Wir wollen noch Seehunde sehen, also fahren wir heute wieder eine knappe halbe Stunde Nordwärts nach Cayeux-sur-Mer. Gemäss Google ist hier die Chance gross diese auch zu sehen. Wir quartieren uns auf dem Campingplatz Les Galets de da la Molliere ein. Dieser Platz hat sogar ein beheiztes Pool, ansonsten ist es ein ganz einfacher Platz ohne Brotservice! Mit dem Velo fahren wir die 3.5km nach Le Hourdel. Das ist der äusserste Zipfel mit ein paar Häusern und Fisch verkauf ab Boot. Wir sehen die Seehunde, diese sind aber noch zu weit draussen. Gemäss angeschlagener Tabelle ist am Samstag 10.15 der tiefste Wasserstand bei Ebbe.
Am nächsten Tag stehen wir früh auf, 08.00 Uhr. Nach einem kurzen Morgenessen nehmen wir die gleiche Strecke noch einmal unter die Räder. Es ist noch kalt, aber die Sonne wärmt einem schon. In Le Hourdel wimmelt es schon von Menschen, die meisten haben sich einer Führung angeschlossen. Da diese nur in Französisch durchgeführt werden, machen wir uns selbst auf die Suche. Das Wasser fliesst immer noch Rückwärts, aber wir müssen die Schuhe ausziehen, damit wir über den flutschigen Sandboden marschieren können. Plötzlich wimmelt es im Wasser von Seehunden, alle schwimmen mit dem abfliessenden Wasser zurück ins Meer. Sehr wahrscheinliche schwimmen sie einfach den Fischen hinterher und können diese so besser schnappen. Der Sandboden gleicht nun einer Mondlandschaft.