"Manchmal verfallen wir, weil wir immer wieder glauben, vertrauen, hoffen - wollen. Weil wir die Erinnerung falsch geschmückt haben. Wie wir das so machen, wenn wir an etwas festhalten. Wir wollen gar nicht den Menschen, der jetzt, manchmal Jahre später vor uns steht. Wir wollen die Vorstellung die wir von ihm haben. Wir wollen die Emotionen, die diese Vorstellung in uns auslöst. Wir wollen glorifizieren, erzählen uns, dass wir für die große Liebe leiden, die wir nicht haben können, als wären wir romantische Helden, während wir eigentlich einfach nur allein sind. Und einsam. Das ist die Realität. Heftiger, härter, stärker - als jedes Kryptonit."
Vielleicht bist du doch nicht mein Kryptonitmensch. | Schnell.liebig - Lina Mallon










