Sancta Simplicitas im Selbstverlag
Gestern habe ich eine Leseprobe hier gepostet (von der ich hoffe, dass sie wenigstens ansatzweise Interesse hervorgerufen hat?)
Worum handelt es sich bei „Sancta Simplicitas“?
Ganz weit runtergebrochen, um ein kreatives Kind von mir und Tesla (wir teilen uns das Sorgerecht), entstanden, als ich sie mal in Erfurt besucht und zu einer Vorlesung begleitet habe. … sagen wir mal, das Konzil von Nicäa KANN interessant aufbereitet werden – war es in dem Fall aber nicht.
Unser Standardmittel um nicht einzuschlafen – schreiben. Worüber schreiben wir? Nun, wo wir schon mitten in der Kirchengeschichte drin sind, warum nicht einen sehr blutigen und düsteren Teil aufgreifen?
Daraus erwuchs sich dann die Rohfassung. Vor einer ganzen Weile haben wir dieses Monstrum aus Text dann überarbeitet, korrigiert, geglättet, historische Fehler ausgemerzt (an dieser Stelle noch einmal: vielen Dank an die Klosterbibliothek in Dillingen. Und... es tut mir wirklich, WIRKLICH Leid. Auch danke an meinen Dozenten für Geschichte des Mittelalters, der wohl nie erfahren wird, wie viele schlaflose Nächte er mir erspart hat) - und das fertige Manuskript auf die Reise geschickt.
Was wir dabei nicht bedacht haben, war, dass Novellen heutzutage ein eher ungwöhnliches Format sind.
Kurz – irgendwann reichte es uns. Was dabei rauskommt, wenn es uns reicht, ist: ein Buch von ca 8-10€, vollgepackt mit einem guten Schwung Illustrationen im Selbstverlag (kann man das so nennen?), das wir zur YaYuCo 2014 vorstellen werden. Zwei ziemlich hochgepumpte Autorinnen, die akut nervös hin und her hibbeln und sich freuen.
Eine Leseprobe, die das erste Kapitel umfasst.
Und ein Ruf, der da durch die weiten Ebenen des Internet hallt, in den Tälern und Schluchten tumblrs ein Echo gibt: „Wer neugierig geworden ist, möge Ende Oktober nach Dachau auf die YaYuCo eilen. Oder eine Vorbestellung entweder bei mir oder bei Tesla hinterlegen.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.