· Der Fußball-Hooliganismus in den 80/90er Jahren
· Islamistische „Terroristen“?
· Messerangriffe / Bandenkriminalität
Die Zeitungen spielen dann die Rolle des „Gesellschaftschützers“ (Moral crusader); vielleicht verhindern sie dadurch die Ermittlungen der Polizei.
Moralpanik als altmodisches Konzept.
Straftaten als Spektakel / Schauspiel – die „Zuschauer“ werden gleichzeitig abgeschrocken und verführt/fasziniert à Infotainment = die unterhaltsame Wissensvermittlung. Ziel der Journalisten ist es, Zeitungen zu verkaufen.
Die Presse verzerrt die gesellschaftlichen Perspektiven und kontrolliert was wir wissen:
- Darstellung der Opfer / Verbrecher
- Tagelange Berichterstattungen über spezifische Verbrechen / Opfer (z.B. entführte Kinder cf. Madeleine McCann)
· Marxistische v Interpretative v Funktionalistische / Pluralistische v Feministische v Postmoderne Theorie über Medien und Kriminalität