“just a little PSA that it's mega fucking shitty to ditch somebody after they stayed through every mistake that you have made. If you hurt somebody over and over again and they stay, they [...] push through it - for you - that's some real ass love and if you're going to leave instead of actually taking a little bit of pride in that person, you're fucked up, sorry. It's not okay to just ditch people whenever it's convenient – because if that was the case, they would have ditched you. It's just – it hurts. [...] and it's not hard to tell when someone's ignoring you [...] stop being a fucking pussy, stop ignoring them, act like you care or fucking leave. That's it.”
Im letzten Winter hatten wir unsere Erfahrungen bei diversen Linux Installationen gesammelt und vor allem das aufgeschrieben, wo es nicht selbsterklärend war und hofften damit andere zu inspirieren, es auch mal zu probieren. Nun haben wir uns in Teil 2 das Linux System Tails vorgenommen und wollen dafür Werbung machen, es auch mal auszuprobieren. Hier ist das Transkript dazu.
Beide Videos stehen online zur Verfügung:
Einfach mal Linux installieren - Teil 1 auf unserem Server und bei Youtube https://youtu.be/4blpyRSxlE8
Einfach mal Linux installieren - Teil 2 - Tails auf unserem Server und bei Youtube https://youtu.be/lauVIVZ7ROk
Inhalt Linux Tails
Warum ausgerechnet Tails installieren?
Einen sicheren Computer dabei – überall
Was brauche ich für die Installation?
Einfach mal eine Live Installation
Zusätzliche Anwendungen installieren
Einmalig oder dauerhaft
Links
Mehr zu Tails bei uns https://www.a-fsa.de/cgi-bin/searchartl.pl?suche=tails&sel=meta
und zum Tor-Netzwerk https://www.a-fsa.de/cgi-bin/searchartl.pl?suche=tor&sel=meta
Kategorie[26]: Verbraucher- & ArbeitnehmerInnen-Datenschutz Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Lr
Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9347-20251117-linux-tails.html
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Transkript zu Lisa Liest Linguistik Ep.1: “Die Macht der Mehrsprachigkeit (Olga Grjasnowa)”
Es folgt das Transkript zu der Podcastfolge “Die Macht der Mehrsprachigkeit (Olga Grjasnowa)” des Podcasts Lisa Liest Linguistik. Das besprochene Buch kann auf der Homepage des Duden Verlags bestellt werden.
Hi. Mein Name ist Lisa, ich bin Sprachwissenschaftlerin und auch in meiner Freizeit beschäftige ich mich sehr gerne mit Sprache und Linguistik in all ihren Facetten. Ich habe mir für das Jahr 2021 vorgenommen, in jedem Monat ein Buch zu lesen, das sich populärwissenschaftlich mit Sprache oder Sprachwissenschaft beschäftigt. Und jetzt, wo das halbe Jahr schon um ist, hab ich gedacht, das wär eigentlich ganz schön, davon auch mal zu erzählen.
Für den Juni habe ich mir das Buch Die Macht der Mehrsprachigkeit. Über Herkunft und Vielfalt von Olga Grjasnowa vorgenommen, das in diesem Jahr im Duden Verlag erschienen ist. Das ist ein kurzes Büchlein. Ähm das hat – ich guck mal kurz – 122 Seiten, relativ klein. Ich hab das vor Kurzem an zwei Nachmittagen durchgelesen. Hätte es wahrscheinlich auch an einem schaffen können. Aber eine meiner Marotten während dieser Challenge, die ich mir selbst gesetzt habe, ist, dass ich die Bücher, die ich lese, gerne livetweete und das macht das Lesen so‘n bisschen langsamer.
Okay, kommen wir aber nun zum Inhalt: Grjasnowa beschreibt in dem Essay viele alltägliche Gegebenheiten, bei denen Mehrsprachigkeit eine Rolle spielt und welche politischen, sozialen und sprachwissenschaftlichen Hintergründe es dafür gibt. Dafür greift sie auf ihr eigenes Leben zurück, aber auch Beobachtungen von Bekannten oder aus der Wissenschaft oder von woanders her. Sie verwebt das auf ‘ne sehr angenehme Art, wie ich finde, dass es nicht zu platt ist. Es ist nicht so, dass jedes Kapitel mit der Schilderung einer Alltagssituation beginnt und dann wird diese aufgerollt. Sondern das ist ganz unterschiedlich und manchmal wird einem auch erst im Nachhinein klar, dass ein Großteil der Dinge, die sie beschreibt, höchstwahrscheinlich auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgeht.
Dabei hat der Essay an sich keine feste Struktur, würde ich sagen. Es gibt auch kein eines Argument, das an die Leserschaft übermittelt werden soll, sondern es ist so ’ne Zusammenstellung und das ist sehr angenehm wie ich finde. Denn es ist auch sehr persönlich und das macht das Ganze einfach nahbar. Man erkennt Ah, das hier sind echte Erfahrungen und jetzt hat sich jemand darüber Gedanken gemacht, was dahinter steckt. Und damit bietet das Buch sehr schöne Denkanreize für alle, die das lesen, für mich auch.
