Gedanken
4. Januar 2022
Ich habe mir das hier jetzt lange überlegt, es hängt immer wieder in meinem Kopf, ich denke darüber nach und verschiebe den Gedanken auf später.
Aber ich habe Gedanken und irgendwie will ich die einfach mit der Welt teilen, vielleicht denken einige auch einfach so, wer weiß?
Ich liebe das Weltall. Es ist für mich unvorstellbar groß. Und es ist voll, aber auch gleichzeitig leer. Das Weltall ist voller Planeten, Sternen, Asteroiden und schwarzer Löcher. Galaxien, in denen sich alles sammelt. Milliarden von Sternen auf einem riesigen Haufen, dazu noch viele mehr Planeten. Es ist riesig! Und doch so leer...!
Ich liebe es, in diese beinahe unendlichen Weiten zu schauen und nachzudenken. Sterne sind etwas wundervolles! Sie leuchten, ganz von selbst und lassen dabei den Himmel in der Nacht funkeln. Für mich gibt es nichts schöneres, als in den Sternenhimmel zu schauen und nachzudenken.
Und worüber denke ich so nach? Über ganz vieles! Über mein Leben, wie es bisher lief und jetzt läuft. Über die Arbeit. Über meine Freunde. Und auch oft über die Zukunft.
Und dann Stelle ich mir die Frage: Wie wird meine Zukunft aussehen? Ist sie so, wie mein Leben in den letzten 21 Jahren lief oder ändert sich noch was? Was, wenn sich nichts mehr ändert? Was, wenn sich zwar etwas ändert, aber alles in die falsche Richtung? Und werde ich mich selbst auch verändern? Bin ich überhaupt so richtig, wie ich bin?
Sehr sehr oft fehlt mir genau in diesem Moment jemand, der an meiner Seite ist und mit mir in die Sterne schaut. Diese Person fehlt mir zwar immer, da ich alleine Sterne schauen gehe, aber in diesem Momenten fehlt sie ganz tief in mir. Und dann fühlt es sich an, als gäbe es ein Weltall in mir. Gefüllt von unendlich vielen Gefühlen, Gedanken und Träumen. Aber doch so leer. So viel Platz zwischen all diesen Emotionen. Und es fehlt etwas, das diesen Platz ausfüllen kann. Es fehlt jemand, der sich mit mir die Sterne anschaut. Wie sie funkeln und über den Nachthimmel ziehen. Wie sie in den Sternbildern zu sehen sind. Mit dieser Person kann man sich über die Schönheit des Nachthimmels unterhalten. Philosophieren, was es dort draußen sonst noch alles gibt und was es vielleicht nicht gibt. Man kann mit ihr lachen und weinen. Einfach alle Gefühle ausschütten und vor sich ausbreiten und man weiß, dass sie in guten Händen sind.
Diese Person fehlt. Ein Sternengucker.
Und oftmals Stelle ich mir die Frage: Suchen wir nicht alle irgendwo unseren Sternengucker?













