* * * Wann kommt der Tag, dem keine Nacht mehr folgt? Wann kommt der Traum, den kein Erwachen einreißt? Ich kenne eine Stadt, die fast wie Wein heißt. Da sind die Klänge lang und ungebeugt. Ich träume viel zu lang schon von der Stadt. Von ihren Gassen und von ihren Gärten. Zwei Hände gab es schon, die mich entkernten, und einen, der mich eingeladen hat. Aber der falsche war es. Und ich tat die Dinge, die ich gut verschlossen tue, und lief mit Überlegung und mit Ruhe über den dünnen, angespannten Draht, der hielt und hielt. Ich konnte noch nicht hin. Ich schloss den Traum und seinen weinverwandten, gesungnen Namen ein. Nur Freunde kannten, dass ich recht schwer erkrankt und leidend bin. — Aber ich höre wieder tief und klar das Weh, dem ich erlag, und kann nicht flüchten. : So ist es immer mit den schlimmsten Süchten, die drin gehalten werden Jahr für Jahr. Ich weiß, ich werde einreißen und fallen, wenn ich die Stadt erblicke, die mich träumt, denn meine Wellen-Seele überschäumt an den Vokalen; — ja: an ihnen allen! …



















