So happy for my Austrian boys, Marcel Hirscher and Roland Leitinger, actually Gregor Schlierenzauer congratulating them in the comments of Marcel post made my day, amen
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Thank you @alpinestyle56 for the hat!!! #thinksnow #fis #stmoritz2017
Mountain life be like: beautiful and relaxing despite the crazy wind. What do you use to protect your skin form the aggression of cold wind? I usually call in @nyr_official #wildrosebeautybalm, it shields, protects and soothes. And can be used is so many different ways! Curious about it? I'm preparing a review! #nealsyardremedies #nealsyard #coldweather #stmorit #stmoritz2017 #topoftheworld (presso Sankt Moritz)
This years St. Moritz Art Masters #galeriefreitag1830 and I will show A largest blood red resin sculpture #artmasters #stmoritz2017 #stmoritzartmasters #art #exhibition #resin #sculpture (at Sankt Moritz)
@judas_arrieta member of #arttoygama will be part of HONEY BADGER TAKES OVER | ST.MORITZ.23 August-3 September. @honeybadgerdecks #honeybadgerdecks #honeybadgertakesover ... A pop up art exhibition in St.Moritz this summer. #stmoritz #stmoritz2017 #artexhibition #popupgallery #skateboardart #longboardart #spraypaint #urbanart #longboarding #spraypaint #juxtapoz #hifructosemag #streetartiseverywhere #beautifulbizarre #hypebeastyle #highsnobiety #hifructosemag #juxtapoz #beautifulpeople #beautifulbizarre #capturedconcepts #createxplorer #thecreatorclass #jointheclass #createexplore #cheezemag #illgramers #peoplescreatives #streetmagazine #urbanoutfitters
@sharonstone - so looking forward to the #charitygaladinner with you! #michelcomte #sharonstone #Tsüri #stmoritz2017
Schlechtes Wetter? War da was?
Vernebelte Sichtverhältnisse, starker Wind oder einfach nur Kaiserwetter - und manchmal sogar „anhaltender Medaillenregen“: Das Wetter war bei der Ski-WM St. Moritz 2017 neben dem sportlichen Geschehen das Thema Nummer eins. Und manchmal auch das einzige Thema, denn zwei Tage gab es bis auf wetterbedingte Absagen nichts zu berichten. Und spätestens jetzt weiß jeder Skifan, wo die Maloja-Schlange zubeisst.
Bange Minen. Angespanntes Warten. Gleich wird Wetterexperte Felix Blumer von SRF Meteo beim Team Captains' Meeting, bei dem wichtige Informationen für den nächsten Renntag besprochen werden, die Prognose für den nächsten Tag vorstellen. So oder so ähnlich können Sie sich die ersten Abende an der Ski-WM vorstellen.
Pistenarbeiter im Nebel. Für die Herrenabfahrt hiess es am 11. Februar “Stop”. Foto: agence zoom
Es ging schon gut los. Die zwei Abfahrtstrainings, mit denen die erste WM-Woche starten sollte, fielen zwar nicht dem frischen Schnee (nochmal ein dickes Lob an die Pisten-Crews!), aber dem starken Wind zum Opfer. Aus Sicherheitsgründen liess der Rennleiter keinen Athleten den Berg hinunter. Nur für eine Besichtigung hatte es gereicht. Und heimlich rieben sich die Schweizer die Hände – sie hatten schliesslich auf ihrem Hausberg trainieren dürfen und sahen sich bei Trainingsausfall im Vorteil.
Der erste eigentliche Renntag verlief dann zumindest von den Rennen her planmässig (ausser, dass es nicht gleich die erste Goldmedaille für die Schweiz gab, aber immerhin gewann Lara Gut Bronze). Allerdings wurde das Abfahrtstraining der Männer in den Vormittag verlegt – einfach nur um sicher zu sein, denn für den Nachmittag war wieder Wetter-Ärger angekündigt. Das gleiche Spiel am nächsten Tag: Erst das vorverlegte Damen-Training, dann der Super-G der Männer. Ganz ohne Schweizer Edelmetall.
Welcome to the jungle
Am Donnerstag, dem zweiten Trainingstag, biss dann die Maloja-Schlange zu - das Phänomen, das bislang nur Oberengadin-Kenner beschreiben konnten. Jetzt weiss jeder Ski-Fan und jeder Journalist – sogar die Reporter aus dem Ausland – was mit „Maloja Snake“ gemeint ist: die Nebelschwaden, die sich durchs Tal ziehen und sich allgemein häuslich einrichten, wenn sie schon einmal da sind. Gut für Landschaftsfotografen, schlecht für Abfahrtstrainings.