Ich persönlich weiß nicht so viel Wissenschaftliches über Mehrsprachigkeit. Das ist einfach nicht mein spezieller Bereich. Aber so‘n paar Sachen habe ich dazu schon gelesen und ich finde das super interessant, weil das ja auch so‘n Thema ist, das in der Öffentlichkeit immer mal wieder doch recht kontrovers diskutiert wird. Letztes Jahr war es glaube ich, da gab es zum Beispiel den Aufschrei, dass eines von 5 Kindern in Berlin, in Deutschland – ich weiß es gar nicht mehr so genau – zu Hause nicht Deutsch als Heimsprache sprechen würde und wie furchtbar das sei. Dabei ist das ganz hervorragend, dass eines von 5 Kindern in dieser deutsche Stadt, ich glaube, es war Berlin, mehrsprachig aufwächst. Und aus der Wissenschaft wissen wir, das ist überhaupt kein Problem, wenn zu Hause eine andere Sprache gesprochen wird als auf der Straße und in der Schule. Grjasnowa hinterfragt genau diese in Anführungszeichen Probleme, die in den Medien da gerne mal aufgemacht werden, denn sie legt da den Finger direkt in die Wunde: Es gibt ’ne Hierarchie an Mehrsprachigkeiten, die wir hier in Deutschland beobachten. Wir können davon ausgehen, wenn Leute sich darüber beklagen, dass Kinder zu Hause nicht Deutsch sprechen, dann schlagen sie nicht die Hände über dem Kopf zusammen und sagen: „Oh nein, wenn das Kind zu Hause so viel Englisch spricht, dann kommt es in der Schule nicht mehr mit“ oder „Ach, das Kind spricht zu viel Französisch“. Wir sehen das wahrscheinlich alle vor unserem geistigen Auge. Damit ist gemeint, wenn Kinder zu Hause Türkisch oder Arabisch oder Kurdisch sprechen oder eine von vielen anderen Sprachen, die nicht unmittelbar mit dem Deutschen verwandt ist oder kein hohes Sozialprestige hat hier, wie zum Beispiel das Englische, das Französische… Das gilt wiederum für Sprachen wie Kurdisch oder Vietnamesisch aus der Sicht vieler Menschen hier in Deutschland nur bedingt. Insofern wird es dann wiederum als Problem angesehen, wenn Kinder diese Sprachen sprechen und dafür nicht genug Deutsch. Was auch immer „genug“ heißen soll, denn Gehirne sind darauf ausgelegt, mehrere Sprachen zu sprechen. Tatsächlich ist die Einsprachigkeit, so wie wir sie propagiert bekommen, sag ich mal, an sich eher der Ausnahmefall.
Eigentlich sind die allermeisten Gesellschaften, die aktuell auf der Welt vorhanden sind, mehrsprachig. Das beschreibt Grjasnowa ganz schön anhand von Aserbaidschan, ihrem Geburtsland. Sie ist in Baku geboren, wo sie bis zu ihrem 11. Lebensjahr gelebt hat. Dann ist sie mit ihren Eltern 1996 nach Berlin gekommen und sie beschreibt, sie selbst spricht… ähm hat in Aserbaidschan Russisch gelernt, aber sie beschreibt, dass es dort einfach eine Stadt war (und auch immer noch ist), in der man täglich sehr, sehr viele unterschiedliche Sprachen spricht und hört. Und das gehört einfach dazu, dass dort Aserbaidschanisch gesprochen wird und Russisch und Polnisch und Arabisch und alle anderen möglichen Sprachen auch. Das ist ‘ne ganz moderne Stadt und da gehört es dazu. Und wer in einer deutschen Großstadt wohnt, der kennt das auch, dass man auf der Straße eben nicht nur Deutsch hört und das ist ja eigentlich ‘ne schöne Sache.
Besonders eindrücklich ist der Essay immer dann, wenn Grjasnowa anhand ihrer eigenen Erfahrungen schildert, welche Ungerechtigkeiten es im Umgang mit Mehrsprachigkeit gibt. Sie beschreibt zum Beispiel ihre deutsche Schulkarriere. Wie gesagt, im Alter von 11 Jahren ist sie nach Berlin gekommen, wurde dort eingeschult in eine deutsche Schule in eine deutsche Klasse und niemand konnte ihr so richtig helfen. Die Lehrkräfte waren darauf nicht vorbereitet, dass ein Kind in der Klasse sitzt, das überhaupt kein Deutsch kann und konnten sie dann nicht so richtig beschulen. Aber sie hat natürlich trotzdem sehr gut Deutsch gelernt, weil einfach die ganze Umgebung auf Deutsch passiert, das ganze Leben auch innerhalb und außerhalb der Schule auf Deutsch passiert und Kinder sind einfach sehr gut darin, Sprachen ganz automatisch sozusagen aufzunehmen, wenn sie genug Exposure bekommen. Also wenn sie genug Deutsch hören und genug – das ist das Wichtige – auf Deutsch interagieren, nicht nur auf Deutsch fernsehen oder Kassetten hören, sondern tatsächlich Gespräche führen, irgendwie interagieren können auf Deutsch. Dann lernen die das von ganz alleine.
Ja und offensichtlich hat Olga Grjasnowa sehr gut Deutsch gelernt. Sie ist Schriftstellerin, sie schreibt auf Deutsch. Sie sagt auch, dass sie gar nicht auf ihren anderen Sprachen, die sie noch spricht, schreiben könnte, wollte, sondern eben Deutsch ist ihre Schreibsprache. Sie schreibt in ihrem Buch auch, dass Deutsch ihre... äh die Sprache ist, die sie am besten beherrscht, auch wenn sie nach wie vor Russisch als ihre Muttersprache angibt. Das ist eben die Sprache, mit der sie aufgewachsen ist, aber sie sagt, mittlerweile beherrscht sie das Deutsche einfach besser.
