Ich werde niemals auch nur ein schlechtes Wort über dich sagen können, ganz egal wie sehr du mich verletzt hast.
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Ich werde niemals auch nur ein schlechtes Wort über dich sagen können, ganz egal wie sehr du mich verletzt hast.
Sucht…
Die sucht nachdem sein, dass man nicht ist. Ich versuche die sucht zu kontrollieren doch ich merke sie kontrolliert mich. Immer wieder denk ich über die folgen nach was ich wo esse und wann. Ich kann nicht mehr. Mein Körper wird immer schwächer. Ich möchte was ändern doch irgendwie habe ich Angst davor. Angst davor jemand zu werden der ich nicht bin. Ich bestrafe mich mit hungern und fühle mich stark gleichzeitig denke ich das jeder Mensch das schaffen kann. Ich fühl alles so intensiv das ich schon beim Gedanken Essen zu sehen kotzen könnte. Dieser Ekel ist nicht nur Ekel auch Angst Angst vor dem was nach dem Essen passiert. Ich sehe die Möglichkeit zu hungern und nutze sie dennoch weiß ich das es falsch ist. Ich möchte gerne gesund werden nur wer bin ich dann ? Wie soll ich es ändern wenn es zu einem Teil geworden ist. Wie soll ich mich fühlen wenn es weg ist ? Wie wird es sein wenn ich gesund bin? Bin ich dann glücklich? Lohnt es sich zu kämpfen wenn ich trotzdem jedes Mal verliere. Es fühlt sich doch so gut an zu hungern und mich selbst zu kontrollieren. Ich weiß wie sehr alle anderen darunter leiden nur ob ich es schaffe sie nicht zu enttäuschen ist was anderes. Ich will essen aber ich fühle direkt so eine Schuld in mir wenn ich nur daran denke. „Der Körper ist ein Tempel“ ich denke dieser Satz ist nicht modern angepasst. Psychische Krankheiten und äußerer Druck belasten die Gesellschaft. Man muss sich anpassen um nicht unter zugehen. Aber wie soll man sich anpassen wenn jeder Mensch verschieden ist? Die mit Problemen gehören direkt zu einer Unterschicht und warum? Weil man anders ist. Anderes sein hat viele Nachteile den du fühlst dich so oft alleine mit deinen Gedanken. Ich denke jede Sekunde über das Essen nach was unterscheidet mich nun von Leuten die mit essen arbeiten? Die Mentale Stabilität. Ich weiß das mein Denken in manchen Situationen nicht grade so gut ist. Nur heute als ich gegessen habe habe ich mich nicht nur schuldig gefühlt nein ich musste weinen beim Essen… ich habe das Gefühl der Kampf wird immer schwerer. Ich muss es schaffen da raus zukommen. Nur wie? Ich bin überfordert. Wie soll ich mir helfen? Ich will doch nur normal leben. Ich setze mir Ziele die ich nicht einhalte wie soll das nur klappen. Ich will niemanden damit nerven… ich weiß ja selber das ich krank bin nur den Kampf schaffe ich nicht alleine. Ich würde gerne um Hilfe fragen nur schäme mich zu sehr… Ich schäme mich für das was ich bin. Ich schäme mich für das was ich nicht kann. Ich schäme mich dafür… Wie soll ich mir nur helfen …. Ich strebe nach einem schönen Körper. Ich arbeite hart daran und im Prinzip ist es falsch… Nur was passiert wenn dieser Halt weg ist ? Ich habe Angst das alles zu verlieren. Eine art verlustangst. Ich habe eine Bindung aufgebaut zu dem Ritual. Ich fühle mich dort sicher. Ich fühle mich dort angekommen. Endlich etwas was ich kann nur was bringt es mir wenn es falsch ist. Ich habe Angst alles zu verlieren aber auch Angst mein Leben zu verlieren. Warum schreibe ich hier überhaupt keiner wird das lesen. Ich bin einfach so überfordert mit meiner Situation doch will niemanden damit belasten. Ich weiß das es Menschen gibt mit denen ich reden kann nur ich habe Angst sie zu enttäuschen. Enttäuschen und verlieren gleichzeitig fühl ich mich auch schuldig. Schuldig für mein Verhalten. Ich habe Angst vor Hilfe, weil dann wird mir alles weg genommen. Meine Therapie muss voran gehen doch ich habe Angst. Wer bin ich ? Hungern gibt mir ein Gefühl vom Leben. Ein Gefühl das ich lebe. Nur mittlerweile wird mir schwindelig. Soweit das ich es vor anderen nicht verstecken kann. Ich habe versucht das Ziel einzuhalten vor dem raus gehen zu essen nur direkt am zweiten Tag konnte ich es nicht mehr. Ich fühl mich wie ein Verlierer. Wie ein loser. Wie ein nichts.
Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.
Hey, herzlich willkommen auf meinem Blog.
Zu mir, ich bin Katharina, 17 Jahre alt und komme aus Niedersachsen. Ich werde hier meine Gedanken, Gefühle usw. posten, deswegen werdet ihr hier mal gute als auch schlechte Emotionen zu lesen bekommen.
⚠️Vorab: Trigger Warnung ⚠️
Es werden ganz bestimmt auch mal triggernde Beiträge kommen. Also wenn du damit nicht klarkommst, dann bitte verlasse meinen Blog, ich nehme keine Haftung für das was ihr euch antut oder sonstiges. Dies ist so zu sagen wie mein Tagebuch, ich möchte hier einfach nur alles herauslassen, was ich in der realen Welt nicht kann.
Potenzielle Triggerthemen:
Blut
Gewalt
Psychische Erkrankungen
Alkoholkonsum
Sexuelle Themen
Dieser Beitrag wird aktualisiert, wenn es neue Informationen gibt.
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