Ich kann kaum atmen. Man würde sagen können ich sei ein Fiat: Fehler in allen Teilen.
Ich liebe mit einer Kraft, die mich selbst überfordert.
Wenn ich liebe, gebe ich alles. Mit jede Faser, jeden Atemzug, jeden Gedanken. Wenn du mir Liebe zurückgibst, ist das für mich wie Luft nach langem Tauchen. Ich kann plötzlich wieder atmen, mein Herz schlägt leichter, die Welt wird still.
Aber gerade das ist mein Irrtum:
Ohne es zu wollen, fange ich an zu klammern, nicht aus Schwäche, sondern aus Überfülle.
Meine Liebe ist kein stilles Licht, sie ist ein loderndes Feuer. Schön, aber schwer zu ertragen. Sie will halten, retten, heilen, umfassen. Aber sie drückt, sie zieht, sie verlangt zu viel.
Und ich weiß: Das ist nicht leicht.
Denn niemand kann so viel Liebe aufnehmen, ohne daran zu zerbrechen.
Wer hält eine Flut aus, die nicht aufhört zu fließen? Ich bin so viel, dass ich Menschen ertränke.
Ich verliere die Menschen. Das ist mein größter Fluch.