Grjasnowa beschreibt aber auch, welche Probleme sie im Laufe ihrer Schulkarriere und wenn ich es richtig Erinnerung habe, auch an der Universität gab damit, dass Menschen die aufgrund ihres Nachnamens und ihrer Migrationsgeschichte absprechen, dass sie der deutschen Sprache vernünftig mächtig ist. Dass sie eben keine Bestnoten bekommen kann in Deutsch, weil sie eben halt keine Muttersprachlerin ist und dann geht das natürlich nicht. Und das ist natürlich absurd. Das fällt besonders stark auf, werden sie das Ganze kontrastiert mit Erfahrung von anderen Personen oder auch Beobachtungen aus ihrem eigenen Umfeld, dass manche Leute sehr gelobt werden, wenn sie auch nur ein bisschen von einer bestimmten Sprache sprechen.
Grjasnowa beschreibt zum Beispiel auch den Alltag in ihrer sehr mehrsprachigen Familie. In ihrem Familienalltag kommen 4 Sprachen vor: das Russische, das Deutsche, das Englische und das Arabische. Ihr Mann kommt aus Syrien, die beiden sprechen miteinander Englisch. Sie haben Kinder. Grjasnowa spricht mit den Kindern Russisch, ihr Mann spricht mit den Kindern Arabisch, die Kinder sprechen untereinander Deutsch. Grjasnowa benennt auch Deutsch als Muttersprache der Kinder. Insofern kann ich davon ausgehen, dass sie auch ab und zu mit ihnen Deutsch spricht. Doch ja, sie berichtet auch von ein paar Situationen, in denen sie das tut und alle kommen damit irgendwie ziemlich gut klar und das ist schön und das funktioniert so.
In einem der etwas persönlicher gestalteten Kapitel beschreibt Grjasnowa, wie eines ihrer Kinder im Kindergarten eine Sprachstandsuntersuchung hatte und das einzige, was auf dem Zettel im Prinzip steht oder das Wichtigste, das Endergebnis ist „nicht-deutsche Herkunftssprache“. Und das ist insofern absurd, dass ein Kind einfach mehrere Herkunftssprachen haben kann. Nur weil ihre Kinder neben Deutsch auch Russisch und Arabisch verstehen, heißt es nicht, dass sie deshalb schlechter Deutsch sprechen. Und das zeigt, wie schlecht das deutsche Bildungssystem auf Mehrsprachigkeit eigentlich vorbereitet ist, dass nur eine bestimmte Art von Mehrsprachigkeit eigentlich erwünscht ist. Denn offiziell ist Mehrsprachigkeit ja durchaus erwünscht. Es ist ja der Plan, dass alle Kinder, alle, die in Deutschland aufs Gymnasium gehen, am Ende dreisprachig sind. Man soll Englisch lernen auf jeden Fall und das schon möglichst früh und dann noch eine zweite Fremdsprache und manchmal kann man auch noch eine dritte oder vierte Fremdsprache dazu wählen. Aber das heißt nicht, das es irgendwie schön ist, wenn Kinder schon mehrsprachig in die Schule kommen. Diese Art von Mehrsprachigkeit wird nicht so richtig gerne gesehen und das liegt unter anderem daran, um welche Sprachen es sich dabei handelt.
Grjasnowa macht sehr schön deutlich, dass es dieses soziale Gefälle gibt, diese soziale Hierarchie, die mit der Kompetenz in verschiedenen Sprachen verbunden ist. Indoeuropäische sprachen, die also mit dem Deutschen verwandt sind, wie alle romanischen Sprachen und das Englische, werden zum Beispiel sehr, sehr gerne gesehen, aber Sprachen, die von anderen Kontinenten kommen, werden nicht gar so gerne gesehen, weil sie in Deutschland heutzutage kein so‘n hohes Sozialprestige haben. Wobei man natürlich nicht behaupten kann, dass das Arabische zum Beispiel keine Sprache der Wissenschaft oder so gewesen wäre oder auch heute noch ist. Und Grjasnowa macht auch sehr schön die Schere klar zwischen… dazwischen, dass das das nicht so gerne gesehen wird in Deutschland heutzutage, wenn Kinder schon mit Arabisch aufwachsen und „Ah, ob das ist gut für den Deutscherwerb?“, aber wenn Kinder, die nur mit Deutsch als Sprache aufgewachsen sind, später Arabisch lernen, dann ist das ganz toll, ach ist das ‘ne schöne Sache, sich dann noch weiterzubilden. Auf diese Diskrepanz macht sie sehr schön aufmerksam, wie ich finde.
Grjasnowa fordert, dass die Mehrsprachigkeit von Kindern schon von früh an gefördert werden soll, denn es ist einfach eine schöne Sache, wenn Kinder viele verschiedene Sprachen sprechen. Zumindest tut es ihrem Bildungserfolg keinen Abbruch. Das wissen wir. Es wird kontrovers diskutiert, es gibt unterschiedliche Forschungsergebnisse, aber wir wissen auf jeden Fall, dass Mehrsprachigkeit Kindern nicht schadet. Entweder ist es neutral oder sie hilft bei vielen unterschiedlichen Dingen, hält das Gehirn frisch und was man alles so gehört hat und gelesen im Laufe der letzten Jahrzehnte. Früher hat man Eltern gesagt, dass sie mit ihren Kindern möglichst nur eine Sprache sprechen sollen, damit man nicht ihre kleinen Gehirne verwirrt. Das ist auf jeden Fall nicht mehr der Stand der aktuellen Wissenschaft. Wir wissen heute, dass das überhaupt kein Problem ist. Das menschliche Gehirn ist super und es kann mehrere Sprachen gleichzeitig handlen, überhaupt kein Thema. Es ist aber gruselig, wie tief dieser Irrglaube noch an sehr vielen unterschiedlichen Stellen in der Gesellschaft verankert ist.