Dann gestand das Wetter der Ski-WM eine kurze Verschnaufpause zu. Die Super-Kombination der Damen verlief wettermässig ganz nach Plan und für die Gastgeber sogar besser als erwartet – mit zwei Medaillen. Allerdings mit einem Wermutstropfen: dem WM-Aus von Lara Gut. Und mit einem grossen Fragezeichen in wettertechnischer Hinsicht, denn die Vorhersage für den Samstag sorgte bei den Veranstaltern für eine schlaflose Nacht.
Super-Wetter-GAU und Super Speed Sunday
Die Prognose stellte sich unglücklicherweise als treffend heraus. Das Zielgelände in Salastrains sowie die Berninagruppe lagen im strahlenden Sonnenschein, aber auf der Strecke der Herren-Abfahrt hielt sich der Nebel hartnäckig. Der Start wurde mehrfach verschoben und am Ende musste das Rennen abgesagt und auf den Sonntag verschoben werden. Die Athleten nahmen es gelassen, die Zuschauer auch. Denn sie durften am Sonntag dann nochmal ins Zielgelände und sich die Abfahrt der Herren und der Damen anschauen. Wer kann da sauer sein?
Kaiserinnenwetter: Wendy Holdener tanzt im Slalom Silber entgegen. Foto: agence zoom
Der Sonntag brachte dann tatsächlich das erhoffte Wetter und damit auch das erhoffte Abfahrtsspektakel auf der Corviglia. Das Damen-Rennen läutete den Super Speed Sunday ein. Das Wetter pfuschte dann doch noch kurz dazwischen, denn wegen vernebelter Sichtverhältnisse wurde das Herren-Rennen nicht vom freien Fall gestartet, sondern vom Kombi-Start etwas tiefer. Allerdings versetzte Beat Feuz mit einer Wahnsinns-Fahrt und der Goldmedaille die 30'000 Zuschauer auf Salastrains und die gesamte Schweiz in Freudentaumel. Ein Tag für die Geschichtsbücher.
Champagner-Klima und Kaiserwetter
In der zweiten Woche legte sich das Wetter dann richtig ins Zeug - und machte alles wieder gut. Die wechselnden Bedingungen beim ersten Lauf des Herren-Riesenslaloms waren nur noch eine kleine Fussnote. Beim Team Captains' Meeting spielte das Wetter kaum noch ein Rolle, jetzt ging es eher vergnügt zu. Stimmungsvoll war vor allem der Moment, wenn jede einzelne teilnehmende Nation aufgerufen wurde und ihre Anwesenheit per Zuruf bestätigen musste. Bei insgesamt 76 Nationen (!) konnte das schonmal etwas länger dauern.
Das Wetter sorgte nur noch für positive Schlagzeilen. Das Champagner-Klima beflügelte Luca Aerni, der überraschend zum Titel in der Herren-Kombi stürmte. Kaiserwetter gab es für König Marcel, Reine Tessa und Queen Mikaela. Mikaela Shiffrin verteidigte ihren Titel im Slalom, Tessa Worley krönte ihre Form mit Gold im Riesenslalom und Marcel Hirscher gewann nicht nur sein zweites Slalom-Gold, sondern auch seinen ersten Titel im Riesenslalom – strahlende Athleten und strahlende Zuschauer unter der strahlenden St. Moritzer Sonne.
Schlechtes Wetter? Wo? Wann? War das was?
Gut für Fotografen, schlecht für Abfahrtstrainings: Nebelmeer am Fusse von Salastrains. Foto: Ski WM 2017
Viele Tops, ein paar Flops – ein Saisonrückblick
Beat Feuz
Der Emmentaler ist ein Phänomen. An regelmässiges Training ist mit seinen ramponierten Knien nicht mehr zu denken. Und dann steht Feuz bei der Heim-WM am Start der Abfahrt, das ganze Land will sehnsüchtigst diesen Titel - und Feuz lässt sich weder von der Verschiebung wegen Wetter irritieren, noch vom Erwartungsdruck und fährt einfach runter, als sei es das einfachste der Welt.
Lara Gut
Sie schrieb die herzzereissendste Geschichte der WM: Mit Bronze im ersten Rennen nahm sie allen Druck vom Team. Wer konnte da ahnen, dass es ihre einzige bleiben würde. Drei Tage später riss das Kreuzbandriss, die Saison vorbei. Gut zeigte sich auch in dieser für sie tragischen Zeit als grosser Champion. Sie lamentierte nicht, sie schrieb, sie habe nach dem Gewinn des Gesamtweltcups immer wieder das Gefühl gehabt, der Körper wolle eine Pause, die sie ihm nicht geben konnte. Jetzt hatte er sie, und Lara Gut zeigt, was es heisst, einen Rückschlag als Chance zu sehen.
