Text to Image API | Schellack-Platte am Grammophon #text2img, Bild 2: Audio Kassette #stablediffusion DeepAI #craiyon #dalle #dalleMini

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Mein entzückendes Fräulein... 😎 Tolle #Schellackplatte, vermutlich aus den späten 1920er oder frühen 1930er Jahren, erschienen auf dem Gloria Label. Gesang: Ludwig Bernauer, Orchester der Scala, Berlin (unter der Leitung von Otto Stenzel). #jukebox #wurlitzer #wurlitzer1650 #wurlitzer1600 #wurlitzerjukebox #thenamethatmeansmusictomillions #musictomillions #1950s #1953 #1954 #78rpm #rockabilly #rocknroll #midcentury #madeinusa #schellack #78upm #gloriarecords #shellacrecords #1920s #1930s #theroaring20s #theroaringtwenties #tanzmusik #tanzplatte #tanzorchester #elektrischeaufnahme (hier: Oberdischingen) https://www.instagram.com/p/B7wix7NlbrU/?igshid=1y2d4mal5ghub
22. September 2018
Halt so ein Gerät aus dem 20. Jahrhundert, das Platten abspielt
Der Gastgeber möchte uns seine Neuanschaffung vorführen. Er trägt einen Koffer aus dem Nebenzimmer herbei und klappt ihn auf. Es ist ein Koffergrammophon! Mit einer Kurbel zum Aufziehen!
Wir hören die Schellackplatte, die beim Kauf inbegriffen war, und Gast J. nimmt ein Foto oder ein Video davon auf. Das sehe er jetzt nicht ein, sagt Gast A., dass man das unbedingt dokumentieren müsse: er sei schließlich noch mit solchen Geräten aufgewachsen. Ich frage überrascht nach, denn A. sieht nicht aus, als sei er hundert Jahre alt, eher wie Mitte dreißig. Vielleicht stelle ich mich beim Nachfragen ungeschickt an, jedenfalls kann ich nicht viel aus ihm herausholen, es scheint mir aber, dass Plattenspieler der 1980er Jahre und dieses Gerät für ihn dasselbe sind.
Jetzt sagt auch J., er habe solche Geräte bisher nur bei YouTube gesehen und manchmal auch bei Leuten im Regal, aber noch nie in Betrieb. Sie seien oft kaputt oder würden jedenfalls nicht mehr benutzt. J. ist unter dreißig, Musiker, und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch er einfach normale Plattenspieler meint. Es gelingt mir nicht, den beiden meine Überraschung zu übersetzen, ich versuche es mit "für mich ist das so, als sagte jemand beim Anblick einer Pferdekutsche ‘klar, Autos, die kenne ich’”, aber erfolglos.
(Kathrin Passig)
#Charleston 🎶 #roaringtwenties #Grammophon #78rpm #HisMastersVoice 🎧🐕 #Schellackplatte @mastertheodore
Das Grammophon: ein Holpern, ein Schwingen, ein Ton!
Die Mechanik eines Grammophons ist das grundlegende Prinzip der Modernen Musikwiedergabe. Wie aber konnten die gespeicherten Klänge ohne elektrische Verstärkung zum Hörer gelangen? Und wo ist die Musik auf den Platten eigentlich genau gespeichert?
Klangspeicher Platte: In den Rillen verbirgt sich ein Mikrokosmos an Unebenheiten.
Das Geheimnis der mechanischen Plattenwiedergabe ist so einfach wie faszinierend: die Musikinformationen werden in die Wände der schneckenförmig verlaufenden Rille eingeprägt. Die Stahlnadel senkt sich tief in diese Rille hinab. Bei der Wiedergabe wird die Nadelspitze durch die Unebenheiten mechanisch abgelenkt - sie beginnt seitlich zu holpern. Dieses "Holpern" nimmt der angehängte Tonarm auf und überträgt es auf eine Membran. Das "Holpern" wird so zum "Schwingen". Die schwingende Membran wird schließlich über einen Schalltrichter verstärkt. Im Prinzip hört man alles, was sich innerhalb der Rille so angesammelt hat: deshalb auch das Knistern und Kratzen - wenn die Nadel auch kleinste Staubpartikel erfasst. Der Schall wird sogar über ein dünnes Papier verstärkt: wer schon einmal die Spitze einer Papierkante in die Rille einer laufenden Schallplatte gehalten hat, kann es hören! (Bildnachweis: Wikimedia Commons)
Der Erfinder der Schallplatte: Emile Berliner
Bereits 1886 liessen Chister Bell und Charles Tainter das "Gram-o-phone" patentieren, das nach dem gleichen Prinzip wie Edisons Phonograph funktionierte, aber statt Stanniolpapier eine Wachsfolie verwendete. 1887 stellte Emile Berliner eine Weiterentwicklung des Grammophones her und schrieb ein umfangreiches Patent. Bestandteil seines Patents war ein scheibenförmiger Tonträger: Er selbst bezeichnete die Scheibe in seiner deutschen Muttersprache als "Schallplatte".
Berliners erste Schallplatte bestand aus Glas, die mit Ruß und Leinöl überzogen war. Später verwendete Berliner eine mit Wachs überzogene Zinkplatte.
Emile Berliner (1851-1929) mit dem ersten Modell seines Gram-o-phone (griech.: gramma, "Schrift" und phone, "Stimme, Laut, Ton"). Berliners Platten-Grammophon sollte sich als Segen für die Musikindustrie erweisen. Mit dem Grundstoff „Schellack“ konnte er die neuen Schallplatten ab 1895 schnell genug und günstig für den neuen Tonträgermarkt vervielfältigen - ein wichtiger Vorteil gegenüber den schwer reproduzierbaren Zylindern Edisons. Die marktreifen Gram-o-phone waren zwar nicht für Aufnahmen geeignet, erreichten jedoch eine bessere Klangqualität als alle Phonographen zuvor. Obwohl Edison bis 1929 weiterhin Zylinder fertigte, besiegelte die Platte schließlich das Schicksal des Zylinders.
Eine zerbrechliche Mischung aus Gesteinsmehl, Kohlenstaub und Tierhaaren - Berliners Schellackplatten sollten fast 60 Jahre den Ton angeben.
Bildnachweis:U.S. Department of the Interior, National Park Service, Edison National Historic Site, Wikimedia Commons