Grjasnowa fordert, dass die Mehrsprachigkeit, die Kinder von Haus aus mitbringen, am besten institutionell gefördert werden soll, am besten in der Schule, dass es dort auch herkunftssprachlichen Unterricht geben soll. Das gibt es teilweise schon in Deutschland, aber natürlich nicht überall und traurigerweise auch nur in ausgewählten Sprachen. Das heißt, dass Kinder also neben dem Deutschunterricht auch noch Türkischunterricht bekommen können in der Schule oder Arabischunterricht. Ich weiß gar nicht, welche Sprachen davon ansonsten noch betroffen sind, welche angeboten werden. Das sind aber auf jeden Fall nur eine ganz kleine Zahl der Sprachen, die tatsächlich vorhanden sind in vielen Schulen Deutschlands und Grjasnowa fordert nun, dass das doch für alle Sprachen möglich sein soll.
Das ist, wie ich finde, eine Utopie im besten Sinne des Wortes. Also wirklich im Wortsinn entwirft sie hier eine Utopie. Es ist ein sehr schöner Denkanstoß, ein schönes Gedankenexperiment. Ich glaube nicht, dass das Ganze mit unserem aktuellen Stand der Technik und der Gesellschaft und so weiter sinnvoll durchführbar ist, aber es ist eine schöne Idee, die man mal durchdenken sollte und man sollte dabei hinterfragen, was einem daran nicht gefällt, wenn einem daran etwas nicht gefällt. Warum möchte man nicht, dass Kinder die Sprachen, die sie von zu Hause mitbringen, auch institutionell lernen? Viele Kinder lernen ihre Herkunftssprache noch im außerschulischen Bereich – dass man irgendwie am Sonntag noch in die Arabischschule geht oder dass die Kinder dann woanders noch Vietnamesisch lernen in ‘nem Verein oder so. Aber das Ganze ist nicht institutionalisiert und da ist die Qualitätskontrolle auch nicht so stark wie natürlich das bei Schulunterricht wäre.
Da kommen wir direkt schon an das Problem, das ich mit dem Ganzen sehe, dass das nicht so richtig machbar ist, dass wir alle Sprachen, die potenziell vorkommen können an einer deutschen Schule, an jeder Schule vorzuhalten. Denn genauso wichtig, wie es ist, Unterricht anzubieten, ist es, dass dieser Unterricht auch sehr gut ist. Es hilft nicht, jemanden hinzustellen der mal zwei Türkischkurse gemacht hat und jetzt dann dort mit muttersprachlich türkisch-deutschen Kindern Türkischunterricht machen will. Damit ist niemandem geholfen. Sondern man müsste schauen, dass man wirklich kompetentes Personal dafür findet. Und das kann sich dann natürlich jedes Schuljahr, jedes Halbjahr ändern. Mit der Einschulung neuer Kinder kommen höchstwahrscheinlich immer neue Sprachen hinzu. Aber wie gesagt, das sehe ich als eine Utopie, ein Gedankenspiel, das es sich auf jeden Fall lohnt einmal zu durchdenken.
Das ist der Teil des Essays, der mir am besten im Gedächtnis geblieben ist, einfach weil ich das politisch-sozial eine interessante Idee finde. Wir könnten auf jeden Fall einmal überdenken, warum eigentlich welche Fremdsprachen in der Schule in Deutschland gelehrt werden und warum so viele Sprachen, die manche Kinder schon von zu Hause mitbringen, davon ausgeschlossen werden. Warum soll man nicht die Möglichkeit haben, dass auf dem Abschlusszeugnis am Ende steht, dass man eine gute Note in Kurdisch hat oder in Türkisch oder Arabisch oder Persisch oder welche Sprache auch immer. Warum muss das immer Französisch sein, obwohl es lange nicht so viele französischmuttersprachliche Kinder in Deutschland gibt wie Kinder, deren Herkunftssprache Arabisch ist?
Gegen Ende des Essays spricht Olga Grjasnowa auch einmal die Zukunft der Mehrsprachigkeit an. Sie schreibt dabei über die Möglichkeiten von automatischer Übersetzung, wie wir sie aus dem Internet kennen von Google Translate und so weiter, und denkt dann einmal durch, ob es möglich ist, dass diese Übersetzungsmöglichkeiten Mehrsprachigkeit eigentlich obsolet machen. Denn wenn vorher es mein Ziel war, besonders gut eine Sprache zu lernen, weil das eben die einzige Sprache ist, die meine Großmutter spricht, dann brauche ich das vielleicht nicht mehr, wenn wir ein gutes Übersetzungstool dazwischen setzen können. Dann kann jeder von uns in der Sprache sprechen, die wir am besten können und die andere Person kann das trotzdem sehr gut verstehen. Das ist so ein bisschen die Babelfischidee von „Per Anhalter durch die Galaxis“, von einem Universalübersetzer, der in Science Fiction ja dauernd neu und neu erfunden wird.