Marcel Hirscher
Es wäre nur normal, wenn “hirschern” eines Tages den Weg in den österreichischen Duden findet. Als ein Superlativ, den man nicht mehr steigern kann. Zweimal Gold bei der WM in St. Moritz, ein paar Wochen später bekommt er zum sechsten Mal in Folge die grosse Kristallkugel für den besten Skifahrer der Saison überreicht. Er ist endgültig der beste Skifahrer aller bisherigen Zeiten und das Schönste: Marcel “hirschert” weiter.
Wendy Holdener
Der erste WM-Sieg einer Schweizerin seit Sonja Nef 2001, die erste Medaille an einem WM-Slalom einer Schweizerin seit Karin Roten - Wendy Holdener schrieb mit Gold (Kombination) und Silber (Slalom) Geschichte auf der Corviglia. Gemeinsam mit Michelle Gisin (Silber Kombination, auf dem Bild mit der Nr. 13) zeigte sie eindrücklich, dass das Schweizer Frauenteam nicht mehr auf Lara Gut angewiesen ist, wenn es um Medaillen geht. Holdener soll die nächste Generation auf die höchste Stufe führen, und sie hat den Charakter, genau diese Teamleaderin zu sein.
Die Norweger
Aksel Svindal verletzt, Kjetil Jansrud krank, Henrik Kristoffersen (Bild) ausser Form. Für das starke norwegische Team war St. Moritz eine Enttäuschung. Zwar gab es einmal Silber (Jansrud im Super-G) und einmal Bronze (Leif Kristian Haugen im Riesenslalom), aber das war nicht das, was sich die “Elche” erhofft hatten. Vor allem Kristoffersen schmiss Stöcke und Handschuhe stinksauer in den Schnee: klar, nach zwei vierten Plätzen in Slalom und Riesenslalom. ärgerlicher geht es nicht.
Alexis Pinturault
Immerhin Gold mit dem Team… aber wird Alexis Pinturault so denken? Oder fragt sich der dreimalige Saisonsieger im Weltcup immer noch, warum er ausgerechnet in St. Moritz, im wichtigsten Rennen der Saison, nur Siebter wurde? Pinturault war eine der grossen Enttäuschungen der WM, das mochte er selbst gar nicht leugnen. “Ich verlasse St. Moritz mit dem Gefühl des Frustes und der Tristesse.”
Felix Neureuther
Der Bayer ist ein Unikum. Wer die Pressekonferenz nach dem Slalom erlebt hat, weiss, warum Neureuther überall so beliebt ist. Denn er übernahm nach dem Gewinn der Bronzemedaille die Rolle des Moderators und führte mit dem Zweitplatzierten Manuel Feller (Ö) eine Art Kabarett hin, das vom Feinsten war. Zudem brachte Neureuther mit seinem dritten Rang das bis dahin so enttäuschende deutsche Team in letzter Sekunde in den Medaillenspiegel.
Sofia Goggia
Was für ein Temperament, was für eine Frau! Sofia Goggia rockt den Frauenrennsport, dass es eine wahre Freude ist, ihr zuzuschauen. Im Rennen geht sie permanent ans Limit, nach dem Rennen ist sie Emotion pur. Und wenn sie auf dem Podium lauthals die italienische Hymne mitsingt, bleibt eh kein Auge trocken. Goggia mag “nur” eine Bronzemedaille geholt haben in St. Moritz, aber sie ist genau der Typ, den der Skisport braucht. Und weil sie ausser im Slalom in jeder Disziplin aufs Podest fahren kann, wird sie schon im kommenden Winter die grosse Kristallkugel nur ungern einer anderen überlassen.
Lindsey Vonn
Aus im Super-G, nur Rang 5 in der Kombination, und auch “nur” Bronze auf der Abfahrt. Eine WM zum Vergessen für die Speed-Queen? Wer so denkt, kennt Lindsey Vonn nicht. Strahlend sass nach Rang 3 in der Pressekonferenz und erzählte, wie stolz sie darauf sei, dass sie nun die älteste Medaillengewinnern an einer WM ist. Das ist Lindsey Vonn, immer auf der Suche nach Rekorden, nach dem Limit. Sie wird noch bis kommenden Winter weiterfahren, Olympia in Südkorea ist ihr grosses Ziel - wer sie abschreibt, hat schon verloren.
Mikaela Shiffrin
In St. Moritz zum dritten in Folge Slalom-Weltmeisterin geworden, dazu Silber im Riesenslalom, einmal Olympiasiegerin, 31 Weltcupsiege (Rang 9 der ewigen Bestenliste). Das ist eine unfassbare Bilanz, und sie wird noch unfassbarer, wenn wir von einer 22-Jährigen reden. Mikaela Shiffrin ist die Perfektion in Person, und dabei hat sie in den Speeddisziplinen noch gar nicht richtig angefangen.