Aber Grjasnowa schreibt eigentlich sehr überzeugend dafür, dass sie nicht glaubt, dass das in der Zukunft passiert – nicht die Geschichte mit dem Babelfisch, darüber spricht sie gar nicht – sondern auch, dass automatische Übersetzung einfach lange nicht so gut ist und lange nicht so persönlich ist wie einfach persönliche Übersetzung. Es ist was ganz anderes, ob ich einen Satz im Internet in eine Zeile eingebe oder ob ich auch die kulturellen Hintergründe weiß, um ihn richtig zu übersetzen. Das ist ein Problem, das wir alle kennen von Redewendungen oder Sprichwörtern, die sich eben nicht Wort für Wort übersetzen lassen in eine andere Sprache, sondern nur als Ganzes. Dann gibt es die sogenannten unübersetzbaren Wörter, bei denen man eine Umschreibung finden muss und dann kommt die kulturelle Übersetzung dazu, die sogenannte Lokalisierung. Dafür finde ich ein ganz gutes Beispiel die Verwendung von „I love you“ im amerikanischen Englisch und „Ich liebe dich“ im Deutschen. „I love you“ kommt in englischen Filmen und Serien so viel häufiger vor als in den deutschen Übersetzungen, einfach weil die Kontexte, in denen dieser Satz im Deutschen vorkommt, nicht deckungsgleich sind mit den Kontexten, in denen er im amerikanischen Englisch vorkommt. Das ist häufig eher ein „Hab dich lieb“, das sich da für unsere deutsche Kultur eher anbietet. Und das ist etwas, was eine automatische Übersetzung einfach nicht leisten kann.
So, jetzt noch ein bisschen was kurz zum Stil und der Sprache, die Grjasnowa hier verwendet. Es ist ein sehr angenehmer Stil, wie ich finde. Man kann es sehr schön weg lesen. Das ist aber auch nicht zu platt, sie hat eine sehr angenehme Balance gefunden. Sehr schön finde ich, wie sie es schafft, Fachvokabular größtenteils auszublenden. Ich habe zum Beispiel auf bestimmte Vokabeln sozusagen gewartet, weil ich wusste „Ah, das sind jetzt Themen, die beim Thema Mehrsprachigkeit aufkommen“ und da hätte ich jetzt die und die linguistischen Fachbegriffe vielleicht erwartet. Die umgeht sie aber einfach und zwar sehr geschickt. Das ist eigentlich nicht auffällig, wenn man nicht selbst gerade auf bestimmte Begriffe wartet. Sondern sie umschreibt alles immer sehr schön und verständlich und einfach, auch wenn sie wissenschaftliche Texte heranzieht und das macht sie an einigen Stellen. Auch das schätze ich sehr.
Es gibt am Ende auch noch ein kurzes Quellenverzeichnis, wo auch auf verschiedene wissenschaftliche Texte hingewiesen wird. Das ist eine Sache, die mir persönlich bei so populärlinguistischen Büchern ganz wichtig ist, dass nachdem man das Buch, das für die Allgemeinheit gedacht ist und das eben populärwissenschaftlich ist. Dass man dann nach dem Lesen, wenn man möchte, noch in die Wissenschaft, die dahinter steckt, selbst reinschauen kann.
Das wäre dann soweit erstmal alles, was ich zu dem Buch zu sagen hätte. Man hat es schon rausgehört: Das ist von mir auf jeden Fall eine deutliche Empfehlung für „Die Macht der Mehrsprachigkeit. Über Herkunft und Vielfalt“ von Olga Grjasnowa aus dem Duden Verlag. Der Essay ist nicht nur für Leute interessant, die Mehrsprachigkeit sozusagen am eigenen Leib erfahren, die selbst mehrsprachig sind oder in ihrem Umfeld mehrsprachige Personen haben. Ich würd auch sagen, das es ein wichtiger Essay ist für Lehrpersonen, um zu verstehen, was in mehrsprachigen Kindern möglicherweise vor sich geht und um all die politischen Fallen, die sich da auftun bei der Bewertung von Mehrsprachigkeit – um die einfach zu umgehen oder besser zu verstehen, welche Hürden und Herausforderungen damit eigentlich einhergehen. Also es ist nicht nur für Mehrsprachige, aber auch nicht nur für einsprachige Personen, sondern eigentlich – ach, für alle, die irgendwie mit Bildung zu tun haben in Deutschland auf jeden Fall ‘ne feine Sache.
So, damit wäre ich am Ende angelangt. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, welches Buch ich im Juli lesen werde. Ich hab ein paar zur Auswahl, auf die ich mich schon sehr freue. Dann hört ihr wieder von mir, wenn ich mein nächstes Buch durchgelesen habe. Das wird dann also wahrscheinlich Mitte, Ende Juli sein. Bis dahin Tschüss und auf Wiederhören!
YÖK’ten yapılan yazılı açıklamada, çalışma kapsamında bazı üniversitelerin transkript örnekleri incelenip üniversiteler ile istişareler yapılarak taslak bir transkript belgesinin oluşturulduğu belirtildi. Söz konusu taslak belgenin bütün üniversitelere gönderilerek, yetkililerinin görüş ve önerilerinin alındığı kaydedilerek, “YÖK’e iletilen bu öneriler doğrultusunda taslakta güncellemeler…
Yüksek öğrenim bursu başvurusu kapsamında geniş bir ölçekte burs sağlayan Ekşioğlu Vakfı, Her sene yeni öğrencilere burs vermektedir. İşte Ekşioğlu Vakfı Burs Başvurusu için gereken şartlar:
Türkiye Cumhuriyeti vatandaşı olmak
Milli duygular bakımından sağlam karakterli ve güvenilir olmak
Maddi desteğe ihtiyaç duyuyor olmak
Maaşlı ya da bir şekilde kazanç sağlayan bir işte çalışmıyor olmak
Farklı bir yerden kamu ya da özel burs almamak
4 not ortalamasından en az 2.5 oranında bir not ortalamasına sahip olmak. (Bu kural ara sınıflarda okuyanlar için geçerlidir.)
Not ortalaması 2.5 üzerinde olup, en fazla 3 desten başarısız olmak
Ekşioğlu Vakfı Burs Başvurusu İstenecek Belgeler
Günümüz itibariyle Ekşioğlu Vakfı Burs Başvurusu sırasında aşağıdaki belgeler istenmektedir:
LYS ile ÖSYS sonuç belgesi
Okula devam ettiğini gösterir Öğrenci Belgesi
Vukuatlı Nüfus Kayıt Örneği (Nüfus Müdürlüğünden alınmalı)
Ailenin ikamet ettiği yeri gösterir Belge
Kimlik fotokopisi örneği
Son alt ay içerisinde çekilmiş 2 adet vesikalık
Adli Sicil kaydı
Ailenin maddi durumunu gösterir belge
Varsa ailede çalışanlara ait maaş bordrosu
Transkript belgesi
Şayet serbest çalışan aile ferdi varsa gelir durumunu gösterir belge
Aileye ait varsa taşınmazların tapusu
Herhangi bir geliri olmayan anne ve baba için SGK döküm belgesi
Şayet aileye ait araç varsa araca ait belgeler
Ekşioğlu Vakfı Burs Başvurusu İletişim Adresi
İnternet üzerinden Ekşioğlu Vakfı Burs Başvurusu için vakfa ait internet sitesini ziyaret etmeniz gerekmektedir. İnternet sitesinde yer alan formu doldurarak; vakfın öğrencilere özel olarak sunduğu burs olanağından yararlanabilirsiniz.
Telefon numarası: (0216) 410 78 00
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Björn Höcke, 17.01.2017, Ballhaus Watzke, Veranstaltung der Jungen Alternative Dresden
[..] Ich persönlich liebe Freunde, ich bin stolz, was ihr hier in Dresden erreicht habt. Ihr Deutschen[..]. [..]Dresden, und ich habe es eindeutig betont, Dresden ist die Hauptstadt der Mutbürger. Wenn ich mir die desolate innere und äußere Lage der Bundeshauptstadt Berlin vor Augen führe, dann meine ich, eigentlich dürfte nicht Berlin – eigentlich müsste Dresden die deutsche Hauptstadt sein. [..] Ich sage es in aller Deutlichkeit, diese Regierung ist keine Regierung mehr, diese Regierung ist zu einem Regime mutiert![..] Unserer einst hochgeschätzten Kultur droht, nach einer umfassenden Amerikanisierung nun in einer multikulturellen [unverständlich] unterzugehen. Unser einst bewährtes Bildungssystem wurde in den letzten Jahrzehnten – und ich sage das in aller Deutlichkeit – bewusst kaputtrevolutioniert. [..] Unser einst beneideter – unser einst weltweit beneideter – sozialer Friede ist durch den steigenden Missbrauch und die Aufgabe der nationalen begrenzten Solidargemeinschaft sowie durch den Import fremder Völker und die zwangläufigen Konflikte existenziell gefährdet. Diese alten Kräfte, die ich gerade genannt habe, sie lösen unser liebes deutsches Vaterland auf wie ein Stück Seife unter einem lauwarmen Wasserstrahl, aber wir liebe Freunde, wir Patrioten, wir werden diesen Wasserstrahl jetzt zudrehen. Wir werden uns unser Deutschland Stück für Stück zurückholen![..] Die AfD ist die letzte Evolutionäre, sie ist die letzte Chance für unser Vaterland. Damit sie es sein kann, muss sie sich als inhaltlich- nicht als strukturelle, als inhaltliche – Fundamentalopposition verstehen, denn sie ist die einzige relevante politische Kraft des Globaleren, die gegen die kollektiven Kräfte der Auflösung der One-World-Ideologen und ihrer Verbündeten steht. [..] Nunmehr historisch beauftrag, nicht zu verraten, muss die AfD Bewegungspartei bleiben. Das heißt, sie muss selbst immer wieder auf der Straße präsent sein und sie muss in engstem Kontakt mit den befreundeten Bürgerbewegungen stehen. Und sie muss nicht nur Bewegungspartei sein, sondern weil sie bereits in den Parlamenten vertreten ist, muss sie dafür sorgen, dass sie auch Bewegungsfraktion ist. Denn unsere Abgeordneten dürfen sich bei der Lage, in der Lage, in der sich unser Land befindet, eben nicht im Parlamentarismus vollständig erschöpfen. Sie müssen so oft wie möglich raus auf die Straße! Wir gehen raus zu den Menschen, um sie aufzuklären, aufzuklären und nochmal aufzuklären [..]. Und das habe ich mal als den Thüringer Weg beschrieben. Es ist der Weg einer fundamentaloppositionellen Bewegungspartei und einer fundamentaloppositionellen Bewegungsfraktion und ich wünsche mir, dass dieser Weg einer inhaltlichen, nicht strukturellen Bewegungsfraktion, der Weg aller Landesverbände und aller Fraktionen und der AfD wird. [..] Und solange ich etwas in der AfD zu sagen habe, werde ich mich dafür einsetzen, werde ich dafür kämpfen, bis wir 51% der Stimmen erreicht haben. Oder aber als Senior-Partner in einer Koalition mit einer Altpartei sind, die durch ein katethisches Fegefeuer gegangen ist, die sich selbst wiedergefunden hat, und abgeschworen hat von einer gegen das Volk und dann endlich wieder für eine Politik für das eigene Volk. Ich will Veränderung. Ich will eine grundsätzliche Veränderung, ich will die AfD als letzte revolutionäre Chance für unser Vaterland erhalten. Ich will, dass wir diesen Halben einen Strich durch die Rechnung machen. Wir wollen das, denn wir wissen, es gibt keine Alternative im Etablierten. Ich möchte euch an dieser Stelle an den berühmten und oft zitierten Ausspruch von John F. Kennedy erinnern. Er sagte: „Fragt nicht, was euer Land tun kann, sondern, was ihr für euer Land tun könnt." Ich weise euch einen langen und entbehrungsreichen Weg. Ich weise dieser Partei einen langen und entbehrungsreichen Weg, aber ich sage, dass es ist einzige Weg, der zu einem vollständigen Sieg führt, und dieses Land braucht einen vollständigen Sieg. [..] Eine der bedeutsamsten Reden, die von einem Bundespräsidenten gehalten wurden, das war die Rede von Richard von Weizsäcker. Das war eine rhetorisch ausgearbeitete Rede, stilistisch perfekt. Richard von Weizsäcker war ein Kenner des Wortes. Aber es war eine Rede gegen das eigene Volk und nicht für das eigene Volk. Auch die [Ruhmrede], die sogenannte [Ruhmrede], 1997 gehalten vom letzte Woche verstorbenen Bundespräsident Roman Gehrsdorf, war eine Rede gegen das eigene Volk. (..) Aber wir, liebe Freunde, wir Patrioten hier in Dresden in Sachsen und in ganz Deutschland, wir trauen diesen Politikern nicht mehr, denn diese Politiker meinen es nicht gut mit diesem Volk. Die Bombardierung Dresdens und der anschließende Feuersturm vernichtet das Elbflorenz und die darin lebenden Menschen. Die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen. Sie ist vergleichbar mit dem Atombombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki. Ja, aber die Regierung Dresdens und anderer deutscher Städte wollte nichts anderes als unsere kollektive Identität rauben. Man wollte uns mit stumpfen Spiel vernichten, man wollte unsere Wurzeln rauben. Und zusammen mit der ab 1945 unternommenen Umerziehung hat man das auch fast geschafft. Deutsche Opfer gab es nicht mehr, sondern es gab nur noch deutsche Täter. Bis heute sind wir nicht in der Lage, unsere eigenen Opfer zu betrauern. Auch jetzt gibt es wieder einen würdelosen Umgang mit den Opfern des Berliner Terroranschlages [..]. Bis jetzt ist unsere Geistesverfassung, unser Gemütszustand immer noch der eines total besiegten Volkes. Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk, was sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat. [..] Doch anstatt die nachwachsenden Generationen mit den großen Wohltätern, den bekannten, weltbewegenden Philosophen, den Musikern, den genialen Entdeckern und Erfindern in Berührung zu bringen, von denen wir ja so viele haben – vielleicht mehr als jedes andere Volk auf dieser Welt, lieber Freunde! Und anstatt unsere Schüler in den Schulen mit dieser Geschichte in Berührung zu bringen, wird die Geschichte, die deutsche Geschichte mies und lächerlich gemacht. So kann es und so darf es nicht weitergehen! [..] Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstauflösung, die gibt es nicht! [..] Im Gegenteil! Es gibt die moralische Pflicht, dieses Land, diese Kultur, seinen noch vorhandenen Wohlstand und seine noch vorhandene staatliche Wohlordnung an die kommenden Generationen weiterzugeben! Das ist unsere moralische Pflicht! Wenn wir eine Zukunft haben wollen, und wir wollen diese Zukunft haben - und immer mehr Deutsche erkennen, dass eigentlich auch sie eine Zukunft haben wollen, dann brauchen wir eine Vision. Eine Vision wird aber nur dann entstehen, wenn wir uns wieder selber finden. Wenn wir uns wieder selbst entdecken. Wir müssen wir selbst werden. Selber haben werden wir uns nur, wenn wir wieder eine positive Beziehung zu unserer Geschichte aufbauen. Die Vergangenheitsbewältigung als eine einzige gesamtgesellschaftliche Daueraufgabe, die lähmt ein Volk. Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad! Wir brauchen keine toten Riten mehr in diesem Land, wir haben keine Zeit mehr, tote Riten zu exekutieren. Wir brauchen keine hohlen Phrasen mehr in diesem Land, wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur, die uns vor allem Dingen und zuallererst mit den großartigen Leistungen der Altvorderen in Berührung bringt. Es geht darum, diesen neuentstandenen Fassaden einen neuen, würdigen Geist einzuhauchen. Es ist der Geist eines neuen, ehrlichen, vitalen, tiefgegründeten und selbstbewussten Patriotismus. Denn wir wissen, ohne so einen Patriotismus kann keine bürgerliche Gesellschaft überleben. Wir wagen es, diese innere Erneuerung einzufordern. Wir wagen es nicht nur, sie einzufordern, liebe Freunde, nein, wir wagen es auch, sie um unser lieber Vaterland willen auch durchzusetzen. Wir müssen nichts weniger als Geschichte schreiben. Wenn es für und Deutsche und für und Europäer noch eine Zukunft geben soll. Wir können Geschichte schreiben, tun wir´s!
Björn Höcke, Rede beim Institut für Staatspolitik, 12.12.2015
[..] Ich hab in den letzten Wochen und Monaten ja ganz viele Reden gehalten. […]Ja, jetzt steht hier der Björn Höcke vor Ihnen. Das ist jemand, der eigentlich kein Politiker ist, den die Umstände in die Politik getrieben haben. [..]dass wir Konservative ja einige Staatsnähe hätte.[……]Wenn das nicht so wäre, dann wären wir [Lehrer an einer Universität geworden oder an einem Gymnasium Anwälte, Offiziere in der Armee…] geworden. Das wären wir geworden, wenn man uns dienen lassen würde. Denn wir wollen dienen. Wir wollen unserem Land dienen und wir wollen unserem Staat dienen. Aber man lässt uns nicht dienen, beziehungsweihe ist der Zustand in diesem Staat nicht der, in dem man sagt, man möchte jetzt auch dienen. Nein, [wir sind hier heute zusammengekommen, um eine Lösung zu finden, wie] wir diesen Staat wieder in einen Zustand der Wohlordnung versetzen können, liebe Freunde.
[..] Er sagte: Das ist das Ende des deutschen Volkes. Natürlich lehnte mein Vater die kommunistische Diktatur in der DDR ab, aber er verfolgte auch die seit Jahrzehnten ablaufende Multikulturalisierung Westdeutschlands, und er sah das Anwachsen der nicht assimilierten Parallelgesellschaften in den Ballungsgebieten des Westens. Und die DDR war trotz ihrer ideologischen Ferne zu uns für ihn ein Staat, in dem diese über Jahrhunderte gewachsene und belastbare Vertrauensgemeinschaft intakt war. [..] Erstens: Es sind keine Flüchtlinge. Es sind keine asylberechtigten, die zu usn kmmmen. Denn sie reisen beinahe ausnahmslos über sichere Drittstaaten zu uns ein. Sie waren also nicht mehr an Leib und Leben bedroht. Ja, viele von ihnen, die aus dem Bereich Syrien kommen, waren schon bei ihrer Abwanderung aus dem syrischen Bereich nicht mehr an Leib und Leben bedroht, weil sich aus sicheren, gut versorgten Flüchtlingslagern kamen. Udo di Fabio nannte sie treffend „Einwanderungswillige“.[..]
Wir sollten auch von Assimiliation und nicht von Integration sprechen. Der Integrationsbegriff [..]bedeutet, dass durch den Integrationsprozess von zwei Größen etwas Neues entsteht. Die Deutschen sind aber niemals gefragt wurden, ob sie sich denn im eigenen Lande integrieren wollen.
[..] Jaja, die Taten. Taten sind nix für unsere Pseudo-Elite. [..]Diese Pseudo-Elite ist ja im Windschatten der Weltgeschichte entstanden. Sie war ja niemals Tat-Elite und musste auch niemals Tat-Elite sein. [..]
Der ayslpolitische Ammoklauf hat einen sich selbst verstärkenden Sog ausgelöst. [..) Liebe Freunde, der Bevölkerungsüberschuss Afrikas beträgt etwa 30 Mio. Menschen im Jahr. Solange wir bereit sind, diesen Bevölkerungsübschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern. Die Länder Afrikas brauchen die deutsche Grenze. Die Länder Afrikas brauchen die europäische Grenze, um zu einer ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik zu finden. Und die Länder Europas brauchen sie gegenüber Afrika und gegenüber dem arabischen Raum umso dringender, weil Europa philogenetisch vollkommen nachvollziehbar eine eigene Reproduktionsstrategie verfolgt. In afrika herrscht nämlich die sogenannte Klein-R-Strategie vor, die auf eine möglichst hohe Wachstumsrate abzielt. Dort dominiert der sog. Ausbreitungstyp. Und in Europa verfolgt man überwiegend die Groß-K-Strategie, die die Kapazität des Lebensraums optimal ausnutzen möchte. Hier lebt der Platzhaltertyp. Die Evolution hat Afrika und Europa vereinfach gesagt zwei unterschiedliche Produktionsstrategien beschert, sehr gut nachvollziehbar für jeden Biologen. Das Auseinanderfallen der afrikanischen und europäischen Geburtenrate wird gegenwärtig natürlich noch durch den dekadenten Zeitgeist verstärkt, der Europa fest im Griff hat. Kurz: im 21. Jahrhundert tritt der lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp auf den selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp. Und diese Erkenntnis [..] ruft nach einer grundsätzlichen Neuaufstellung der Asylpolitik Deutschlands und Europas, liebe Freunde.
Grenzen haben eine ordnende Funktion. Ohne Grenzen keine Form.[..].
Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=ezTw3ORSqlQ am 25.01.2018 um 10:05h